Katastrophenschutz: Feuerwehrverband Bayern kritisiert Bund und Freistaat

Amberg (BY) – Im Rahmen der 22. Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Bayern übte der wiedergewählte Vorsitzende Alfons Winzierl deutliche Kritik an Bund und dem Freistaat Bayern. Konkret gehe es um die Beschaffung von Hochleistungsfördersystemen und Abrollbehältern Hochwasser, die für eine effektivere Hilfe bei Hochwasserkatastrophen notwendig seien. Winzierl wies er daraufhin, dass die dazu nötigen Mittel vom Landesverband bereits nach der Hochwasserkatastrophe im Jahr 2013 gefordert wurden. Im Rahmen des damaligen Einsatzes ist deutlich geworden, dass eine technische Verbesserung im Katastrophenschutz notwendig ist, teilte die „Mittelbayerische Zeitung“ mit. Ein weiteres Thema war die Ausbildung der Feuerwehrangehörigen an den staatlichen Feuerwehrschulen. Hier fehle es nach Auffassung der bayerischen Feuerwehren sowohl an einem bedarfsgerechten Lehrgangsangebot als auch an qualifizierten Lehrkräften.

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Artikel: “Hochwasser: Feuerwehren üben Kritik” (19. September 2015, Mittelbayerische Zeitung)

Hochwasser nach Starkregen: Feuerwehr und THW im gemeinsamen Einsatz nach dem Unwetter durch das Tief "Cathleen". Foto: THW
Hochwasser nach Starkregen: Feuerwehr und THW im gemeinsamen Einsatz nach dem Unwetter durch das Tief “Cathleen”. Foto: THW
Ein Kommentar zu “Katastrophenschutz: Feuerwehrverband Bayern kritisiert Bund und Freistaat”
  1. Da sollte sich Herr Weinzierl vorher mal besser über die Zuständigkeiten des Bundes und der Länder informieren!

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