Mörder sucht Schuld bei der Feuerwehr

Diez (RP) – Weil ein verurteilter Doppelmörder versucht hat, die Schuld am Tod eines seiner Opfer der Feuerwehr in die Schuhe zu schieben, hat er sich ein weiteres Jahr Freiheitsstrafe eingehandelt. Wie die Rhein-Zeitung berichtet, hatte der44-Jährige im Jahr 2010 seine Geliebte und deren Ehemann getötet und deren Haus in Brand gesteckt. Die Kinder des Paares überlebten nur mit Glück. Nach seiner Verurteilung zu lebenslanger Haft hatte der Täter dem Landgericht Mainz einen Brief geschrieben, in dem er die freiwillige Feuerwehr als verantwortlich für den Tod der Frau benennt. Die Feuerwehr sei erst eine Stunde nach der Alarmierung in das brennende Haus vorgegangen und habe die Frau an den Beinen aus dem Haus geschleift – was zu tödlichen Kopfverletzungen geführt habe. Behauptungen, die von einer Gerichtsmedizinerin bei der Verhandlung deutlich widerlegt wurden. Erst vor wenigen Tagen hatte ein Mann in Bayern, der wegen fahrlässiger Brandstiftung angeklagt worden war, versucht der Feuerwehr die Schuld am Brandausmaß zuzuschreiben.

Artikel: “Diezer Doppelmord: Täter beschuldigt Feuerwehr” (Rhein-Zeitung, 28. Februar 2014)

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