Wiesbaden: Auszahlung von 1,8 Millionen Euro für geleistete Überstunden

Wiesbaden – Der Magistrat der Stadt Wiesbaden hat am Dienstag beschlossen rund 1,8 Millionen Euro für geleistete Überstunden nachträglich auszuzahlen. Damit geht ein fast 14-jähriger Streit zu Ende. Insgesamt werden so 150.000 Überstunden bezahlt, die seit 2001 angefallen waren. Bis 2010 hatten die Beamten der Berufsfeuerwehr Wiesbaden 50 Stunden in der Woche gearbeitet. Nach EU-Recht waren allerdings nur 48 Stunden zulässig. Betroffen sind 230 Feuerwehrleute. Ihnen stehen zwischen 6.000 und 10.000 Euro zu. Viel wichtiger als der finanzielle Ausgleich sei aber, dass jetzt das Vertrauensverhältnis zwischen Berufsfeuerwehr und Stadt wieder aufgebaut werden könne.  

Erst kürzlich haben wir über einen ähnlichen Fall aus München berichtet. Dort entschied das Verwaltungsgericht allerdings zu Ungunsten der Feuerwehr.

Gericht entscheidet: keine Pauschale für BF-Überstunden

Artikel: “Überstunden bei der Feuerwehr: Nach fast 14 Jahren Auseinandersetzung beschließt Stadt Wiesbaden Auszahlung von 1,8 Millionen Euro” (30. Juni 2015, Wiesbadener Tagblatt)

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