Feuerwehrleute nach Einsatz vergiftet

Burgdorf (NI) – Nach einem Brand und einem folgenden Gefahrguteinsatz bei einem Büroartikelhersteller in Burgdorf (Region Hannover) sind inzwischen 33 Feuerwehrleute in Krankenhäuser eingeliefert worden. Sie zeigen Vergiftungserscheinungen und klagen speziell über Erbrechen und Durchfall, Übelkeit und Kopfschmerzen. Das Feuerwehrhaus in Burgdorf wurde nach einem Bericht des NDR aufgrund der möglichen Kontamination abgeriegelt. Es besteht der Verdacht, dass die Einsatzkräfte durch Monophosphan vergiftet worden sind. Der Stoff könnte bei dem Brand freigesetzt worden sein. Die weiteren Untersuchungen dauern an.

Artikel: “Nach Brand: Noch mehr Retter vergiftet” (ndr.de, 18. August 2014)

5 Kommentare zu “Feuerwehrleute nach Einsatz vergiftet”
  1. 33 Leute verletzt?
    Waren die alle im Gebäude?

    Naja, gute Besserung! Hoffe alle schaffen das ohne Spätfolgen!

  2. Wolle, ich habe schon bei Bränden erlebt das auch schon mal Rauch nach außen gekommen ist. Wir haben ganz wenig größere Brände wo der Rauch im Gebäude bleibt. Aber sonst nur Brände ohne Rauchentwicklung.

    Gute Besserung an die Kameraden.

  3. Firefighter1204

    Gute Besserung an die Kammeraden,

    Traurig wenn so etwas passieren kann, war kein Umweltschutzzug mit im Einsatz?
    Liebe grüße aus dem Schwarzwald

  4. Zum einen kann wie Fetti schon sagt Rauch noch außen dringen, was nicht unüblich ist, und zum Anderen ist das Gas, sofern es wirklich Monophosphan ist, schwerer als Luft, breitet sich daher über den Boden aus und kann daher das Gebäude auch verlassen haben.

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