2.000 Notfalltreffpunkte in Niedersachsen

Braunschweig (NI) – In Niedersachsens Wäldern gibt es nun über 2.000 Notfalltreffpunkte. Diese können Rettungskräften helfen, den Weg zu Einsatzstellen im Wald zu finden. Eine Smartphone-Anwendung hilft Betroffenen zudem, den nächsten Notfalltreffpunkt zu finden.

Mit der für Android verfügbaren App “Hilfe im Wald” können Betroffene per GPS ihren Standort bestimmen lassen. Daraufhin zeigt die Software die nächstgelegenen Rettungspunkte an. Diese haben die Niedersächsischen Landesforsten zudem im Wald mit rot-weißen Schildern und Kennungen wie “WF-2” markiert.

Hat das Handy des Nutzers Empfang, wird ein Luftbild und Kartenmaterial geliefert. Zudem kann über eine Taste am unteren Bildschirmrand – nach einem Umweg über das Telefon-Menü – direkt die 112 gewählt werden. Das spart im Notfall Zeit, birgt aber das Risiko, unabsichtlich einen Notruf abzusetzen.

Rettungstreffpunkte haben neben den Niedersächsischen Landesforsten auch die Bayerischen Staatsforsten, der Landesforstbetrieb SaarForst, der Sauerland-Tourismus e.V. und die Schleswig-Holsteinische Landesforsten eingerichtet. Auch dort kann über die App “Hilfe im Wald” der nächstgelegene Notfalltreffpunkt gefunden werden.

Die Anwendung ist derzeit nur für Android verfügbar. Wie Entwickler Intend auf Nachfrage von feuerwehrmagazin.de bekannt gab, ist eine Version für Apples iOS vorerst nicht geplant. Allerdings arbeitet man weiterhin an der Android-App. Langfristiges Ziel sei es, Daten aus allen Bundesländern zu integrieren.

In Niedersachsen gibt es nun über 2.000 Notfalltreffpunkte. Zudem hilft eine Smartphone-Anwendung bei Unfällen im Wald - indem sie den nächsten Notfallpunkt anzeigt. Foto: Niedersächsische Landesforsten
In Niedersachsen gibt es nun über 2.000 Notfalltreffpunkte. Zudem hilft eine Smartphone-Anwendung bei Unfällen im Wald – indem sie den nächsten Notfallpunkt anzeigt. Foto: Niedersächsische Landesforsten
3 Kommentare zu “2.000 Notfalltreffpunkte in Niedersachsen”
  1. Interessant, dass keine iOS-Version geplant ist.
    Entweder geht man davon aus, dass iPhone-Benutzer nicht im Wald spazieren gehen, oder dass sie sich im Notfall den eigenen Heli herbeizitieren.

    Achtung: das war Ironie 😉

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