Schimmel: Feuerwehr muss ausziehen

Cochem (RP) – Gleich zwei Standorte der Feuerwehr in der Verbandsgemeinde Cochem (Kreis Cochem-Zell) kämpfen mit einem Schimmel-Problem. Das Feuerwehrhaus in Moselkern musste aufgrund des Sporenbefalles geschlossen werden, die Feuerwehr vorübergehend in die Gemeindehalle umziehen. Am Standort Pommern wich die Wehr auf einen nicht vom Schimmel befallenen Nebenraum aus. Das berichtet die “Rhein-Zeitung”. Jetzt steht die Reinigung durch eine Fachfirma bevor. Auch die Einsatzbekleidung musste einer fachgerechten Wäsche unterzogen werden. In Pommern sollen “alte Spinde” einen Feuchtigkeitseintritt begünstigt haben. In Moselkern wird noch nach der Ursache gesucht.

Artikel: “Schimmelbefall: Feuerwehr muss umziehen” (Rhein-Zeitung, 2. November 2014)

3 Kommentare zu “Schimmel: Feuerwehr muss ausziehen”
  1. Aber das Gerätehaus in Cochem selber ist top. Da mangelt es an nix.

  2. Mathias Fischer

    @rafa: Wenn deren Homepage aktuell ist mangelt es vor allen an Personal: 37 Mann Personal bei 40 Sitzplätzen auf den Fahrzeugen. Da ist keinerlei Reserve bei längeren Einsätzen Ein Klassischer Fall von Kirchturmfeuerwehr !

  3. Peter Lauxen

    @Mathias Fischer: Das nenne ich gute Recherche… Leider ist unsere Homepage bezüglich der Fahrzeuge und des Personals nicht ganz aktuell – denn es gibt derzeit mehr Personal als Sitzplätze in den Fahrzeugen. Wenn Sie schon der Meinung sind eine Stützpunktfeuerwehr derart zu bewerten, dann sollte die Gesamtwehr mit allen dazugehörigen Stadtteilen hinzugezogen werden. Da werden Sie sehr schnell sehen, dass beispielsweise der Löschzug Brauheck mit derzeit 27 Aktiven bei 15 Sitzplätzen (StLF 1/5, MTF 1/8) Reservekräfte hat, die ebenso wie die Kameradinnen und Kameraden der übrigen Einheiten der Feuerwehr Cochem untereinander je nach Erfordernis ausgetauscht bzw. ergänzt werden können. Des weiteren ist es einer sachlichen Diskussion nicht dienlich eine Feuerwehr – egal wann, wo oder welche – als “Kirchturmfeuerwehr” oder auch anderen befremdlichen Titeln zu versehen – das gehört sich unter Feuerwehrkameraden nicht.
    Ich verbleibe mit kameradschaftlichem Gruß
    Peter Lauxen, Zugführer Löschzug Brauheck

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