A 7: Lastwagen brennt völlig aus

Soltau (NI) – Am Montagmorgen geriet auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Soltau-Süd und Soltau-Ost (Heidekreis) aus bislang ungeklärter Ursache ein Lkw in Brand. Das Feuer erfasste trotz Löschversuchen des Fahrers die gesamte Zugmaschine und zerstörte diese komplett. Die Flammen breiteten sich auch auf den Kühlcontainer des Sattelaufliegers aus.

Der mit tiefgekühltem Fleisch beladene Container musste Stück für Stück entladen werden, um an die Brandherde im vorderen Bereich des Containers zu gelangen. Aufgrund der großen Rauchentwicklung konnte dies nur unter Atemschutz durchgeführt werden. Die tiefgekühlte Ladung war unter anderem mit Pappe und Folie verpackt. Das durch die Hitzeeinwirkung des Feuers zusammengeschmolzene Verpackungsmaterial erschwerte das Entladen zusätzlich. Um den großen Bedarf an Löschwasser und Atemschutzgeräteträgern decken zu können wurden weitere Feuerwehren und der Fachzug Atemschutz/Strahlenschutz der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt nachalarmiert.

Insgesamt waren 69 Kräfte der Feuerwehr mit 15 Fahrzeugen im Einsatz. Vor Ort waren die Feuerwehren Soltau, Harber, Wolterdingen, Wietzendorf, sowie jeweils ein Fahrzeug der Feuerwehren Schneverdingen und Breloh als Teil des Fachzuges Atemschutz/Strahlenschutz.

Während der Löscharbeiten war die A7 in Fahrtrichtung Hamburg zwischen den Anschlussstellen Soltau Süd und Soltau Ost voll gesperrt.

Lastwagen-Brand auf der A 7. Foto: Dwenger/Feuerwehr
Lastwagen-Brand auf der A 7. Foto: Dwenger/Feuerwehr

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Schon Johan Lafer sagte mal, das Fleisch vor dem Grillen aufgetaut sein soll…

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