Fahrertraining in der Grundausbildung

Heinsberg (NW) – In den vergangenen zwei Jahren starben im Kreis Heinsberg insgesamt drei Feuerwehrmänner bei Unfällen auf Einsatzfahrten mit Feuerwehrfahrzeugen. Als eine Konsequenz daraus wird nun ein Fahrsicherheitstraining mit Privatwagen als Pflichtbestandteil in der Grundausbildung junger Kameraden aufgenommen. Wie die “Aachener Zeitung” berichtet, will man so die Fahrten zum Feuerwehrhaus im Einsatz sicherer machen. Ähnliche Trainings mit den Einsatzfahrzeugen sollen ebenfalls eingeführt werden. Die Kosten will der Kreisfeuerwehrverband übernehmen.

Artikel: “Fahrsicherheitstrainings für junge Feuerwehrleute” (Aachener Zeitung, 28. Februar 2013)

11 Kommentare zu “Fahrertraining in der Grundausbildung”
  1. Fahrsicherheitstrainings können helfen, keine Frage! Dennoch kann es immer wieder zu Unfällen bei Einsatzfahrten kommen. Ich hatte mal in der Feuerwehr Schramberg einen Einsatz, bei dem auch ein Feuerwehrauto beteiligt war(sie waren zum Fahrsicherheitstraining unterwegs!). Ihnen wurde die Vorfahrt genommen und dadurch kam es zum Unfall! Ein Fahrsicherheitstraining lehrt, wie man sich in bestimmten Situationen verhalten muss,aber es kann nicht vor der “Dummheit” anderer schützen!

  2. ich finde das gut wir haben am anfang des jjahres ene theoretiche fahrzeug einweisung bekommen mit verhaltensregeln wer das nicht mitgemacht hat darf auch keine einsatzfahrzeuge fahren und jetzt das top

  3. Und vor eigener “Dummheit” kann es auch nicht schützen! Wer bei einer Einsatzfahrt über eine rote Ampel fährt, ohne sich zu vergewissern, das der restliche Verkehr steht, provoziert Unfälle selber!

  4. die idee ist gut, aber man muss beim erstmal beim anfang anfangen. es gibt ortswehren da gibt es nicht mal fahrerschulungen da sollte man anfangen.und in den ortswehren wo gefahren werden darf da sollte sich jeder an die eigene nase anfassen, denn kein meister ist vom himmel gefallen.

  5. hier geht es sich in erster linie um die jungen kameraden bis 25 Jahren wie es sich nachher mit dem träning mit feuerwehr fahrzeugen hält ist noch nicht klar

  6. die Idee ist zwar nicht falsch aber…… wer bitte soll solch Training bezahlen ? die eh insolventen Gemeinden/Städte ?. Das Problem ist auch noch der nette EU-Führerschein……. (da bin ich froh das ich 1988 meinen Lappengemacht habe und 2 Jahre später zusätzlich Kl.2) der nur zu Chaos bei FW,RD und THW geführt hat weil , damals konnte bzw., durfte jeder der den PKW-Lappen gemacht hatte ein Fahrzeug bis 7,5 Tonnen fahren (LF8,TLF8,usw.) , plötzlich kommt der achso tolle EU-Lappen und das Chaos ist vorprogrammiert weil jeder Neuling bis max. 3,5 Tonnen ein Fahrzeug fahren darf . 3,5 Tonnen hört sich ja viel an aber….. wo bitte gibt es bei der FW noch solch Fahrzeug und ich spreche da nur mal das Thema TSF an…. die heutigen neuen TSF-W/StLF bringen stolze 5 bzw. 6 Tonnen auf die Waage und z.T. sogar noch mehr. Also müsste derjenige der solch Fahrzeug fahren will extra nochmal zur Fahrschule , wer bitte kann sich das heute noch leisten ? . Ich wettere schon seit mitte der 90er das die FW in Deutschland skandinavische Verhältnisse bekommt , da in Skandinavien die FW von Vater Staat wirklich behütet und respektiert wird , alleinig die Grundausbildung dort wäre m.E. es allemale Wert das in DE umzusetzen , da die Neulinge dort nicht nur das ABC der FW gelehrt bekommen sondern auch Fahrtrainig erhalten . Klar gebe ich Karsten Dörr völlig recht mit seiner Aussage in puncto eigene Dummheit , sehr oft kann man erleben das einige völlig überfordert sind mit einem LF oder TLF zum Einsatz zu fahren , aber es fängt nicht nur auf der Fahrt zum Einsatzort an sondern schon auf dem Weg zum Gerätehaus und manche Herrschaften meinen dann das der eigene PKW automatisch Sonder- und Wegerechte hat.

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