Mannschaftstransporter auf Alarmfahrt gerammt

Wernberg-Köblitz (BY) – Acht Mitglieder der Feuerwehr Oberköblitz (Kreis Schwandorf) sind am Samstag teils schwer verletzt worden, als sie mit ihrem Mannschaftstransportwagen bei einer Einsatzfahrt verunglückt sind. Die Wehr ist nach Angaben der “Mittelbayrischen Zeitung” zu einem größeren Flächenbrand ausgerückt. Mit eingeschaltetem Signalhorn fuhr der VW-Bus über eine rot geschaltete Ampel in eine Kreuzung ein. Eine 63-jährige Frau überquerte in diesem Moment mit ihrem BMW die Kreuzung und rammte den Kleinbus am Heck. Das Einsatzfahrzeug stürzte um.

Artikel: “Trotz Sirene: FFW-Bus übersehen” (Mittelbayrische Zeitung, 01. Juli 2012)

6 Kommentare zu “Mannschaftstransporter auf Alarmfahrt gerammt”
  1. Trashman

    Als Maschinist hat man die Sorgfaltspflicht, darauf zu achten, dass einen im Falle einer Alarmfahrt, alle gesehen haben und vorbei lassen. Das kann man nicht oft genug sagen! Bei einer Alarmfahrt ist das Risiko einen Unfall zu haben um 30 % (!!!) erhöht! Glück, dass es den Kamerden hier nicht so ergangen ist, wie denen in Hamburg, wo zwei Tote zu beklagen waren, als ein HLF einen Bus gerammt hatte. Auch von mir eine gute Genesung!

  2. Frank

    @Trashman
    Ich nehme an du hast gelesen, das die Frau ihm ins Heck gefahren ist. Jetzt sag mir was ein Maschinist da noch machen soll??? Da kannst du nichts mehr machen und ihn trifft keine Schuld.

  3. Christian

    @Frank: Wenn du mal genau lesen würdest wäre dir aufgefallen, dass die Frau ihm nicht INS Heck gefahren ist, sondern den MTW AM Heck getroffen hat. Sonst wäre das Fahrzeug ja wohl kaum umgekippt.
    Klassischer Kreuzungsunfall, da das Feuerwehrfahrzeug rot hatte hat dessen Fahrer immer mindestens eine Teilschuld.

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