Führung tritt frustriert zurück

Fronhausen (HE) – Im hessischen Fronhausen (Kreis Marburg-Biedenkopf) ist nahezu die komplette Führungsmannschaft  der freiwilligen Feuerwehr zurückgetreten – aus Frust. Das berichtet der “Hessische Rundfunk” in seiner Online-Ausgabe. Grund dafür sei ein Streit mit dem Bürgermeister, wegen ausbleibender Investitionen. So beklagen die Helfer beispielsweise, dass ein 27 Jahre alter Einsatzleitwagen nicht ersatzbeschafft werden könne.

Artikel: “Feuerwehr-Rücktritte aus Frust” (HR online, 1. September 2011)

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Sorry. Aber 4.000 Einwohner und ein ELW? Brauch man das? Es gibt wesentlich größere Gemeinden die keinen ELW haben.

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  2. Eine saubere Einsatzstellendokumentation geht bei den heutigen Anforderungen nun mal nicht mehr ohne ELW. Leider ist mir nicht bekannt ob in Frohnhausen ersatzweise ein MTW für diese Aufgabe vorhanden wäre.

    Wobei aber sicher nicht der ELW allein der Auslösegrund für den Rücktritt einer kompletten Führungsmannschaft ist, da steckt mit Sicherheit mehr dahinter…..

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  3. So ein Fahrzeug wird oftmals sich für die Jugendarbeit verwendet und deshalb notwendig. Ich denke das mit dem Auto war nur der letzte Tropfen. Dir Feuerwehren sollen immer einsatzbereit sein, kosten sollen sie aber nichts.

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  4. Wer den Artikel vin hr-online liest ahnt, dass da viel mehr war…

    Ich finde den PRESSE-BLOG ansich gut – leider gehen dabei aber immer eine Infos verloren, die für eine sachliche Diskussion wichtig sind!

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  5. Schaut euch doch mal an was die Fronhausener Feuerwehr selbst dazu schreibt:
    http://www.feuerwehr-fronhausen.de

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  6. Ohne den Einzelfall zu werten: Solche Diskussionen gehören m.E. nicht in die Öffentlichkeit und schon gar nicht in die Presse!

    Da kann man ja nicht mal von “verhärteten Froten” sprechen – das scheint ehr ein Problem des persönlichen Umgangs miteinander zu sein!

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  7. natürlich gehören solche Sachen in die Presse und an die Öffentlichkeit…solange die Bürgermeister mit nem 7 er durch die Gegend fahren hat die Feuerwehr die Dienst für den Nächsten am Nächsten Freiwillig erledigt auch ein Anrecht auf ein Fahrzeug welches dem Stand der Zeit entspricht….Wann begreifen die Feuerwehrleute endlich das sie in einem Gewissen Maße Missbraucht werden und für eine missglückte Politik in den vergangenen 20 Jahren gradestehen müssen…

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  8. @ Rainer: die Feuerwehr sagt selbst, dass es ihr nicht um die Beschaffungsentscheidung, sondern um die Kommunikation geht! DIE wird m.E. nicht besser, wenn man auf beiden Seiten die Zeitung als Kommunikationsmittel nimmt!

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  9. Die Zeitung ist meines erachtens der letzte weg um druck auszu üben .
    Die Städte vergessen immer das sie träger der Feuerwehr sind und nicht wir Freiwilligen.
    Die FF sollte meines erachtens noch mehr druck machen das man betteln muss um anderen menschen Fachmännisch zu helfen ist schon schlimm genug.

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  10. ist ja wieder typisch. da werden die kameraden jahrelang hingehalten (läuft doch auch so, ohne neue technik)und dann wenn man den bogen überspannt hat und die kameraden den ihnen lezten möglichen schritt gehen um auf mißstände hin zu weisen dann heißt es “trotzreaktion”. ja haben die denn eigentlich alle vergessen was wir feuerwehrleute da tag für tag / nacht für nacht leisten??? was wir für persönliche und körperliche opfer mit unter bringen????
    und das wir das alles unentgeltlich tun im gegensatz zu unseren herren politikern.
    und da wundert ihr euch noch das wir nachwuchsprobleme haben, seit froh das nicht noch mehr kameraden frustriert aufgeben denn das wäre ein flächenbrand den niemand in deutschland löschen könnte.

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  11. Sachliche Diskussion tut Not!
    Aber: Gute Einsatzdokumentation in Abhängigkeit von einem ELW. ELW ist mit einer DIN und Einsatztaktik verbunden. Im Vordergrund steht dabei sicherlich nicht die Dokumentation.
    Ein ELW (gem. DIN) als Universalfahrzeug? Heute Jugend, morgen Materialtransport, übermorgen Personentransport und dann ein plötzlicher Einsatz? Der “echte” ELW ist nur für einen bestimmten Einsatzzweck geeignet!
    Und eine moderne Fahrzeugausstattung der Gemeinde/Stadt als Maßstab für den genauso aktuellen Stand der Fahrzeuge bei derr Feuerwehr? Und dann ein Ort mit 4000 Einwohnern, bei denen der BM einen 7er fährt? Das wäre schon eine etwas übertriebene Ausstattung. Dabei aber bitte den sogenannten Behördenrabatt berücksichtigen. Und den gibt es nun mal für Feuerwehrfahrzeuge nicht (siehe Kartell!).
    Ich denke auch, dass da mehr ist. Und das gehört intern geregelt. Aber die Auswirkung ist öffentlich.

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  12. also ich finde gerade in der heutigen Zeit ist für so eine saubere Einsatzabwicklung ein ELW essenziell ich kenne das aus meienr fw selbst denn unsere ist nicht viel größer

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