Fahrzeugbeschaffung: Wehr droht mit Austritt

Wyhl (BW) – Die Freiwillige Feuerwehr Whyl  (Kreis Emmendingen) will am Freitagmorgen ab 7 Uhr ihre Funkmeldeempfänger ausschalten. Lediglich sechs der 27 Mitglieder bleiben in Einsatzbereitschaft. Grund für den Protest sind Streitigkeiten zwischen der Wehr und der Gemeindeverwaltung.  Bei der Neubeschaffung eines Löschfahrzeuges sollen angeblich nicht alle Wünsche der Feuerwehr berücksichtigt werden. Den Brandschützern werden überzogene Forderungen vorgeworfen, dem Bürgermeister mangelnder Sachverstand.

Artikel: “Stress um neues Löschfahrzeug: Feuerwehrmänner werfen hin” (Badische Zeitung, 16. März 2011)

2 Kommentare zu “Fahrzeugbeschaffung: Wehr droht mit Austritt”
  1. Manuel Schneider

    Diesen Schritt begrüsse ich und hoffe das sowas endlich mal hier in DE nicht einmalig ist/bleibt.
    Es kann nicht angehen das hier in DE zu 90% rollender Schrott in unseren Wehren vorgehalten wird und man sich quasi freuen darf wenn das Nötigste mal repariert wird bzw. wenn alte Fahrzeuge durch gebrauchte ersetzt werden,die man nur etwas aufgepimpt hat und für teuer Geld wieder verscherbelt.
    Wenn man liest das somanches Schätzchen 20 bzw.25 Jahre und mehr auf dem Buckel hat und nun Vater TÜV sagt nein danke, und die Gemeinde/Stadt sich weigert solch Fahrzeug zu ersetzen ist sowas mehr als befremdlich.Klar kosten die Fahrzeuge Geld aber diese Fahrzeuge retten Leben und sind keine Spielzeuge für grosse Jungs.
    Ich rede schon seit den 90ern das man das deutsche Feuerwehrwesen endlich verstaatlicht damit solche Sachen wie in Whyl garnicht passieren können,doch leider wird man ja durch die Kreis und Landesverbände mundtod gemacht,weil diese sich nicht mit den Politikern anlegen wollen und sich somit m.E. zum Spielball machen lassen.
    Auch wenn DE bankkrott ist,darf sowas nicht passieren das man quasi mit dem Leben der Menschen in der jeweiligen Gemeinde/Stadt spielt bzw. pokert und sich weigert ein überaltertes Fahrzeug zu ersetzen,sowas ist schon strafrechtsrelevant.
    Klar das jede Gemeinde/Stadt in DE den Cent zig mal umdrehen muß aber,bei sowas hört der Spardrang auf wenn auf Kosten der Allgemeinheit an falscher Stelle gespart wird.Ich finde das die Kameraden/innen in Whyl solange streiken sollten bis ein Fahrzeug bestellt und auch ausgeliefert wird,sowas setzt Akzente und eine andere Sprache verstehen die werten Gemeinde/Stadtvertreter nicht !.

  2. @ Manuell
    Ist ja schön das du dich so für die Kameraden in Wyhl ins Zeug legst aber verallgemeinere die Sache bitte nicht.
    Denn wenn du der Meinung bist das in Deutschland,denke damit ist deine Kürzung DE gemeint, 90% Schrott in den Wachen steht muss ich leider deinen fachlichen
    Sachverstand anzweifeln.
    Und die Feuerwehr verstaatlichen!!??
    Ist das jetzt schon eine Bewerbung auf den dann anfallenden Ministerposten??
    Gott bewahre uns davor!!

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