Polizeischutz bei Unfallrettung erforderlich

Berlin – Ein Verkehrsunfall hat die Feuerwehr in Berlin vor ein großes Problem gestellt: Die Einsatzkräfte mussten in der Nacht zu Mittwoch unter einem massiven Polizeischutz arbeiten, um eine eingeklemmte Autofahrerin zu befreien, berichtete “Der Tagesspiegel”. Rund 20 Menschen hatten die Einsatzkräfte bei ihrem Einsatz behindert. Angeblich waren die Migranten nicht damit einverstanden, dass die Feuerwehr das hochwertige Fahrzeug für die Befreiung der Patientin aufschneiden musste.

Artikel: “Feuerwehr bei Rettungseinsatz massiv behindert” (Der Tagesspiegel, 27. April 2011)

4 Kommentare zu “Polizeischutz bei Unfallrettung erforderlich”
  1. Franz P.

    Das kommt bei uns auch öfters vor, dass Migranten bzw. Menschen aus anderen Kulturkreisen im Weg stehen. Es werden auch Steine hinter her geschmissen. Es wurde auch schon auf eine aufgeprotzte Haspel gesprungen die verzogen wurde. Bei einem Gefahrguteinsatz wurden den erstantreffenden Atemachutzgeräteträge von Jüngeren das Bein gestellt. Bei dem Einsatz gab es auch viele Disskusionen bei denen es darum ging dass Personen auf den Bahnsteig mussten weil sie aus”Prinzip” dort hin müssen weil eine Sperrung vorhanden war. Und das mache ich freiwellig.

  2. @ Frager: Gedanken machen? Worüber? Dass es Kulturkreise gibt, in denen Frauen sehr gering geschätzt werden, teilweise geringer als Sachen, ist bekannt. Dass dies nicht unserem christlich geprägten Verständnis entspricht ebenso. Hier wurden- wie ich finde, aus guten Gründen – die Befreiung der Frau aus ihrer misslichen Lage und ihre anschließende Versorgung in einem Krankenhaus ermöglicht.

    So bedauerlich der Vorfall auch ist und unpassend Gewalt an dieser Stelle war – so wenig haben wir als Deutsche / Europäer das Recht andere Kulturen deshalb zu bewerten!

    Aber: Natürlich haben alle, die in Deutschland leben wollten, unsere grundsätzlichen Werte und Normen zu respektieren! Und dazu gehört dann eben auch, dass wir Menschen (auch aus leidvoller Erfahrung) nicht in Klassen einteilen, sondern gleich behandeln!

  3. Mir geht es dabei weniger um Kulturen oder Wertschätzungen sondern generell um die Umstände das Feuerwehrleute (ob nun Freiwillig oder BF- was aus diesem Bericht nicht ersichtlich ist, aber auch nicht zwingend wichtig ist) ausrücken um zu helfen und solche Zustände erfahren müssen…ob nun in Berlin oder anderen Ecken im Land…

    Polizeischutz zum Helfen das kann es einfach nicht sein. Dann müssen Leute aus anderen Kulturen oder Herrenländern ganz einfach mal mitdenken und sehen wo sie hier sind und das man sich nicht wie die Axt im Wald benimmt, schon gar nicht Rettungskräften gegenüber nur weil der Bonzen BMW (ja ich weiß Klischee) Kratzer und Beulen bekommt…

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: