Illegale Preisabsprachen – Lkw-Herstellern droht Rekordstrafe

München – Wie die “Süddeutsche Zeitung” berichtet, sollen sechs große Lkw-Fahrgestellhersteller über Jahre die Preise abgesprochen haben. Eine EU-Kommission ermittle deshalb schon seit Jahren gegen Daimler, MAN, Scania, DAF, Iveco und Volvo. Ihnen drohe eine Rekordstrafe. Bis zu 10 Prozent des Jahresumsatzes der jeweiligen Firmen seien als Strafzahlung möglich. Insgesamt beliefe sich die Summe dann auf über 10 Milliarden Euro. Einzig MAN wird dem Bericht zufolge eventuell einer Strafe entgehen. Der Hersteller hatte maßgeblich an der Aufdeckung der vermeintlichen Kartellvorgänge mitgewirkt. 

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Sechs Lkw-Fahrgestellherstellern droht eine Rekordstrafe wegen illegaler Preisabsprachen. Unter den Beschuldigten befinden sich auch die größten Fahrgestell-Lieferanten für Feuerwehrfahrzeuge. Symbolfoto: Hegemann

Hier geht’s zum Originalbeitrag: “Lkw-Herstellern droht größte EU-Kartellstrafe der Geschichte” (30. Mai 2016, Süddeutsche Zeitung)

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