Auf der Suche nach einem Phantom

Kahl am Main (BY) – Ein Großaufgebot von Rettungskräften rückte am Mittwochvormittag zum Freigerichter See in Kahl (Kreis Aschaffenburg) an. Gegen elf Uhr hatte ein Pasant gemeldet, dass eventuell eine Person ins Eis eingebrochen sei. Er hatte die Person auf dem Eis gesehen und als er später wieder hinschaute, sei diese nicht mehr zu sehen gewesen. Daraufhin rückten Kräfte der Feuerwehren Kahl, Großkrotzenburg und Mainflingen an. Außerdem Wasserwacht, Rettungsdienst und Polizei sowie der Wasserrettungszug der Aschaffenburger Feuerwehr an.

Die rund 60 Einsatzkräfte suchten den betroffenen Uferbereich und auch das Eis auf dem See ab, konnten jedoch keine Hinweise finden, dass tatsächlich eine Person im Eis eingebrochen ist. Auch zwei Rettungshubschrauber kamen zum Einsatz, die  im Tiefflug über dem Eis schwebten, während Rettungskräfte nach einer eventuellen Einbruchsstelle suchten. Hierzu wurden Wasserretter aufgenommen, welche auf den Kufen stehend die Wasseroberfläche beobachteten. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass es sich vermutlich um einen Irrtum handelte, konnten die Helfer nach gut einer Stunde die Rückfahrt wieder antreten.

Personensuche über Wasser und Eis: Mit einem Hubschrauber wird der Freigerichter See in Kahl nach einer möglicherweise vermissten Person kontrolliert. Foto: Ralf Hettler
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