Personalstreit führt zu Massenaustritt

Thalfang (RP) – Bei der Stützpunktfeuerwehr Thalfang und der Löschgruppe Bäsch (Kreis Bernkastel-Wittlich) gibt es offenbar großen Ärger, der nach Angaben des “Trierischen Volksfreund” bis 30 von 52 Mitgliedern zum Austritt bewogen hat. Auslöser für den Streit war der vom Bürgermeister angestrebte Rauswurf von drei Kameraden. Der Rest will aus Solidarität abdanken. Der Bürgermeister ist erbost über das Verhalten einiger Feuerwehrleute, die sich in einer geschlossenen Nutzergruppe eines sozialen Netzwerkes negativ über ihren Wehrführer geäußert haben sollen. Polizei und Staatsanwaltschaft sind eingeschaltet worden und prüfen nun, ob es sich bei den Anschuldigungen sogar um Volksverhetzung oder Verbreitung nationalsozialistischer Propaganda gehandelt hat.

Artikel: “Aktive verlassen scharenweise die Thalfanger Feuerwehr” (Trierischer Volksfreund, 02. Juni 2014)

14 Kommentare zu “Personalstreit führt zu Massenaustritt”
  1. Wenn die sich in einer geschlossenen Gruppe (FB?) über den Wehrführer negativ gäußert haben ist das ja erstmal kein Grund. Man sollte vielmehr überlegen unter den Kameraden, WER das ganze dann nach außen gebracht hat und mit dem mal Tacheles reden!

  2. In einer FW sollten alle Manns (und natürlich Frau) genug sein bei Problemen denjenigen anzusprechen und nicht hinter dem Rücken zu lästern – das ist nicht kameradschaftlich und dazu noch feige.
    Dann sind solche Folgen erst gar nicht nötig.

  3. Und das ansehen der Feuerwehr sinkt und sinkt…schade…wenn das alles so weiter geht gibts bald keine Feuerwehr mehr…bei uns hier, machen auch schon langsam die wehren zu… (Personalmangel) aber wegen so einem scheiß Stress zumachen…nee leute Kindergarten…!

  4. Frank Florian

    Wir reden seit Jahren über Mitgliederschwund und demographischen Wandel, es werden alle möglichen und unmöglichen Versuche und Projekte gestartet um neue Feuerwehrmitglieder zu gewinnen und dann gibt es Feuerwehren die machen sich selbst kaputt, weil einige nicht begriffen haben, warum sie in der Feuerwehr sind.
    Leute!! ihr seid in der Feuerwehr um euren Mitmenschen zu helfen wenn sie in Not sind und nicht um alles besser zu können und nicht aus Besserwisserei. Wenn es Probleme mit dem Wehrführer gibt, dann muss man sich an einen Tisch setzen, vielleicht sogar mit dem Bürgermeister und muss die Probleme offen und ehrlich klären. Solche Dinge in einem (a)sozialen Netzwerk zu klären, ist Feigheit, Dummheit und Kleingeistigkeit in Einem.
    Herzlichen Glückwunsch nach Thalfang, ihr habt es genau wie andere Feuerwehren geschafft euch selbst kaputt zu machen!!

  5. Peter Hackberg

    Sehe ich ganz anders. Lest den Artikel richtig. Da gab es vorher Stress mit Ausrüstung und so. Offenbar ist der Wehrführer seiner Sache nicht gewachsen sonst hätte er das geklärt. Wenn ich so eine Übung mache und nicht genug Material da ist und die Gerätewarte das kritisieren kann ich die nicht einfach rausschmeissen nur weil die den Mund aufmachen. Erst lesen und dann schreibe. Dier Bürgermeister muss das regeln. Scheint in Thalfang nicht zu gehen. Was sind das für Leute, die 30 Leute ziehen lassen wollen?

  6. Peter Hatberg

    Richtig lesen, dann schreiben: die Kameraden sind aus Solidarität zurückgetreten, weil die Verwaltung hier samt Wehrführer die Leute mundtot machen wollten. Die Internetgruppe war Frust.das haben die Jungs erkannt und sich entschuldigt. Wie kann der Bürgermeister 30 langjährige Leute gehen lassen? So steht es jedenfalls in dem Artikel. Die scheinen auch ein paar Leichen im Keller zu haben. Warum sonst hauen die die drei Leute raus? Das schein schon eine Zeit zu gehen. Die Aktion war i. januar. Scheinen keine guten Diplomaten in der Verwaltung zu sitzen. Super, wie man mit Leuten umgeht, die zwar einen Fehler gemacht haben aber immerhin 7x24h für andere da sind. Ein hoch auf das Ehrenamt……

  7. Peter Hatberg

    Richtig lesen, dann schreiben: die Kameraden sind aus Solidarität zurückgetreten, weil die Verwaltung hier samt Wehrführer die Leute mundtot machen wollten. Die Internetgruppe war Frust. Das haben die Jungs erkannt und sich entschuldigt. Wie kann der Bürgermeister 30 langjährige Leute gehen lassen? So steht es jedenfalls in dem Artikel. Die scheinen auch ein paar Leichen im Keller zu haben. Warum sonst hauen die die drei Leute raus und der KFI ist auch sauer? Das scheint schon eine Zeit zu gehen. Die Aktion war im Januar. Scheinen keine guten Diplomaten in der Verwaltung zu sitzen. Super, wie man mit Leuten umgeht, die zwar einen Fehler gemacht haben aber immerhin 7x24h für andere da sind. Ein hoch auf das Ehrenamt……Ich würde eher der Verwaltung für dieses Meisterstück gratulieren.

  8. Valeska Haink

    Und wer hier kein Hintergrundwissen hat, sollte diesen Beitrag auch nicht mit schlauen Tipps kommentieren!

  9. Julian Matzen

    JETZT ALSO MAL BITTE!!!! Wenn ich es schon wieder höre.. Facebook, whatsapp und co… Das hat im Dienst absolut nichts zu suchen!!! Früher viel das mal unter die Rubrik Meuterei und und jetzt mal ganz ehrlich! Nicht die “Kameraden” sind Opfer sondern Die die unsere Hilfe suchen! Darum haben wir in einer Abstimmung dafür plädiert, wer nicht genehmigt postet oder Gruppen erstellt, Abmahnung und bei Wiederholung,tut uns leid aber dann scheiden sich die Wege! Wir sind ein Team und eine Familie doch leider wird das oft vergessen! Wir sind nur so stark wie das schwächste Glied in der Kette und jeder weiß das wer auch beim. Bund war und das sollte oberste Priorität haben!!! Kameraden holt eure Leute dort ab wo sie sind und dann seit ihr stark!!!!

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