Saarland: Gut aufgestellt bei der Tagesalarmsicherheit

Saarbrücken (SL) – Im Saarland klappt es mit der Tagesalarmsicherheit. Grund dafür ist, dass die für den Brandschutz Verantwortlichen früh mit dem “Kirchturmdenken” aufgehört haben. Im Ernstfall würden Nachbarlöschbezirke mitalarmiert, schreibt die “Saarbrücker Zeitung”. Durch die gemeinde- aber auch kreisübergreifende Alarmierung ist sichergestellt, dass in der für Feuerwehren schwierigen Zeit zwischen 8.00 und 18.00 Uhr ausreichend Kräfte an der Einsatzstelle zur Verfügung stehen. Gegenwärtig wird im Bundesland Rheinland-Pfalz über eine Zwangsverpflichtung von Mitarbeitern im öffentlichen Dienst nachgedacht, um die Tagesalarmsicherheit zu garantieren. Ein solcher Schritt sei im Saarland nicht notwendig, zitiert die Zeitung den Landesbrandinspekteur Timo Meyer. Allerdings könne er sich vorstellen, ältere aber fitte Kameraden länger im aktiven Dienst zu lassen.  

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Artikel: “Feuerwehren kooperieren stärker” (20. November 2015, Saarbrücker Zeitung)

Feuerwehren in Saarland kooperieren stärker. Symbolfoto: Hegemann
Feuerwehren in Saarland kooperieren stärker. Symbolfoto: Hegemann
2 Kommentare zu “Saarland: Gut aufgestellt bei der Tagesalarmsicherheit”
  1. Dirk Müller

    Im saarländischen Homburg rückt für die Tagesalarmsicherheit tagsüber auch eine dort ansässige Werkfeuerwehr mit aus.

  2. Daniel Klemm

    Das bis jetzt noch immer “alles gut gegangen ist” heißt nicht automatisch, dass es im Ernstfall gerade in der Tagesalarmzeit zu erheblichen personellen Engpässen kommen kann. Auch wenn großflächig alarmiert wird, dauert es insbesondere im ländlichen Raum eine Zeit lang, bis genügend Funktionen an der Einsatzstelle eintreffen. Die Situation mag momentan noch nicht so dramatisch sein wie in anderen Teilen Deutschlands, dennoch zeichnet sich ab. dass diese sich mittelfristig weiter verschlechtert. Der Artikel bzw. die Äußerungen dort sind sehr kurzsichtig und vermitteln ein falsches Bild der Lage vieler Freiwilligen Wehren im Saarland. Innerhalb der nächsten 10 Jahre wird im Saarland über ähnliche Modelle nachgedacht werden wie in RLP.

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