Verletzter Feuerwehrmann klagt gegen Kündigung

Sigmarszell (BW) – Bei einem Bauernhofbrand verletzte  im September 2011 ein heraubstürzender Heuballen einen 27-jähriger Feuerwehrmann. Seitdem ist der Sigmarszeller krank geschrieben. Am 20. Dezember kündigte ihm sein Arbeitgeber. Dagegen klagte der Feuerwehrmann.

Artikel: “Verletzter Feuerwehrmann klagt gegen Kündigung” (Schwäbische Zeitung, 27. Januar 2012)

4 Kommentare zu “Verletzter Feuerwehrmann klagt gegen Kündigung”
  1. rittersleut

    Das finde ich sehr traurig.
    Als aktiver Feuerwehrmann und Inhaber eines Unternehmens mit knapp 300 Mitarbeitern kann ich so etwas nicht nachvollziehen. Wir haben bei uns einige FW-Männer beschäftigt und für mich ist eine Selbstverständlichkeit, daß diese auch zum Alarm jederzeit ausrücken und den Arbeitsplatz verlassen können.
    Sollte eine Verletzung hierdurch entstehen versteht es sich von selbst, daß hier keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen gezogen werden – im Gegenteil.

    Daher mein Appel an alle Arbeitgeber – fördert und unterstützt Feuerwehrmänner !!

  2. Erschreckend, aber willkommen in der Wirklichkeit. Wieviele dürfen nicht mehr bei der Arbeit zum Einsatz. Kommt doch nicht von ungefähr das viele Probleme mit der Tagesbereitschaft haben

  3. das ist wieder typisch ! Chefs meinen immer sie können machen was sie wollen
    aber wenn bei denen im betrieb mal was ist sind sie froh wenn viele von uns da sind !
    ich hab es selber durch und sage euch lässt euch nicht von eurem Ehrenamt nicht von ab bringen es wird
    jeder gebraucht

    mfg

  4. Im Feuerwehrmagazin 5/2010 ist auch eine interessante Sache zu diesen Thema.
    Weil eine 21 jährige nicht zur Arbeit erschien,wegen einem Feuerwehreinsatz,wurde sie zur Arbeit bestellt und erhielt eine Abmahnung.
    Sie legte Einspruch ein und wurde 3tage später gekündigt.

    Genauso krank,wie für den verletzten Feuerwehrmann.
    Aber heutzutage Alttag…
    mann muss ja den anderen Unternehmen trotzen.

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