Einsatzbereitschaft in Gefahr: Digitale Meldeempfänger bleiben stumm

Parchim (MV) – Im Landkreis Ludwigslust-Parchim funktioniert die digitale Alarmierung nicht zuverlässig. So schlagen jetzt die Feuerwehren Alarm. Die “Parchimer Zeitung” berichtet, dass zum Beispiel die Meldeempfänger der Kameraden in Parchim im Mai 2015 bei 13 von 45 Alarmierungen nicht ausgelöst hätten. Nach Testalarmierungen und Messungen betont der Landrat, dass technisch alles in Ordnung sei, der Brandschutz sei gewährleistet. Da sind einige Kameraden anderer Meinung.

Artikel: “Im Notfall bleiben die Pieper stumm” (Parchimer Zeitung, 4. September 2015)

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Digitaler Meldeempfänger. Symbolbild: Patzelt

 

3 Kommentare zu “Einsatzbereitschaft in Gefahr: Digitale Meldeempfänger bleiben stumm”
  1. Phillip Flögel

    Das gleiche Problem besteht auch im Landkreis Rotenburg Wümme. Hier wurde ein Funkmast aus dem Ort Selsingen in einen anderen Gmeindeteil versetzt darauf hin hat sich die Alamierungs Quote drastisch verschlechtert! Als wochenlang darüber diskutiert wurde hätte man dann beschlossen zwei mal am Tag über vier Wochen einen Probealarm auszulösen. Das war zum Zeitpublt der Fuba. WM 2014 wir haben häufiger im Geräte Haus mit den Kameraden in einem Raum die Spiele verfolgt aber bei jedem Probealarm haben nur maximal 20% Prozent ausgelöst obwohl man nicht mal drei Meter von den jeweils auslösenden DMEs entfernt war(es spielte auch keine Rolle ob man am Fenster stand oder nicht es war schierer Zufall). Als die Probezeit dann endete wurden Aussagen getroffen wie seit der Mast weg ist würden Messungen in Selsingen durchgeführt seit dem wäre die Empfangsstärke deutlich gestiegen. Irgendwann würde den Kameraden der Feuewehr Selsingen dann Glauben geschenkt und es wurde die Sendeleistung erhöht leider nur mit begrenztem Erfolg.

    Soviel zum Thema auf Selsingen im Landkreis Rotenburg Wümme

    Mit freundlichen Grüßen

    Phillip Flögel

  2. Tim Schelle

    Der dargestellte Pager dieser Firma wird in unserem Landkreis seit Jahren verwendet (sowohl von der ursprünglichen als auch der jetzigen Firma) mit Expressalarmierung und funktioniert tadellos.
    Vielleicht sollte sich die Funküberwachung den Bereich mal genaustens Prüfen über lange Zeiträume und auch sonstige Störeinwirkungen, die Möglicherweise gegeben sind sowie die Umstände, wann sie nicht funktionieren betrachtet werden.
    Eine weitere Testmöglichkeit wäre der Test verschiedener anderer Typen mit Probealarmierungen, um den Fehler zu ermitteln.
    Schlimmsten Falls ist ebenfalls eine alternative per Handy vorerst als redundante Alarmierung denkbar, entweder automatisiert oder Manuell in einer Art Gruppe.
    Beste Grüße

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