30 Kinder nach Busunfall verletzt

Freising (BY) – Am Mittwochnachmittag kam es gegen 15.20 Uhr auf der Autobahn 92 bei Freising zu einem Busunfall. In dem Bus war eine Kindergruppe unterwegs. 30 Kinder wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Die gute Nachricht: Mittlerweile schwebt niemand mehr in Lebensgefahr.

Die Gruppe war auf dem Rückweg von einer Besichtigung des Flughafen München. Augenzeugen berichteten, dass der Bus bei Starkregen und Hagelschlag ohne Fremdeinwirkung ins Schleudern geriet und umstürzte. Scheiben flogen raus, die Kinder schleuderten durch den Bus. Nach Angaben eines Polizeisprechers seien sie zwischen acht und 14 Jahre alt gewesen. Auch der Busfahrer und zwei Betreuer erlitten Verletzungen.

Ein Großaufgebot mit über 120 Kräften von Feuerwehr und Rettungsdienst rückte an. Am Einsatzort galt es zunächst, die chaotische Lage in den Griff zu bekommen. Kinder schrien und liefen durch die Gegend. Eine Person musste die Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Bus befreien. Zum Transport der Jugendlichen kamen auch Rettungshubschrauber zum Einsatz.

Zwei Gutachter der Staatsanwaltschaft Landshut hatten die Ermittlung zur Unfallursache vor Ort aufgenommen. Bislang gibt es kein abschließendes Ergebnis.

30 Kinder und drei Erwachsene erlitten Verletzungen bei einem Busunfall auf der Autobahn 92 in der Nähe von Freising (BY). Foto: fib/Sobo

Kommentare zu diesem Artikel

  1. WANN reagiert endlich unsere Regierung und setzt die Geschwindigkeit der Busse auf max 80 km/h, das sind fahrende Zeitbomben zumal sie in Moralicher sicht die Wertvollste fracht haben

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Wo steht da bitte das der Bus zu schnell war? Der Unfall hatte nichts mit zu schneller Geschwindigkeit zu tun. Sondern mit der plötzlich sich ändernen Witterung, worauf nicht schnell genug reagiert werden konnte. Genauso wie die 3 LKWs und ein PKW. LKWs fahren ja bekanntlich nicht schnell als wie ca. 80 km/h.

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Plötzlich auftretender Platzregen und Hagel waren der Auslöser.

    Auf diesen Kommentar antworten
  4. Bei Gefahrgut wird immer ein Mordsfaß aufgemacht wenn die zu schnell fahren aber die 30 und mehr Menschen an Bord haben können fahren was das Zeug hält…………….da reichen auch 80 km/h !!!

    Auf diesen Kommentar antworten
  5. @ Alexander Neuhaus, du soricht ir aus der seele

    Auf diesen Kommentar antworten
  6. Was mich eher interessiert, ist wie es die Kinder “durch den Bus schleudern” konnte. War da nicht mal was mit ner Anschnallpflicht in Reisebussen? Die gehört meiner Meinung nach stärker durchgesetzt und kontrolliert!

    Auf diesen Kommentar antworten
  7. @ alex. Ich halte diesen Ton unangemessen im Umgang mit Kameraden.

    Auf diesen Kommentar antworten
  8. Ob 80 oder 100km/h ist eigentlich auch schon egal. Viel sinnvoller wäre es – meiner Meinung nach – eine Anschnallpflicht in Bussen einzuführen, die auch zu kontrollieren ist! Dies sieht man auch bei diesem Unfall: die Fahrgastzelle des Busses ist kaum verformt, dennoch gab es viel Verletzte, was wohl wieder einmal daran liegt, dass alle, die nicht angeschnallt waren quer durch den Bus geflogen sind.

    Auf diesen Kommentar antworten
  9. Also ich bin dafür dass, das Tempo 100 für Busse auf mehr als 2 Fahrspuren in eine Richtung bleibt, denn der oben stehende Unfall hatte nichts mit Geschwindigkeit zu tun.

    Und wir können keine Fahrgäste zwingen sich anzuschnallen, wer einen Vereins-Ausflug schon mal gemacht hat, weis das sich einige doch im Bus bewegen und das auch manchmal mit ein wenig Alkoholgenuss.

    Fahrgäste werden bei einem Gelegenheitsverkehr und Reiseverkehr immer auf die Anschnallpflicht hingewiesen und auch auf die Konsequenzen bei Verkehrskontrollen und Verwanrgeldern!

    Und da ist der Lehrer oder Lehrerin in der Verantwortung wenn sich die Kinder nicht angeschnallt haben, denn der Busfahrer kann dass unter der Fahrt nicht Kontrollieren.

    Eine Begrenzung von Tempo 80 Km/h lehne ich ab, da wir dann mit LKW´s gleich gesetzt würden und dann dass Bus-Geschäft noch schlechter wird von Zeitplänen und Reisedauer usw., Verluste im Reisegeschäft wären vorprogrammiert.

    Allen Kollegen und Kolleginnen sowie Urlaubern und Ehrenamtlich tätige eine gute und Unfallfreie Fahrt.

    Auf diesen Kommentar antworten
  10. für mich stellt sich eher die Frage, weshalb der Busfahrer nicht auf die besonderen Witterungsbedingungen reagiert hat, und seine Geschwindigkeit reduzierte? Evtl. lag es ja daran… aber ist nur rein spekulativ…

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren: