Feuerwehrmann fliegt nach Facebook-Post aus Feuerwehr

Halle (ST) – Eine Einsatzkraft der Freiwilligen Feuerwehr Halle (Saale) hat sich öffentlich auf Facebook kritisch über Teile der Stadtverwaltung geäußert. Diese schloss den Mann daraufhin aus der Feuerwehr aus. Er habe einem Vorgesetzten die dienstliche Kompetenz abgesprochen, berichtet das Info-Portal „dubisthalle.de“. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Feuerwehrmann sei so aus Sicht der Stadtverwaltung nicht mehr möglich. Vorangegangen war ein Statement des stellvertretenden Fachbereichleiters Sicherheit, der die Beschaffung eines Rettungsbootes für die Ortsfeuerwehr Nietleben nicht für notwendig gehalten haben soll. Weiter berichtet das Info-Portal, dass im Zuge der Rats-Beratungen zur Beschaffung des Bootes einzelnen Feuerwehrleuten das Rederecht verweigert wurde. Ein weiteres Feuerwehrmitglied erhielt wegen kritischer Äußerungen eine offizielle Missbilligung.

Passend zum Thema:

Hier geht’s zum Orginalbeitrag: “Feuerwehr in Halle – Retten und Mund halten?” (18. September 2016, dubisthalle.de)

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6 Kommentare zu “Feuerwehrmann fliegt nach Facebook-Post aus Feuerwehr”
  1. Gall, Klaus-Dieter

    Kritik, insbesondere positive Kritik stößt in Deutschland in allen Ebenen leider immer wieder auf diktatorische nicht nachvollziehbare unrechtmäßige Maßnahmen, die leider auch von vielen Duckmäusern mitgetragen werden, sei es bei der FF, BF, dem DRK oder anderen. Natürlich leider auch von und in der ehrenamtlichen oder hauptamtlichen Verwaltung.

  2. Solch eine Bagatelle fördert ja unglaublich die Mitgliedergewinnung für die Feuerwehr.

  3. Volker Scharf

    Es lebe die Meiungsfreiheit !!
    Wenn diese Politik bei uns greifen würde, würden einige “Kollegen ” der BF den Hut nehmen dürfen 😉

  4. Totzek, Hans-Joachim

    Es ist sehr bedauerlich, wie eine Stadtverwaltung zu solch einem mittelalterlichen Entschluss kommen konnte. Wer heute als Vorgesetzter keine Eigenkritik zu lässt, der ist nicht teamfähig. Heute ist in einer zivilisierten Welt, die Menschenführung mit das Wichtigste. Man sollte grundsätzlich Probleme im Vorfeld mit allen Beteiligten besprechen. Einzelgespräche, auch wenn sie mühsam sein sollten, müssen geführt werden. Die Feuerwehrkollegen in Halle sollten sich diese Art des Menschlichenumgangs nicht bieten lassen. Lasst Euch nicht zu JA-Sagern degradieren …

  5. Hier haben einige ein recht merkwürdiges Rechtsverständnis von Bagatellen, Meinungsfreiheit etc.
    Und wenn, wie hier geschrieben, einige BFler gehen müssten, dann ist der Rausschmiss bereits überfällig.

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