Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Feuerwehrleute

Hofheim (Hessen) – Bei dem Brand einer Wohnung in Hofheim (Main-Taunus Kreis) im April 2015 konnte ein 29-jähriger Mann nach der Brandbekämpfung nur noch tot geborgen werden. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt nahm daraufhin die Ermittlungen gegen fünf Feuerwehrleute und einen Polizisten auf, berichtet das „Höchster Kreisblatt“. Der Grund für die Ermittlungen seien Kommunikationsprobleme zwischen den Kräften, die die Rettung des Verstorbenen verzögert haben könnten. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft habe geäußert, dass das Ende der Ermittlungen noch nicht absehbar sei. Die Feuerwehrkräfte haben sich mittlerweile rechtlichen Beistand gesucht. Aber auch der Feuerwehrdezernent der Stadt stelle sich nach Angaben der Zeitung hinter die Feuerwehrleute und habe den Betroffen allen Rechtsschutz zugesichert, der durch die Stadt zur Verfügung gestellt werden könne. Zweifel an der Professionalität der Feuerwehrleute der Stadt Hofheim gäbe es keine.

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Artikel: “Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Feuerwehr und Polizei” (30. September 2015, Höchster Kreisblatt)

Nach dem Einsatz... Symbolfoto: Hegemann
Nach dem Einsatz… Symbolfoto: Hegemann
9 Kommentare zu “Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Feuerwehrleute”
  1. wenn man in unserem Land alles nach Vorschrift macht, was würde es noch geben ….., nichts mehr, nur gut das es die ehrenamtlichen gibt, nennen wir diese doch einfach mal “Depppen” in der Freizeit üben, Einsätze abarbeiten – bei Tag + Nacht wenn andere sich vergnügen, Leben und Gesundheit aufs Spiel setzen, dann in der Arbeit noch dafür büßen müssen – weil man in der Nacht einen “zu schnell gefahrenen Autofahrer aus dem Auto scheiden musste” im Geschäft blöd angesprochen wird, oder zu spät in Geschäft kommt, wenn man von 2-5 Uhr auf der Autobahn war bei Regen oder 10 Grad minus im Winter
    dann kommt der …… Staatsanwalt und will alles vom Schreibtisch aus regeln, dann soll dieser Staatanwalt auch mit seinem PC oder Bleistift oder mit seinem Brieföffner (vielleicht hat er da einen anderen angestellt der seine Brief öffnet) nachts um 2 oder 3 Uhr mal auf die Autobahn und einen schwerverletzen aus dem Auto schneiden, natürlich muss er dann auch um 7 Uhr beim arbeiten sein ….
    dann möchte ich wissen wie er sich fühlt wenn er ein schreiben erhält das er vom einem Staatsanwalt angeklagt wird weil er länger benötigt hat als jemand am Schreibtisch die beurteilt hat.
    in diesem sinne an alle ehrenamtliche macht weiter so,
    und Ihr…… Schreibtischtäter überlegt mal was ihr sinnvolles macht

  2. Endlich!
    Ich finde es schon seit Jahrzehnten wichtig, dass man der Feuerwehr mal genauer auf die Finger schaut.
    Das Landericht Düsseldorf hat entschieden: “Die Feuerwehr lässt absichtlich Menschen sterben” ist freie Meinungsäußerung.
    Für mich als Pressevertreter stellt sich ein lokaler Feuerwehreinsatz heute so dar: 76 Feuerwehrkräfte vor Ort, keiner löscht richtig, Gebäude Totalschaden.
    Wenn ich denen dann versuche Tipps zu geben, dann reagieren die meist sehr pampig.
    Wir sind die Feuerwehr, wir habens nicht nötig, uns von der Presse sagen zu lassen, wies geht.
    Arrogant und unverschämt. 6 mal mehr Brandtote wie im Bundesdurchschnitt im Jahre 2012 sind das Ergebnis.
    Da sollte man genauer hinsehen, und deshalb vertreiben die Behörden ja oft rechtswidrig Pressevertreter. (Wie im Youtubechannel “Möbelmann” zu sehen.
    Pressezensur auf Kosten der Brandopfer?
    Ein Dormagerner Feuerwehr-Führungskraft fordert gar 8.000 € Schmerzensgeld wegen der Beschreibung zum Youtube- Video “Jugendfeuerwehr macht die Arbeit alleine?”
    Die meisten Todesfälle bei Feuerwehreinsätzen – die Verkehrstoten – könnte man eh durch automatisch fahrende Autos vermeiden.
    Aber sowas erlaubt der Staat halt nicht.
    Feuerwehrleute sind auch nur Menschen, die sollte man nicht herofizieren, sondern mehr kontrollieren.
    Sicherlich ließen sich 90 % aller Verkehrstoten und 80 % aller Brandtoten in Deutschland einsparen, wenn man meine Vorschläge umsetzen würde.
    (Automatisch fahrende Autos und 90% der Verkehrstoten wären Geschichte.)
    Beispielsweise sollte man die Feuerwehrfahrzeuge den Freiwilligen direkt vor die Tür stellen, mehr Dienstwohnungen für Freiwillige Feuerwehrleute direkt über dem Gerätehaus usw.

  3. feuerwehrfrau

    Also mal ganz ehrlich. Ja es sind Menschen, die machen Fehler- im übrigen machen Maschinen auch Fehler, sie wurden von Menschen hergestellt und programmiert – aber der Mensch hat einen natürlichen Schutzreflex: nämlich vor der Gefahr fliehen (normalerweise). Dafür können wir nichts, das ist unsere Natur. Doch es gibt Menschen, die auf gut deutsch auf diesen Reflex schei*en. Sie gehen in das Feuer um die Är*che der anderen zu retten. Unfälle die meistens selbst verursacht sind. Fahrlässigkeit nennt man sowas. Feuerwehrangehörige stehen 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag für die Menschen bereit. Sie haben in der Regel alle 2 Wochen Ausbildung, um all dem gewachsen zu sein. Feuerwehr heißt nicht mehr nur Feuer löschen, sondern umfasst ein Aufgabengebiet , was sich kaum ein Aussenstehender vorstellen kann. Wir üben hart, die Prüfung sind körperlich extrem anstrengend und rennen dann ins brennende Haus und wissen darin sind Personen. Neben der Tatsache, dass das eigene Leben auf dem Spiel steht, möchte man die der anderen retten. Es sterben so viele Menschen, bei denen man versucht hat sie zum Beispiel wieder zu beleben. Gibt man dann dem Ersthelfer die Schuld, wenn er es nicht schafft? Ich glaube nicht. Er hat alles dafür getan, um die Person zu retten. Und das tun Feuerwehrangehörige und alle anderen freiwilligen Helfer auch. Selbst in einer Berufsfeuerwehr können nicht immer alle Leben gerettet werden, aber versteht doch endlich mal, dass wir unser Leben auf Spiel setzten um eures zu schützen! Wir lassen in dem Moment, in dem die Sirene ertönt alles stehen und liegen. Lassen Mann/Frau und vielleicht sogar Kind zurück und wissen nicht, ob wir sie danach je Wiedersehen werden. Es bleibt keine Zeit sich zu verabschieden, denn irgendwo braucht jemand unsere Hilfe. Und wir kommen zu jeden Unfall, wenn der Notruf abgesetzt wurde. Es ist kein Wunder , dass es in Deutschland immer weniger freiwillige Helfer gibt. Ehrenamt ist nicht mehr das was es mal war.
    Und sich dann hin zustellen und zu sagen, die machen Fehler ist immer sehr einfach. Selber machen! Dann können wir noch mal drüber reden. Ein Danke wäre einfach mal angebrachter.
    Danke an alle freiwilligen Helfer. Auf das die Zukunft ein solches Amt wieder etwas mehr würdigt.

  4. Hallo Tom T..
    Ich finde ihre Stellungnahme bemerkenswert, bemerkenswert deshalb, da sie nur ein qualifizierter Rettungsdienstmitarbeiter verstehen kann. Ansonsten erscheinen mir ihre Aussagen gelinde gesagt “unstruckturiert”. Da sie offensichtlich innerlich Amok laufen wenn sie große rote Autos sehen, sollten sie sich bei einer Feuerwehr melden und an der “Atemschutz Heißausbildung” teilnehmen – das wird ihren Erfahrunghorizont erheblich erweitern – teilnehmen!!!, nicht theoretisieren. Gute Besserung!

  5. Matthias

    Lieber Pressevertreter Tom T!

    Eigentlich dürfte man solche Beiträge wie den Ihren gar nicht kommentieren. Wer so voreingenommen ist, geht meistens nicht auf Argumente ein.

    Dennoch erlaube ich mir zwei kleine Anmerkungen:

    1) Wenn Sie alles viel besser wissen als 99,9% der Feuerwehrleute, warum sind Sie dann nicht längst dieser “Truppe” beigetreten und helfen selber tatkräftig mit anstatt nur verbal zu verbessern?
    2) Ich weiß nicht aus welcher Region unserer Republik Sie kommen, aber eines steht fest: Ihre Beschreibung eines Einsatzes “76 Fw-Angehörige, keiner löscht, Totalschaden” grenzt an eine Beleidigung. Natürlich läuft nicht alles 100%ig rund, das will ich auch gar nicht behaupten. Aber ich empfehle Ihnen dringend mal sich näher mit der Arbeit der Feuerwehren auseinanderzusetzen. Szenen, wie die von Ihnen beschriebene, habe ich nämlich in meiner ganzen bis jetzt 22jährigen Laufbahn, noch nie erlebt.

  6. Peter Lamaack

    Ein angeblicher Pressevertreter, der einen Text mit Rechtschreibfehlern abliefert -obwohl ja die Möglichkeit der Kontrolle vor Absenden seiner Aussage besteht – ist für mich:
    1. ein Spinner
    2. jemand, der sich für etwas ausgibt, was er nicht ist

    Alleine die Tatsache, daß angeblich “76” FW-Angehörige bei einem Einsatz gezählt wurden, spricht Bände.

  7. Solche Ermittlungsverfahren, die für die Öffentlichkeit aufbereitet werden, unterstützen die Nachwuchswerbung enorm. Was denkt sich die Staatsanwaltschaft bei solchem Aktionismus. War dieser Staatsanwalt überhaupt schon einmal Ehrenamtler oder nur lebenslang Sesselpuppser.

  8. Hallo, dieser Pressemensch, hat ja wohl gar keine Ahnung, was sich da bei einem Einsatz so abspielt Großbrand oder technische Hilfe. Hoffe für diesen -Heini- das er nie aber auch nie in die Verlegenheit kommt, das er auf die Feuerwehr warten muß um sich von Ihnen helfen lassen muß, zum Beispiel bei einer technischen Hilfeleistung,kann ziemlich schmerzhaft sei. Wie ein Löschangriff gefahren werden muß, da hat er sowieso keine Ahnung.
    Ehemaliger Feuerwehrmann aber damals mit
    Leib und Seele um anderen zu helfen auch die eigene Familien leiden darunter.

  9. Tom T, ich hoffe, dass war nicht Ihr ernst….

    Nach Ihrer Meinung, müsste ja auch jeder Arzt, der einem Patienten nicht das leben retten konnte, jeder Psychologe der einen Selbst Mord nicht vorhergesehen hat und jeder Staatsanwalt, der nicht jede Straftat aufklären konnte, sofort wegen “Inkompetenz” weggesperrt werden oder wie? Sie sind ja bestimmt Vollkommen?

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