Streit am Einsatzort wird Presse-Thema

Kasseedorf (SH) – Ein Großbrand in Griebel, einem der acht Ortsteile der 1.500-Einwohner-Gemeinde Kasseedorf (Kreis Ostholstein), hat in der vergangenen Woche zu einem Medienecho der etwas anderen Art geführt. Die “Lübecker Nachrichten” berichteten über Führungskräfte unterschiedlicher Wehren, die sich an der Brandstelle angeschrieen haben sollen. Der angebliche Grund: unterschiedliche Auffassungen über das taktische Vorgehen sowie Kompetenzgerangel. Bei dem Einsatz soll es außerdem Pannen bei der Wasserversorgung gegeben haben.

Artikel: “Nach Großbrand in Griebel: Feuerwehreinsatz in der Kritik” (Lübecker Nachrichten, 5. Juli 2012)

 

33 Kommentare zu “Streit am Einsatzort wird Presse-Thema”
  1. geht ja gar ned.. wenn man meint die führung hat falsch entschieden dann soll ma des bei der nachbesprechung anführen und sich ned so nen auftritt leisten

  2. Ich war bei demm einsatz dabei das problem es waren zu viel hauptlinge an der einsatz stelle jeder wollte es anders machen das ist das problem die manschaften haben super zugearbeitet

  3. Es gibt nunmal nur EINEN Einsatzleiter…. der sollte es Kommando haben! Ma kann sich untereinander besprechen meinste net so und so wäre besser … Aber doch net sowass ….

  4. Andre

    ich denke, dort hat vorher schonb etwas nicht gestimmt.

  5. Thomas Geis

    Ich weiß gar nicht was man da für einen Aufstand machen muss, ist doch alles im Feuerwehrgesetz ganz klar geregelt. Einsatzleitung hat zu aller erst mal der örtliche Kommandant. Da gibt es auch keine Diskussion. Übernehmen kann die Einsatzleitung eigentlich nur der Federführende Kommandant aus der Gemeinde (meist der mit dem größten Fuhrpark) oder ab KBM aufwärts. Meistens haben junge Einsatzleiter das Problem mit der Akzeptanz der älteren Kollegen die oft an ihren Methoden festhalten. Da muss man sich aber dann ganz klar durchsetzen. Dem Andreas Böhme gebe ich da vollkommen Recht, wenn es nicht funktioniert muss man da mal Ordnung schaffen. Solche Diskussionen haben an der Einsatzstelle nichts zu suchen. Die machen ja leider nicht nur sich selbst lächerlich sonder auch die ganze Feuerwehr.

  6. …bis sein (stelv.) Ortsbrandmeister an der Einsatzstelle erscheint. Wenn dann noch Stadt-/Gemeindebrandmeister oder gar Kreisbrandmeister auftauchen fällt Ihnen die Verantwortung zu – Sie können die Einsatzleitung auch sofot übernehmen. Es ist alles geklärt und bekannt würde man meinen.

  7. ja was en witz…
    is auch schon vorgekommen das die eine wehr der anderen wehr das standrohr abgebaut und ihr eigenes eingesetzt hat… *kopfschüttel*

  8. Erinnert mich sehr an die Fernsehserie “Die Feuerengel” auf RTL…Nur dass man sich da auch angespuckt und gekloppt hat…LEUTE WIR SIND DIE FEUERWEHR!!!WIR HABEN EINE VORBILDFUNKTION!!!UND DIE BETEILIGTEN HABEN SCHLICHT UND EINFACH VERSAGT!Die betreffenden “Kameraden” sollten samt und sonders zurücktreten!

  9. Total normal

    Wenn ich als derzeitiger Einsatzleiter als Gruppenführer von einem Zugführer, als Zugführer von einem Wehrführer, als Wehrführer von einem Wehrleiter oder als Wehrleiter von einem Kreisfeuerwehrinspektor abgelöst werde, Gehe ich an den 4m Funk, Teile meiner FEZ oder Leitstelle den neuen Einsatzleiter mit ( natürlich den taktischen Funkrufnamen) und dann ist der Führungsjob für mich erledigt. Ich tanz dann nach der Nase von demjenigen der den Einsatz berechtigt übernommen hat.
    Die einzelnen Titel sind regional unterschiedlich, aber ich denke es ist klar worauf ich hinaus will.
    Wichtig ist nur das der Führungswechsel sachlich und richtig erfolgt. Ein ” Vorgesetzter” kann einen Einsatz erst übernehmen wenn er zuvor auf die Lage, eingesetzte Mittel etc informiert wurde. Den nach dem berühmten ” ich übernehme” trägt diese Person die Verantwortung und muß vielleicht im gleichen Moment schon auf eine neue Situation reagieren.
    Unabhängig davon, der Ablauf des Einsatzes gehört nicht in die Zeitung. Auch die angeblichen anonymen Aussagen von Feuerwehrlueten gehen erst recht nicht!! Warum bleiben diese Kameraden anonym? Weil Sie sich Zu Verschwiegenheit verpflichtet haben….
    Den Einsatz muß von der nächst höheren Instanz als der letzte Einsatzleiter aufgearbeitet werden!

  10. meiner meinung nach is diese verhalten so dumm und bei einem großbrand unangemessn! kommt aber immer öfter vor!

  11. Ob auf dem Lande oder in der Stadt – so ein Umgang miteinander verbietet sich unter Feuerwehrkameraden von selbst. Das Thema dann noch in der Presse “auszuschlachten” ist wohl endgültig der falsche Weg in der “Öffentlichkeitsarbeit”.

  12. Sueder80

    Ich glaube man sollte mal überlegen was da passiert ist. Es gab in der Öffentlichkeit ein Kompetenzgerangel. Darüber können die Medien gerne berichten.
    Aber als Feuerwehrmann sich Anonym dazu zu äussern geht gar nicht.

  13. Sueder80

    Aber jetzt mal eine Kritik von mir:

    Aus dem verlinkten Artikel
    “„Ich habe das Gefühl gehabt, dass der Einsatzleiter von seinem Standpunkt aus nicht die richtige Sichtweise hatte, um die Lage umfassend zu beurteilen und seine Kräfte einzusetzen“, begründet Plath sein Eingreifen.”

    Herr Plath hatte wohl eine andere Einschätzung der Einsatzlage. Er hatte den höheren Rang und konnte die Einsatzstelle übernehmen. Alles so weit Okay.

    Der Nächste Satz disqualifiziert aber die Einschätzung der Lage von Herrn Plath als er einen weiteren Aussenangriff angeordnet hat.

    “„Es waren allerdings auch Kräfte im Haus, um von dort gegen das Feuer vorzugehen. Das sieht man von außen nicht, das habe ich auch erst nicht gesehen“”

    Herr Plath hatte also Anordnungen gegeben ohne sich wirklich eine komplette Übersicht über die Einsatzstelle und die eingesetzten Kräfte zu schaffen.

    Darüber kann man gerne diskutieren wie ich finde.

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: