Drehleiter-Kauf: Diskussion um Zweckverband

Sayda (SN) – Im Kreis Mittelsachsen macht man sich Sorgen, wie bei besonderen Einsätzen in Höhen zukünftig zeitnah eine Drehleiter vor Ort sein kann. Das Hubrettungsfahrzeug in Clausnitz ist nun 30 Jahre alt und wird wahrscheinlich die nächste TÜV-Untersuchung nicht überstehen. Die Gemeinde kann die Kosten für eine Neuanschaffung von einer geschätzten halben Millionen aber alleine nicht finanzieren und sucht nun Alternativen. Eine Idee ist die Gründung eines Zweckverbandes, berichtet die “Freie Presse”. Danach sollen sich mehrere Kommunen an den Kosten beteiligen und das Sonderfahrzeug gemeinsam nutzen. Da wollen aber nicht alle Feuerwehren mitmachen, sondern sich lieber an den Fahrzeugen weiterer Gemeinden bedienen.

Artikel: “Zweckverband für neue Drehleiter angedacht” (Freie Presse, 20. Mai 2014)

19 Kommentare zu “Drehleiter-Kauf: Diskussion um Zweckverband”
  1. Es ist schon langsam nicht mehr schön sowas zu lesen das der Staat es nicht mal auf die reihe bekommt den brandschutz und damit auch das Leben der Bürger sicher zu stellen

  2. Mathias

    Das komische ist ja das der Landkreis Mittelsachen erst 4 DLK gekauft hat vor ein paar Jahren. Hätte man diese nicht sinnvoller verteilen können.

  3. Also wir wären die welche am nächsten mit ner DLK dort sein könnten allerdings müsste man da mit ca 30min rechnen bei der Strecke deswegen macht da ne Wehr aus dem Nachbarkreis hin

  4. christian Falke

    Es werden Milliarden für Flughäfen ausgegeben die nie fertig werden aber ein paar hunderttausend für ein Fahrzeug zur Rettung von Menschenleben sind nicht da . Das gib einem zu denken was den von uns gewählten Volksvertretern wichtig ist

  5. Doch gesagt ok , von Staat bekommt Mann 70 % und 30 % muss Mann selber tragen ok die verraussung Mann ist eine Stützpunkt Feuerwehr das is unserer neuer bronto ich in der fw fehrbellin ok

  6. Der Fördersatz des Freistaates liegt bei Anschaffung einer DLA(K) 23/12 welche auch Gemeindeübergreifend eingesetzt wird bei 368.000€.

  7. Sven Brandow

    In Hessen gibt es so etwas wie den Bedarf u. Entwicklungsplan. Der den Stätten u. Gemeinden langfristig vor Augen führt was an Kosten in den nächsten 10 Jahren auf Sie zukommt! Denn wer glaubt nur im Osten wäre das Geld knapp Der irrt!

  8. Traurig dass der staat kein geld hat um den schutz der bürger zu garantieren aber zich Millionen -Milliarden € verschwenden … MEHR GELD FÜR DIE SICHERHEIT !!!! für gute Ausstattung der feuerwehren

  9. G-Wart

    Also meines erachtens ist die Kommune in der Pflicht! Den die ist ja auch für den Brandschutz verantwortlich. Wenn die Verantwortlichen das nicht wollen, können die ja mal nen Feuerwehrbedarfsplan erstellen lassen 😉

  10. Michael

    In Westdeutschland gings uns nach der Wiedervereinigung genau so.Das ganze Geld in den Aufbau Ost , wahr ja auch nachvollziehbar und Richtig .
    Wenn man einen Weg finden will wird das auch was.
    Aber leider erst dann wenn keine DL greifbar wahr

  11. BastiL

    @ Matthias Mozarski: Es fördert im Land Brandenburg nicht der Staat sondern das Land!!!! So wie in anderen Ländern auch. Und da ist es egal ob es ein Bronto oder ein anderes Hubrettungsfahrzeug ist. Es wird auch fast immer in Chargen durch den Zentraldienst der Polizei ausgeschrieben.(siehe DLK Serie 2006-heute, TLF-W, LF, HLF, TSF-W usw). Egal ob Leiter oder LF die Kostenverteilung liegt bei 70% für’s Land und 30% für den Träger. Einzige Voraussetzung: Stützpunktwehr oder BF

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