Hohe Gebühren stoppen Feuerwehr-Tradition

Dinslaken (NW) – Feuerwehren sind überall als wichtiges Standbein der örtlichen Gemeinschaft bekannt. Besonders in der Ausrichtung traditioneller Feste sind die Wehren ein verlässlicher Partner. So war es in Dinslaken (Kreis Wesel). 30 Jahre lang fand dort ein Umzug mit einem Martinsfeuer statt. Ausrichter war der Löschzug 4 der Freiwilligen Feuerwehr Dinslaken. Wie die “WAZ” nun berichtet, ist dieses Traditionsfest jetzt Geschichte. Grund dafür sind Entsorgungskosten in Höhe von 3.000 Euro für die Asche des Brauchtumfeuers. Die Wehr hoffte auf finanzielle Unterstützung durch die Stadt, doch die lässt ihre Feuerwehr offenbar im Stich.

Artikel: “Feuerwehr muss nach Martinsfeuer 3.000 Euro für Asche-Entsorgung zahlen” (WAZ, 17. Oktober 2013)

22 Kommentare zu “Hohe Gebühren stoppen Feuerwehr-Tradition”
  1. Wenn man ehrlich ist gehören ja auch ein Martinsumzug und ein Brauchtumsfeuer nicht unbedingt zu den Aufgaben einer Feuerwehr…und 3000€ können z.Bsp. einen Gemeindekindergarten auch ordentlich nach vorne bringen! Dann ist das wohl eher “Vereinsarbeit” – das muss die Stadt nicht unterstützen,wieso auch…oder bekommt der Fußverein Geld für sein Sommerfest?

  2. Wäre es was anderes gewesen, hätten alle Bürger ne Demo oder Lichterkette, aber wer denkt denn heut zu Tage noch an das Ehrenamt ?? Richtig so gut wie keiner mehr!!
    Hoffe nur das es die Kameraden noch irgendwie geregelt bekommen und ihre Tradition aufrecht erhalten. Bei uns im Ort ist es ein geschlafen, wollten keine Feuer mehr machen nur für uns Kameraden, weil es den Bürgern zu klein war der Feuer.

  3. Oskar Schmiederer

    Der Betreiber der Verbrennubgsanlage könnte ja die Entsorgung der Asche und des Restholzes als Spende machen.
    Der Preis ist in meinen Augen zu hoch.

  4. Traurig ,was das noch werden soll in unserer Gesellschaft ??
    Da sind nu kaum noch Leute die Ehrenamtlich sich breit erklären ,u schon tritt man sie im Arsch !
    Man sollte doch Traditionen pflegen ,mit der Wehr u Gesellschaft !

  5. Svante Ferres

    Die haben doch ‘nen Dachschaden. Für das häufchen Asche so viel Euronen zu verlangen ist schlicht eine Unverschämtheit. Bei uns wird die Asche einfach über die Siedlergemeinschaft in den Restmülltonnen entsorgt. (Die Wirtschaftsbetriebe wissen es, es ist ihnen aber auch sowas von egal)

  6. Moin! Der Entsorger wird wissen, wer seine Rechnung zahlt – und genau so sieht die Rechnung dann auch aus. Ich hätte aus der ganzen Sache keine riesige Nummer gemacht, sondern mit ‘nen Spaten und die Asche mitgenommen und sie irgendwo vergraben. Früher hat seine Haushaltsasche aus die Gemüsebeete gestreut, weil sie dadurch fruchtbarer wurden.

  7. Das finde ich traurig das man sowas auf solche Art kaputt machen will. Aber mal ehrlich es wird doch bestimmt einen Bauern in der Umgebung geben der die Asche auf seinen Feldern verteilt. In so fern kein Sondermüll verbrannt wird schadet es auch nicht der Umwelt

  8. Das finde ich traurig das man sowas auf solche Art kaputt machen will. Aber mal ehrlich es wird doch bestimmt einen Bauern in der Umgebung geben der die Asche auf seinen Feldern verteilt. In so fern kein Sondermüll verbrannt wird schadet es auch nicht der Umwelt

  9. Dann sollte wir Feuerwehrleute halt mal zusammen halten und uns dagegen Wehren die Stadt/ Gemeinde braucht uns . Und ein ganzen Standort einfach schließen können die nicht machen . Die wollen eine Wehr haben dann sollen die auch zahlen. Die sparen schon so viel da wir das alle freiwillig machen . Also sollte es an ein paar teures noch fehlen

  10. Der Verursacher von Müll ist auch für die Entsorgung verantwortlich. Und wenn die Wehr es nicht in Eigenregie macht , kommen schnell 3000 Euro zusammen

  11. Gerhard Freund

    Ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln, was wurde den da entsorgt (Gold) für 3000 € kann ein 14to LKW Müllabladen und es koste die hälfte. Ich glaube hier ist etwas nicht mehr gewollt (Absicherung durch Feuerwehr)Die Stadt/Gemeinde sollte genau überlegen was sie tut. Ehrenamt bei der Feuerwehr wird immer weniger, nicht die Kameraden haben dann ein Problem, sondern die Stadt/Gemeinde, sie ist für den Brandschutz verantwortlich.

    Lasst doch nicht alles Sterben, schaut nach Neu Köln, da wurde Weihnachten verboten, zufiele Moslems, nicht zu klauben.

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