Steckt München eine halbe Milliarde in die BF?

München – Die Berufsfeuerwehr München steht in einem deutschen Städtevergleich gut da. Doch es könnte noch besser sein, besonders was die Einhaltung der vom bayerischen Innenministerium geforderten Hilfsfristen angeht. Der Bayrische Rundfunk veröffentlicht die Ergebnisse einer Untersuchung des Kreisverwaltungsreferats: Die Verteilung der bislang zehn existierenden Wachen im Stadtgebiet ist nicht gleichmäßig. Einige Wachen müssten verlegt und zwei zusätzliche Standorte geschaffen werden. Die Kosten für das geplante Standortkonzept belaufen sich auf rund eine halbe Milliarde Euro.

Artikel: “Eine halbe Milliarde für neue Wachen” (Bayrischer Rundfunk, 17. Oktober 2013)

16 Kommentare zu “Steckt München eine halbe Milliarde in die BF?”
  1. -Einige neue Standorte( verlegen bestehender wachen)
    -2 zusätzliche wachen
    Heißt auch für 2 neue wachen Personal
    Plus Fahrzeuge für 2 wachen
    Da ist das relativ wenig wenn man überlegt das man mit 2 Drehleitern schon mal eine bis zwei Millionen weg sind

    Aber ich glaube das es nicht nur in München so ist…

  2. Haltet doch mal den Ball flach wie kann man über was urteilen was man nicht kennt? Oder kennt von Euch Helden einer fad Konzept und wie sich fie Kosten verteilen? Ich nicht und das FeuerwehrMagazin sicher auch nicht im Detail.

  3. Wir haben in einem kleinen Ort eine neue Wache für 700 000 Euro gebaut bekommen, von Luxus keine Spur! Wir haben 1700 Einwohner, 45 Aktive und 2 Fahrzeuge. Wenn man das auf München hochrechnet kommt der Preis doch hin. Abgesehen davon – an Sicherheit sollte man nicht sparen – eher an Flughäfen wo die Milliarden versenkt werden ohne das wer fliegt 😉

  4. Fünf neue Wachen, davon zwei mit neuen Autos, dazu Investitionen in alte Gebäude und die Schule, da kommt man vermutlich schnell auf 500 Millionen. Das ist halt der Preis für eine Stadterweiterung – und wenn man mal auf den gesamten Zeitraum von über 15 Jahren sieht, dann sind die Investitionen pro Jahr schon gar nicht mehr so aufregend…

  5. Andrè Schmitz hat recht!

    Personal ist teurer als Fahrzeuge..

    In der heutigen Zeit ist das schon ein Novum!

  6. V.Clemens

    @Den Fricky:Natürlich! Überhosen, Helmvisiere und Frontblitzer für alle.

  7. Schade, dass wieder einmal wir von der FF München weder im Artikel noch auf der Karte genannt werden, die mit ihren 21 Abteilungen in München auch ihren Teil dazu beitragen, um die Zehn Minuten Hilfs-Frist einhalten zu können!

  8. Kommandoschrauber

    Nun, ich denke, WENN es zu einer Ausgabe in der genannten Höhe kommen SOLLTE, dann muss das aber auch wieder für … 20 Jahre(?) “halten”.

  9. Wenn man die Geschwindigkeit nimmt, mit der die neue FW4(Schwabing) und die neue FW5(Rammersdorf) gebaut werden, handelt es sich hier um ein längerfristigen Plan – so etwa 30 Jahre?!?
    Außerdem ist bei der FF auch einiges an Umbau/Neubau im Gange, Und das kostet auch Zeit & Geld.
    Aber vielleicht geschehen ja noch Zeichen und Wunder und das Christikind bringt uns neue BF-Wachen, Umbau FF-Gerätehäuser und den Digitalfunk zu weißen Weihnachten…

    Muhahaha

  10. Mathias Fischer

    In meiner Stadt (100 Tsd EW) wird in den nächsten Jahren wohl eine Summe von ca. 40 Mio.Eur in die Feuerwehr fließen (müssen) .
    Wenn man das jetzt auf die Einwohnerzahlen von München umlegt(und die Stadt wächst sehr schnell) , dann passen die 500 Mio Euros schon.

  11. Immerhin eine gute Sache, dass die zuständige Behörde selbst überprüft hat und selbst die Mängel festgestellt hat. Immerhin ein teures Gutachten gespart.

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