Letzter Ausweg: Pflichtfeuerwehr in Friedrichstadt

Friedrichstadt (SH) – Im nordfriesischen Friedrichstadt ist das eingetreten, was sich schon lange angedeutet hat: Es muss eine Pflichtfeuerwehr gegründet werden, um den Brandschutz sicher zu stellen. 50 Bürger der Stadt werden zum Eintritt in die Feuerwehr verpflichtet. Nach Recherche des NDR seien derzeit nur 23 statt der benötigten 50 Kameraden in der Feuerwehr aktiv. Der Mitgliederschwund geht auf eine Krise vor einigen Jahren zurück, als zirka 20 Kameraden ausgetreten waren. Alle Maßnahmen und Aktionen, freiwillige Mitglieder zu gewinnen, seien fehlgeschlagen, so der Norddeutsche Rundfunk.

Hier geht’s zum Original-Beitrag: “Friedrichstadt zwingt 50 Bürger in die Feuerwehr” (NDR.de, 20. April 2016)

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Keiner da, der mit ausrückt. Letzter Ausweg ist eine Pflichtfeuerwehr. Symbolbild: Patzelt

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4 Kommentare zu “Letzter Ausweg: Pflichtfeuerwehr in Friedrichstadt”
  1. Komme aus einem kleinen Ort vilt 2500 Einwohner und wir haben eine schönere und informative Homepage insbesondere haben wir auch eine Bambini – Feuerwehr mit ca. 20 Kindern + Warteliste und wenn man dann auf die Homepage geht und dort als Thema nur “Übungsabend ” steht, frag ich mich schon ob man sich keine gedanken macht bevor man den Plan erstellt.
    Das äußerliche Erscheindungsbild ist meiner Meinung nach zu optimieren über interne abläufe möchte ich keine Aussage treffen und es ist natürlich ein langer weg über Bimbini – Kinder zu den aktiven aber es geht auch in kleinen Wehren!

  2. Horst W

    Wie wäre es mit Hauptamtlichen? Wer Sicherheit will, muss sie auch bezahlen!!! Es kann zwar jeder verpflichtet werden, aber keiner kann mir sagen WANN ich kommen muss bei Alarm! Wäre auch interessant zu wissen wieviele Frauen verpflichtet wurden. Ist doch sonst immer so wichtig mit der Gleichberechtigung.

  3. Es ist sehr schade das es soweit kommen muss. Niemand will seine Freizeit mehr für die Allgemeinheit opfern.

    @Horst W, “Wie wäre es mit Hauptamtlichen? Wer Sicherheit will, muss sie auch bezahlen!!! Es kann zwar jeder verpflichtet werden, aber keiner kann mir sagen WANN ich kommen muss bei Alarm!”

    Durch solche Denkweisen funktioniert unser System nicht mehr.

    Wahrscheinlich wohnen Sie in einer Großstadt und es ist für selbstverständlich ist wenn Not da ist das die Feuerwehr oder andere Hilfsorganisationen kommen. sehen Sie sich an wieviele Berufsfeuerwehren es in Schleswig Holstein gibt und stellen Sie sich die Frage wer soll die anderen übriggebliebenen bereiche löschen?

  4. Feuerwehrmann

    Wollen wir folgende Dinge wetten?

    1. Wenn ein Horst W. die Rechnung präsentiert bekommt, was ein Hauptamtlicher por Jahr kostet (umgerechnet auf seinen Anteil), dann wird er zu den ersten gehören, die laut protestieren.

    2. Wenn Horst w. irgendwann mal die Dienste der Feuerwehr braucht, wird er zu denen gehören, die mit der Stoppuhr messen, ob die Zeiten eingehalten werden, um im Zweifel zu klagen

    3. Sollte man von ihm einfordern seinen Teil zu leisten, um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr hochzuhalten, wird er es weit von sich weisen.

    Und nur am Rande: Sehr wohl kann einem Pflichtfeuerwehrmann vorgeschrieben werden, WANN er zum Alarm auszurücken hat, nämlich SOFORT uund UNVERZÜGLICH. alles andere wird mit empfindlichen Ordnungsgeldern belegt.

    Nebenbei: Wer zwangsverpflichtet wird und seinen Protest auf dem Rücken von Hilfebedürftigen austrägt, in dem er Menschen in Not bewusst im Stich lässt, um der Kommune eins auszuwischen rangiert charakterlich auf niedrigstem Niveau.

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