Feuerwehr muss Unmut über Gebührenerhöhung ausbaden

Amelinghausen (NI) – Der Gemeinderat der Samtgemeinde Amelinghausen (Kreis Lüneburg) hat die Gebührensatzung für Feuerwehreinsätze geändert. Einsätze wie Tierrettungen und Keller Auspumpen, die über die Pflichtaufgaben der Ehrenamtlichen hinausgehen, werden den Verursachern laut einem Bericht der Landeszeitung Lüneburg jetzt zu 100 Prozent in Rechnung gestellt. Das sorge nicht nur bei Bürgern, sondern auch bei der Feuerwehr für Unmut. Denn letztlich müssten sie die Konsequenzen ausbaden. Ein Bürger hätte bereits seine freiwillige Spende für die Feuerwehr zurückgefordert, weil er eine Rechnung für einen Einsatz bekommen habe. Die Wehr dokumentiere zwar den Einsatz, aber die Samtgemeinde stelle die Rechnung aus. Laut Landeszeitung Lüneburg koste ein Feuerwehrmann pro angefangener Stunde 93,55 Euro und eine einfache Tierrettung 250 Euro. Der Stundensatz für die Drehleiter betrage 1.698,15 Euro.

Hier geht’s zum Originalartikel: „Gebühren sorgen bei der Feuerwehr für Unmut” (09. April 2016, Landeszeitung Lüneburg)

Symbolbild: Dunkelheit im Feuerwehrhaus.
Bei der Feuerwehr Amelinghausen herrscht Unmut über die Gebührenerhöhung der Samtgemeinde. Symbolfoto: S. Buchenau
2 Kommentare zu “Feuerwehr muss Unmut über Gebührenerhöhung ausbaden”
  1. Wieso wird hier von einem Festbetrag von 250 € bei Tierrettung gesprochen, wenn der Originalartikel “bis zu” ausweist? Was stimmt denn nun?

  2. Sabine Glock

    Meine Frage ist, wie wurden diese Stundensätze ermittelt?

    Ist nicht folgende Berechnung nicht untersagt:
    Beschaffungskosten / Prognose (Einsatzstunden über Gebrauchsdauer)= XXXEuro

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