Keine Rettung: Vorwürfe gegen Feuerwehr

Georgenthal (TH) – Nach einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienwohnhaus in Georgenthal (Kreis Gotha) erhebt eine pflegebedürftige Anwohnerin schwere Vorwürfe gegen ihre Nachbarschaft und die Feuerwehr. Wie das Internetportal “tlz.de” meldet, habe die 71-Jährige berichtet, dass alle übrigen Bewohner in Sicherheit gebracht worden seien, nur sie nicht. Bis zum Abschluss der Löscharbeiten sei sie alleine geblieben. Nach Angaben des Einsatzleiters sei auf eine Evakuierung der gehbehinderten Frau absichtlich verzichtet worden.

Artikel: “Brand in Georgenthal: Schwerkranke Anwohnerin klagt an” (tlz.de)

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Naja,

    zu mindestens einen qualifizierten Betreuer mit Atemschutz für beide hätte man stellen müssen und vielleicht nochmal in der Wohnung ein Rauchverschluss installieren müssen. Immer alleine sein ohne besondere Umständen ist eindeutig was anderes, als alleine in einer vermeintlichen Gefahrensituation. Das kriegt man immer wieder in HiOrgs eingehämmert: Bei jedem Einsatz mit Betroffenen einen Feuerwehrmann;Polizisten oder Rettungsassistenten zur Seite stellen der weiß was Passiert und es auch beruhigend erklärt.
    Wobei ich, im Bericht sehr enttäuscht bin, dass es andauernt heisst die “Freiwillige Feuerwehr”. Ich finde es schade, dass es in Deutschland einen Unterschied in der Kompetenz zugeben scheint den es eigentlich meistens nicht gibt.

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