Feuerwehrmann von Einsatzfahrzeug getötet

Oberwart (Österreich) – Ein 23-jähriger Kamerad ist in Oberwart im Burgenland am Samstagabend von einem ausrückenden Feuerwehrfahrzeug erfasst und getötet worden. Der freiwillige Feuwehrmann war während eines Einsatzes im Begriff, in das Gerätehaus zu laufen, als es an der Garagenausfahrt zu dem Unglück kam. Rund eine Stunde lang versuchten Rettungskräfte vergeblich, den jungen Mann zu reanimieren. Er erlag seinen schweren Kopfverletzungen.

Artikel: “Feuerwehrmann im Einsatz getötet” (ORF, 29. Oktober 2012)

31 Kommentare zu “Feuerwehrmann von Einsatzfahrzeug getötet”
  1. Genau deswegen versuche ich immer seitlich in das GH zu kommen. An den Fahrzeugen vorbei. Das Sichtfeld des Maschinisten ist einfach begrenzt. Mein Beileid den Angehörigen und viel Kraft den und besonders DEM Kameraden.
    Kurz nach hinten zum Mannschaftsraum gesehen, dann raus fahren. Wenn dann ein Kamerad sich genau auf Stoßstangenhöhe befindet…..
    Ich mache dem Maschinist nichtmal einen Vorwurf.
    Normalerweise vergewissere ich mich ob alle Türen geschlossen sind.
    Dann nochmal Blick nach vorne. Wenn dann aber just in DIESEM Moment jemand 1 Meter vor meinem Fahrzeug steht kann ich dies nicht einsehen….
    Tragisch und unglücklich aber wohl fast unvermeidbar. Eine Verkettung unglücklicher Umstände… 🙁

  2. Das ist wohl das Allerschlimmste, was passieren kann. In dieser Situation gleich einseitig dem Maschinisten die Schuld zuzuschieben, finde ich unter aller Kanone. Ich weiß ja nicht, in welch luxuriösen Gerätehäusern Ihr so residiert, aber in vielen Fälle teilen sich doch ankommende Einsatzkräfte und abrückende Fahrzeuge die gleichen, viel zu schmalen Tore veralteter Gerätehäuser. Von allen Beteiligten ist hier extreme Umsicht und Vorsicht gefragt, auch wenn das Adrenalin und der Wille, so schnell wie möglich Hilfe zu leisten, dies erschweren. Mein Beileid der Familie und den Kameraden.

  3. Der Niedersachse

    Ich war erschüttert, als ich diese Meldung lesen musste.
    Mein Beileid gilt den Angehörigen und Kameraden.
    Ich wünsche dem Maschinisten alles erdenklich Gute.
    In Stresssituationen wie diesen kann immer etwas passieren
    und ich hoffe, dass der Maschinist gut betreut wird
    und die Sache einigermaßen verarbeiten kann.

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