Feuerwehr lud vor Jubiläum zur Bierprobe

Stadelhofen (BY) – Öffentlichkeitsarbeit der etwas anderen Art: Die freiwillige Feuerwehr in dem 176 Einwohner zählenden Dorf Stadelhofen (Kreis Main-Spessart) hat zu einer “Festbierprobe” in eine örtliche Brauerei eingeladen. Unter anderem waren Bürgermeister, Landrat und der Kreisbrandrat der Einladung gefolgt. Die Gäste durften bei einer deftigen Brotzeit ein “süffiges Weißbier” probieren, das beim Feuerwehr-Jubiläum in Juni ausgeschenkt werden soll, berichtet die “Main Post”.

Artikel: “Süffiges Weißbier für das Feuerwehr-Jubiläum” (Main Post, 16. Mai 2011)

27 Kommentare zu “Feuerwehr lud vor Jubiläum zur Bierprobe”
  1. Fire0815

    ganz wichtige News
    Danke für die PO-sitive Presse

  2. ich würde er sagen vollkommen unpassende Aktion der Feuerwehr! So macht man seinen Ruf in der Öffentlichkeit nicht besser.

  3. Ramona

    Och, ich finde das schon ganz interessant… Das es noch Feuerwehren gibt, die so im Mittelalter leben, hätt ich nämlich net gedacht! Aber statt das denen auf die Finger gehaun wird, feiern alle fröhlich mit. Retten, Löschen, Bergen, Schützen, Saufen… Oh man! 🙁

  4. Daniel

    Etwas wenig Fingerspitzengefühl, trotz Tradition….aber die Frage ist berechtigt…Gibts nix wichtigeres ???

  5. Mittelalter ist gut! Eine derartige Gestaltung von “Festlichkeiten” war noch vor 25 – 30 Jahren Standard bei sehr vielen Feuerwehren… heute nimmt die Zahl derer, die hier Grenzen überschreiten glücklicherweise ab…

    Leider schaffen es einige jedoch immer wieder “die Feuerwehr” insgesammt in ein negatives Licht zu rücken!

    Ob es nichts wichtigeres gibt? Offenbar war es für die Redaktion der Mainpost so wichtig, dass sie darüber einen großen Artikel geschrieben haben. Der, das muss man zu geben, in keiner Weise negativ klingt!

    Auch wenn man sicherlich nicht ganz vergessen sollte, dass die Feuerwehr in einem 176 Einwohner Ort vermutlich die einzige “Institution” ist, sollte sich zumindest ein Kreisbrandrat m.E. besser überlegen wann bzw. wofür Schirmherrschaften übernimmt!

  6. AmFalschenEndeGespart

    Sorry aber die letzten Kommentare sind auch nicht moderner, es geht meiner Meinung nach ehr um das Gesamtbild einer Wehr. Eine Wehr mit wenigen Einsätzen im Jahr (sagen wir mal 3-6) die aber gleichzeitig genauso viele Feste feiert und auch bei den üblichen Sachen wie Osterfeuer, Maibaum und Erntedankfest bei sich selbst am besten löscht ist sicher ein Schandfleck für das Feuerwehrwesen!
    Hingegen eine Wehr die viele Einsätze hat (sagen wir mal 100-150) und es dann mal 3-4 mal im Jahr knallen lässt, ausserhalb des Dienstes natürlich und auch bei allen anderen Veranstaltungen wie Osterfeuer, Maibaum und Erntedankfest sich ein striktes Alkoholverbot auferlegt, die denke schadet dem Bild der Feuerwehr nicht!
    Wie gesagt wichtig ist der sorgsame Umgang mit Alkohol eine Wehr die vorgibt nichts zu trinken das glaubt keiner und wirkt unglaubwürdig.
    In unserer Wehr gilt an solchen Festen wie Maibaum oder Osterfeuer striktes Alkoholverbot und das bringt mehr Ansehen als andere Aktionen in der Bevölkerung.

  7. Naja, in wiefern mein Kommentar “unmodern” sein soll verstehe ich nicht – aber gut!

    Ich denke es spricht überhaupt nichts dagegen, dass sich eine Freiwillige Feuerwehr am öffentlichen Leben beteiligt ob nun ein Mal oder zehn Mal!

    Unabhägig davon wie viele Einsätze eine Wehr pro Jahr hat, sollte meiner Meinung jeder Feuerwehr immer zumindest ein Minimum an Einsatzbereitschaft gewährleisten!

    Ob die noch gegeben ist, wenn sie die Führungskräfte treefen und STARKBIER trinken darf wohl bezweifelt werden…

    Und ich bleibe auch bei meiner Aussage, dass ich es unangemessen finde, wenn ein Kreisbrandrat die Schirmherrschaft für eine solche Veranstaltung übernimmt!

  8. AmFalschenEndeGespart

    @sven
    doch deine Ansicht ist unmodern und überhaupt weder ist der Kreisbrandrat der die Schirmherrschaft inne hat denn dieser wurde von der örtlichen Feuerwehr nur eingeladen und ausserdem geht es nicht um Starkbier sondern um Bier mit einem Alkoholgehalt von 5,4% mit einer höheren Stammwürze was wohl was völlig anderes ist. Wie gesagt finde das alles halt nicht so wild dies alles fand auf einem sehr kleinen Dorf statt dort erwartet man fast sowas wie persönliche Einladungen.

  9. Bernd

    @sven

    Nur so zur Info,

    Der KBR hat die Schirmherrschaft für das Jubiläumsfest übernommen und nicht für die Bierprobe.

  10. Ramona

    “Amfalschenendegespart” muss ein Troll sein… Auf diesen Krampf braucht man jedenfalls nix mehr zu sagen. Außer: Bier ist Bier – und damit macht es im Endergebnis keinen Unterschied!

  11. Stupser

    Und was machen dann die Herren in Uniform dort?
    Sieht man sowas von der Polizei, dem DRK/ASB oder dem THW?
    Aber weil wir ja bei der Feuerwehr sind dürfen wir ja das!
    Man sollte nicht vergessen das wir eine Einrichtung der Gemeinde/Stadt sind, und uns auch dementsprechend zu präsentieren haben, aber in Bayern scheint das ja nicht zu klappen.

  12. @ AmFalschenEndeGespart: Das Getränk habe ich offenbar falsch bezeichnet. Das ändert aber nichts daran, dass ich solche Veranstaltungen, in der Form für sehr unangemessen halte und zwar unabhängig davon wie groß der Ort ist!!! Ich kann damit leben, für unmodern gehalten zu werden! Was passiert, wenn es an dem Tag zu einem Einsatz mit Menschenleben in Gefahr kommt? Oder passiert das nicht weil alle Bewohner des Dorfes feiern?

    @ Bernd: Das hatte ich gelesen!

  13. Wer soll das Bier den eigentlich trinken? Die Feuerwehrleute oder die Festgäste?
    Als Gastgeber sollte man schon wissen was man den Gästen vorsetzt.

    Was die Einsatzbereitschaft angeht ist es so das die Feuerwehrleute wahrscheinlich ihre Gäste bewirten und sich nicht selbst bewirten lassen. Ich glaube nicht das man sonst ein 4 Tägiges Fest auf die Beine stellen könnte.

    Der Ort Stadelhofen hat laut Wikipedia 193 Einwohner und zurzeit über 50 aktive Feuerwehrleute.

    Scheut euch mal die Chronik der Wehr an:
    http://www.ffw-stadelhofen.de/20_Chronik/Chronik.html

    Kann ja sein das dort einiges geschönt ist aber dieser Ort ist ein Musterbeispiel für gute Feuerwehrarbeit in Deutschland.

  14. markus

    @ sueder80:

    Auch wenn es wohl besser gewesen wäre, den Artikel nur in der Zeitung zu veröffentlichen und nicht auf einer seriösen Feuerwehr-Fachseite, so muss ich deinem Kommentar ansonsten voll und ganz zustimmen!

    Solche Veranstaltungen gehören auch zur Feuerwehr! klipp und klar!

  15. AmFalschenEndeGespart

    @sven und genau das meine ich: modern heisst auch sich an die Vorschriften halten und die heisst nach einem Bier keine Einsatz mehr und wenn der Ortsbrandmeister weiß das die ganze Wehr feiert dann meldet er sie bei der Leitstelle ab sowas ist bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol und nicht sowas tot zu schweigen und zu behaupten das eine Wehr nichts trinkt! Alkohol gehört zu unserer Gesellschaft und daher muss man Verantwortungsvoll damit umgehen! Bei uns herrscht IMMER Alkoholverbot bei Osterfeuer und Co. glaub mal das sowas eine Menge Achtung bringt bei der Bevölkerung!

  16. AmFalschenEndeGespart

    @Ramona Du hast es genauso wenig verstanden, Das Thema Alkohol in der Feuerwehr zu verbieten klappt nicht und ist unglaubwürdig daher sollte man deutliche Grenzen zwischen einer Feier der Feuerwehr und einer Feierwehr ziehen nur weil eine Feuerwehr ein Fest veranstaltet und sonst Souverän ihren Dienst versieht ? Schlimmer sind doch wehren die ihren Dienst so schnell wie möglich beenden um dan eineEinsatzbier zu trinken bis man voll ist, sowas ist schlimm! Oder besoffen zum Einsatz zu kommen das ist schlimm aber ihr erkennt den Unterschied nicht da ihr so engstirnig seid wie die Leute die die Feuerwehr so in den Dreck ziehen! Alleine schon Ihre Antwort Ramona ist ein Witz sehr Niveauvoll!

  17. Ja, natürlich sollte man als Gastgeber “wissen was man seinen vorsetzt”.

    Bei einem Ort mit 193 Einwohnern, wäre es absolut nachvollziehbar, wenn sowohl Feuerwehrleute als auch Gäste auf dem Fest gemeinsam trinken.

    Ein “Bierprobe” oder auch jede andere Betonung des Alkoholkonsums aktiver Feuerwehrleute auf dienstlichen Veranstaltungen in der Öffentlichkeit, erscheint mir jedoch unangemessen und unangebracht!

    Die Chronik wurde zweifellos sehr umfassend erstellt. Es ist aber kein Wunder, dass in einem so kleinen Ort die Feuerwehr, als vermutlich einzige Institution, eine sehr wichtige Rolle spielt.Die Aussage “dieser Ort ist ein Musterbeispiel für gute Feuerwehrarbeit in Deutschland” kann ich aber weder teilen noch finde ich sie sonderlich fair gegenüber anderen Wehren, die zum Teil auch sehr viel für ihr Mitglieder und die Bevölkerung tun!

  18. @ AmFalschenEndeGespart:

    Im Grunde wollte ich nichts anders sagen: Klare Grenzen zwischen Feuerwehrdienst und Freizeit und die Umsicht, sich auch in der Freizeit soweit abzustimmen, dass Einsatzbereitschaft grundsätzlich erhalten bleibt.

    Wenn man das dann auch nach außen vertritt verschafft man sich in der Bevölkerung Respekt!

  19. Hallo

    Ich bin der Vorstand der Feuerwehr die hier so unverschämterweise durch den Dreck gezogen wird.
    Was hat eine Biervorstellung/Bierprobe für ein Feuerwehrfest mit dem alkoholkonsum der Feuerwehren zu tun?

    Aber ich hol mal weiter aus:
    Wir hier in Stadelhofen haben bei aktuell 193 Einwohnern 46 aktive und 21 passive Mitglieder. Es gibt prozentual vermutlich nur wenige Gemeinden die deutschlandweit mehr Mitglieder wie wir haben.
    Wir sind aber wirklich klein und müssen um alles das wir benötigen kämpfen.
    Wie oben schon mal gemutmaßt wurde haben wir nicht mehr als 8 Einsätze im Jahr. Meistens ist es Sturmschäden beseitigen, Unfälle absperren und Personen bzw. Tiere suchen. Der letzte Brand war 1986! Da sind wir schon froh dass jedes Kind der Feuerwehr beitritt und unsere kleine Wehr mit unterstützt.
    Da die Feuerwehr nur so wenige Mitglieder hat und wir ein kleines Dorf sind, können wir ein so großes Fest nur zu unseren runden (wie dieses Jahr 110 Jahre) Gründungsjahren veranstalten. Das heisst, alle 10 Jahre 1 Fest. Während des Jahres veranstaltet die Feuerwehr KEIN weiteres Fest. Kein Maibaumfest (die FFW stellt ihn nur auf), kein Osterfeuer und bei Erntedank ist die Feuerwehr auch nicht offiziell dabei. Diese Feste werden immer privat veranstaltet.
    Da frage ich mich doch wieso ich als Vorstand nichts vom übermäßigen alkoholkonsum meiner Kameraden während ihrer Feuerwehr-Dienstzeit weiss, auswertige aber schon???

    Ich kann euch sagen wieviel Alkohol bei uns im zusammenhang mit der Feuerwehr getrunken wird: 2 Kisten Bier reichen bei uns 1 JAHR!!! Das ist nichtmal ein Bier pro aktivem Feuerwehrmann/Frau und Jahr!!!
    Und absolut unverschämt finde ich die bemerkung dass bei uns lieber Bier getrunken wird als zu nem Einsatz zu rennen. Da geht mir ja absolut die Hutschnur hoch.

    Und jetzt noch was zu unserem Fest:
    Würdet Ihr in meiner Lage sein, hätte es kein anderer von euch anders gemacht, da bin ich mir sicher. Wenn man schon eine kleine Brauerei in einem Ort mit 193 Einwohnern hat sollte man das doch auch mit einbeziehen. Dieser Abend war nochmal als Bekanntmachung des Weizenbieres (das ist ein ganz normales Weizenbier, kein Starkbier oder ähnliches) und dass wir ein großes Fest feiern gedacht.

    Ich finde es gerade eher traurig was hier abgeht. Da reisst man sich Tag für Tag den Arsch für die Feuerwehr auf, versucht alles richtig zu machen, alles nur für die Kameradschft in der Feuerwehr und dann muss man so was lesen.
    Meiner Meinung nach sind nicht wir es die die Feuerwehren in verruf bringen, sondern diejenigen von euch die ohne jegliches Hintergrundwissen über die Detaills und die Gegebenheiten wissen!

    Ich lade Euch alle recht herzlich zu unserem Fest ein, damit IHR euch über den korrekten Umgang mit Alkohol, der Kameradschft untereinander und was Ihr sonst noch so kritisiert informieren könnt.
    Denn an diesen 4 Tagen werden WIR beweissen dass das kein Saufspektakel sonder ein wirklich sehr schönes Fest wird.

    Peter

  20. Also ich würde mal gerne wissen was bei manchen Feuerwehren los ist wenn dort ein Fest stattfindet?
    Denn irgendwo muss ja die Meinung herkommen das es sich bei einer Feuerwehr die ein Fest feiert um eine Feierwehr handelt.

    Ich kenne eine öffentliche Feier bei der Freiwilligen Feuerwehr so das diese von der Mannschaft organisiert und auch durchgeführt wird und damit überhaupt keine Möglichkeit gibt selbst zu Feiern. Teilweise ist es ja sogar so das dadurch das Feuerwehrhaus praktisch ständig besetzt ist und im Einsatzfall schneller ausgerückt werden kann.

    Und selbst wenn einige Feuerwehrleute ein Bier trinken kann man bei einer so personalstarken Feuerwehr wie z.B. die in Stadelhofen kein Problem sein eine Gruppe zusammenzubekommen. Dann sollte man aber strikt sagen das alkoholisierte Feuerwehrleute im Einsatzfall nicht ausrücken.

    Was diese ganze Aktion der Bierprobe angeht gehe ich übrigens davon aus das es sich dabei einfach um eine Werbeaktion für das Fest gehandelt hat.

    Wenn man übrigens etwas googelt wird man feststellen das eine Bierprobe wohl im Süddeutschen Raum bei Feuerwehren häufiger stattfindet.

  21. Hallo Peter,

    ich beginne diesen Text zu schreiben, nachdem ich deinen ersten Satz gelesen habe!

    1. werdet ihr hier nicht “in unverschämmter Weise durch den Deck gezogen”, sondern es wird eine m.E. nicht unfaire Kritik daran geäußert, mit welcher Aussenwirkung ihr durch die Bierprobe in die Öffentlichkeit tretet.

    2. Ist die Argumentation: Wir sind groß und doch klein, “richtige” Einsätze hatten wir seit 25 Jaren nicht mehr und Feste feiern wir hier bei uns nue alle 10 Jahre m.E. mehr als leichtsinnig!

    3. Es spricht nichts dagegen “örtliches Bier” einzubeziehen. Auch hat hier niemand absolute Abstinenz verlangt. Das wäre unangemessen und vollkommen sinnlos! (Ich sagte schon, dass mir bei den Biersorten ein Fehler unterlaufen ist – entschuldige bitte nochmals.)

    4. Zum Hintergrundwissen: die einzig wirklich neue Information, die du jetzt gegeben hast, ist die Häufigkeit eurer Feste!

    5. Niemand hat bezeifelt, dass ihr – unabhägig vom Alkohol – ein ansprechdes Fest veranstalten könnt und werdet!

    DAS FAZIT ALLER AUSSAGEN BLEIBT GLEICH:

    Feuerwehr / Alkohol / Öffentlichkeit

    DIESE DREI BEGRIFFE passen nicht zusammen! Auch wenn man noch so klein ist, wenige Einsätze hat und selten feiert!

    Ich will bestimmt niemanden angreifen oder beleidigen – bei dier Meinung bleibe ich!

    Aber, natürlich ist es auch immer eine Frage der Darstellung oder die Frage wie es dann in der Presse rüber kommt!

    MKG

    Sven

  22. @ sueder 80: Häufige Bierprobe? Das mag sein, ebenso wie gegen deine anderen Ausführungen grundsätzlich nichts zu sagen ist!

    Nur: Das macht eben den Ruf der Institution FEUERWEHR insgesamt nicht besser!

    Von einer “Feierwehr” wird doch in der Regel dann gesprochen, wenn die Feuerwehr mehr durch feiern /Feiern als durch die Erledigung ihres eigentlichen Auftrages (zu dem sicher auch die Kameradschaftspflege gehört) auffällt! Zumal das dann leider vielfach negativ der Fall ist!

  23. AmFalschenEndeGespart

    @sven sorry aber Leute wie Du bilden die teilweise Negative Meinung über Feuerwehren in der Öffentlichkeit! Tja Schubladendenken ist immer so einfach und Du willst nicht einsehen das ein bewusster Umgang mit den drei begriffen in der Öffentlichkeit mehr bringt als unglaubwürdigerweise zu sagen: “Nein wir trinken alle nicht” Klar Schubladen sind so einfach darum trinkt auch jeder Maurer, Soldaten sowieso ach ja Seeleute nicht zu vergessen Kegelvereine ja auch und auf Firmenfesten sowieso und der Chef mit der Sekretärin immer am meisten komisch dann trinken ja alle und wo kommt diese Ansicht her? Weil Leute wie Du einen Feuerwehr man mit einem Bier in der Hand gleich in die Schublade packen FEIERWEHR
    Da brauch ich nichts mehr zu sagen so wird sich das Bild in der Öffentlichkeit nicht ändern wenn alle so denken und sich nicht überzeugen lassen.

    In unserer Feuerwehr gab es vor Jahren auch massive Probleme mit Kameraden mehr aber dadurch das besoffen zum Einsatz gefahren wurde oder bei dem ein oder anderen Osterfeuer bei manchen nix mehr ging. Dann wurde hart durch gegriffen die Kameraaden wurden entlassen der Ortsbrandmeister wechselte und es wurde auf ein Alkoholverbot geachtet bei Dienstlichen Veranstaltungen wie Osterfeuer. Das wird bis heut durchgezogen und hat zu enormen Ansehen im Dorf geführt, mittlerweile ist es so das die Feuerwehr mit dem Bürgerverein ein Grünkohlessen veranstaltet als Dankeschön für die vielen Abende Dienst beim Maibaum und Osterfeuer und fast jeder im Dorf sagt das die Feuerwehr sich das verdient hat und keiner nimmt es negativ das dort dann auch getrunken wird. So kann es auch laufen und ich meine trinken und nicht Komasaufen.

  24. Wolfgang Singer

    Unverständlich… Entschuldigt aber mir ist das Verhalten der Feuerwehr und des Kommandanten in erheblichem Maß unverständlich.
    Jegliche Form von Engagement im Ehrenamt ist in höchstem Maß bewundernswert. Und ich denke niemandem von den Kommentatoren kann man unterstellen das sie dieses Engagement oder die Freude daran ruinieren möchten. Aber auch im Ehrenamt trägt man Verantwortung und auch im Ehrenamt muß es erlaubt sein, subjektive oder objektive Fehler anzusprechen.

    Wenn hier nun eine Brauerei, in welcher Form auch immer, eine fördernde Tätigkeit einnimmt dann ist das löblich aber nicht unproblematisch. In der Presse ist regelmäßig nachzulesen wie unsere Jugend den Umgang mit Alkohol beherrscht – oder auch nicht. Diejenigen aus der Leserschaft die im Rettungsdienst arbeiten wissen dies aus eigener Leidvoller Erfahrung des Alltagsgeschäftes.

    Menschen die noch nichteinmal die biologische Reife erreicht haben werden immer öfters Volltrunken auf die Intensivstationen eingeliefert. Vollrausch und Komatrinken sind keine Unsitte sondern Sport und Spaß bei vielen Jugendlichen.

    Alkohol ist, egal ob in Bier-Flaschen abgefüllt oder nicht, ein Gift. Und hier stellt sich ernsthaft die Frage warum im 21-Jahrhundert es zwingend notwendig ist das zu Festivitäten einer Feuerwehr grundsätzlich alkoholische Getränke gehören. Fazit ist doch das es ohne Alkohol nicht geht und ohne die berauschende Wirkung. Die Feuerwehr ist in vielen Bereichen Vorbild und über die Jugendfeuerwehren aktiv in der Jugendarbeit. Warum ist es dann nicht möglich das man auch hier konsequent den Schritt vollziehen kann und sagt das man auch ohne Alkohol feiern kann. Der gernelle Verzicht auf Alkohol bei der Feuerwehr, egal ob im Rahmen der dienstlichen Veranstaltung der geselligen Art oder bei Festivitäten wäre eine Vorbildfunktion und niemandem sollte dabei ein Zacken aus der Krone brechen.

  25. @ AmFalschenEndeGespart: Lies bitte noch mal ganz genau WAS ich geschrieben habe!

  26. AmFalschenEndeGespart

    @WolfgangSinner
    diese Argumentation kann ich noch weniger nachvollziehen! Demnach müsste man als Vorbild im gereifteren alter auch das Autofahren lassen denn dort verunglücken auch überwiegend junge Fahrer! Wichtiger ist es doch vorzuleben das man auch mal nur ein Bier trinken kann wenn ich schon nicht ohne sein will und nicht digital saufen: also wenn Alkohol dann total voll und sonst nüchtern! Bewusst trinken heisst: ein Bier weil es schmeckt und zum essen passt und dann ist Schluss! Das ist die Kunst!

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: