Disziplinarverfahren für erotische Fotos

Bergisch Gladbach (NW) – Eine 29-jährige Feuerwehrfrau aus Bergisch Gladbach hat aufgrund eines Fotoshootings für einen erotischen Feuerwehrkalender großen Ärger bekommen. Ein Disziplinarverfahren und eine Degradierung waren die Folge, berichtet der “Kölner Stadt-Anzeiger”. Auf den Bildern, die die Kameradin leicht bekleidet zeigen, war laut des Zeitungsberichtes ein kommunales Feuerwehrfahrzeug zu sehen. Die Stadt habe jedoch im Vorfeld des Fotoshootings eine Einbeziehung der offiziellen Gebäude und Fahrzeuge der Feuerwehr untersagt.

Artikel: “Falsches Fahrzeug für freizügige Fotos” (Kölner Stadt-Anzeiger, 21. August 2013)

43 Kommentare zu “Disziplinarverfahren für erotische Fotos”
  1. Es geht dabei nicht um die Bilder. Es geht darum das ein Fahrzeug unerlaubt benutzt wurde und da ist das Vorgehen des Dienstherren vollkommen gerechtfertigt.

  2. Das ist doch wieder typisches Beamten gehabe, naja unsere Politiker und Beamten werden es noch schaffen das das freiwillig vor den freiwilligen Feuerwehren verschwindet und keiner mehr was machen will. Als Bürgermeister wäre ich doch stolz das meine Feuerwehr so jemanden hat.

  3. Das Problem ist njcht die Fotos sondern das ein Fahrzeug der FW unerlaubt benutzt wurde. Leider ist das im Artikel des Feuerwehr Magazin nicht ganz ersichtlich sondrrn nur im kölner Stadtanzeiger

  4. Find ich traurig…..
    es ist wohl wahr, dass man in Deutschland selbst ne Genehmigung für die Genehmigung braucht…..aber hier kann man doch mal ein Auge zu drücken und es als positive Öffentlichkeitsarbeit abtun!

  5. Was soll der mist! Sollen die froh sein das es Frauen gibt in der Feuerwehr und sich damit so identifizieren
    und so stolz auf ihre Fahrzeuge sein kann! Einsatzbereit waren die Fahrzeuge eh nehme ich an also kann man so was auch mal machen lassen !!!!! Beamte:-(

  6. @Stefan: “…sollen froh sein das ihre Mitglieder überhaupt sowas machen.”
    @Thomas: “Als Bürgermeister wäre ich doch stolz das meine Feuerwehr so jemanden hat.”

    Also ich weiß ja nicht. Wieso sollte man froh um oder stolz auf jemanden sein, der sich nicht an klare Anweisungen hält? Wenn das schon im privaten Bereich so gehandhabt wird, kann man dann sicher sein, der- oder diejenige im Einsatz die Befehle, die ja auch klare Anweisungen sind, wie gewünscht ausgeführt werden – oder muss man auch dann damit rechnen, dass nach eigenem Ermessen gehandelt wird?
    Eine Strafe ist hier schon gerechtfertigt. Mit der Degradierung hat man sicherlich auch das für die Betroffene kleinste Strafmaß gewählt.

  7. Hendrik

    Ich habe die Bilder nicht gesehen und auch den Hergang kenne ich nun nicht. Aber hat die Betroffene das Fahrzeug überhaupt bewegt? Oder hast der Maschinist es vor die Halle ins Bild gefahren?
    Denn sie darf sich sehr wohl rechtlich in ihrer Freizeit vor Fahrzeugen (entspricht Gegenständen) fotografieren lassen.
    Wenn Sie damit kein Geld verdient, kann ihr der Arbeitgeber das nicht mal untersagen.

  8. Jetzt labert nicht so blöd daher. Kleinkariert oder nicht: man hat vorher gefragt, und ein NEIN erhalten, Basta. Und daran hätte sie sich halten sollen. Und weil sie sich nicht daran hielt, kriegt sie ihre Strafe. Über das Strafmaß kann man aber reden. Eine Abmahnung hätte gereicht.

  9. Man kann sich auch anstellen. Zumal auf dem Foto nicht zu erkennen ist aus welcher Feuerwehr es kommt, nach dem Bericht weiß es jedoch ganz (Feuerwehr)Deutschland und das Bild gibts noch gratis oben drauf!

  10. Wenn wundert es da noch, wenn man so manche Kommentare liest, dass das Rechtsbewusstsein ständig sinkt.
    Das hat nichts mit kleinkariert oder prüde zu tun. Wer sich als Feuerwehrfrau/mann über ein Verbot seines Dienstherren hinwegsetzt, ist fehl am Platze. Im Einsatz kann sowas Leben kosten. Und wer sagt, dass sie in anderer Situation nicht ebenfalls disziplinlos handelt?

  11. Wenn Anweisung auf nein lautet hat man die zu befolgen! Werben muss die Feuerwehr für sich ja. Aber dienstliche Order zu missachten ist keine Option ! Glück wenn es nur Degradierung heist und nicht Rauswurf !

  12. viele feuerwehren machen das warum sollte man dan hier gleich so pruede reagieren. i find das eine ueberreaktion oder ma wollte ein exsempel statuiren was aber auch nicht gut ist

  13. Norbert

    Nein ist nein, aber eigendlich müsste der Vater das Disziplinarverfaren angehängt bekommen denn schliesslich hat er das Feuerwehrfahrzeug unerlaubt zum Fotografen gefahren.
    Lest den ganzen Text im Kölner Stadtanzeiger, der Link ist doch oben eingefügt.

  14. Ich stelle mich voll hinter die Wehrführung und die Stadt!Was wäre, wenn genau dieses Fahrzeug gebraucht worden wäre???Jeder Feuerwehrangehörige weiss, dass es manchmal auf genau eine Einsatzkraft und ein bestimmtes Fahrzeug ankommen kann. Man hätte sie genau so gut entlassen können. Sie hat also noch Glück gehabt! Vorschrift ist Vorschrift!

  15. Bei denen im Gerätehaus hängt bestimmt so ein Kalender von diesem Jahr und nur weil ihr Name auf dem Kalender steht. Kann man nicht alles zur Verfügung stellen und bei den Autos die Beschriftung verdeckt fotografieren ist doch alles machbar, Soll’n froh sein das es so was gemacht wird und Werbung für Feuerwehr gemacht wird. Ist zwar nicht richtig wie es gelaufen ist aber was verboten ist, ist interessant.
    Von vorne rein machen lassen und dann entscheiden wäre besser, so viel sieht man da auch nichtig, sind nur Fotos nix weiter.

  16. Christian

    An Stelle der Jungenfrau würde ich meinen posten sofort verlassen.
    So etwas mus mann sich als Freiwilliger nicht gefallen lassen

  17. V.Clemens

    Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, dann weißt Du, das Du im Bergischen bist!
    Mit Verlaub, es gibt Fotos im Aldi-Prospekt, da ist mehr nackte Haut zu sehen.
    Immerhin beweist dies uns: Die Feuerwehr und Stadt B-Gladbach müssen Glücklich sein. Glücklich das sie keine Probleme haben und sie sich jetzt machen müssen.

  18. Ignis Vir

    Es geht NICHT um Bilder, Prüderie oder andere Befindlichkeiten.

    Es geht darum, dass der “Dame” auf Ihre Anfrage hin, schriftlich im Vorfeld die Nutzung von dienstlichen Fahrzeugen, Räumen, Gegenständen usw. UNTERSAGT wurde.

    Trotzdem hat sie ABSICHTLICH und in vollem Bewusstsein, dass dieser Zuwiderhandlung gegen die Untersagung der Amtsleitung sicherlich Konsequenzen folgen würden, veranlsst, dass ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr unbefugt aus der Wache geholt und für ihre rein privaten Zwecke durchs Stadtgebiet gefahren wurde.

    Für dieses Dientvergehen wurde sie als Konsequenz -gem. LVO FF NRW- abgemahnt und um einen Dienstgrad zurückgestuft.

    Das ist aber alles schon viele Monate her. Warum Sie diese m. M. nach “milde Strafe” nicht annehmen kann und jetzt nach so langer Zeit die Öffentlichkeit sucht, kann ich nicht verstehen.

    Wenn ich in der freien Wirtschaft bei meinem Arbeitgeber -trotz ausdrücklicher Untersagung- eigenmächtig ein dienstliches Fahrzeug für private Zwecke benutze, bin ich meinen Job los. Das ist weder kleinkariert noch prüde, sondern einfach Fakt.

    Erwachsene zu sein bedeutet, dass man einsichtig ist und zu seinen Fehlhandlungen stehen kann und sich der Konsequenzen für sein Handeln bewusst ist.

  19. Christian

    Na Schade das der Kalender schon gedruckt ist
    man solte die Seite entfernen und mit einer anderen jungen Frau besetzen.
    mit dem Vermerk das die eigentliche junge Dame ein Dienstvergehen begangen hat.

    Aber wenn die Feuerwehrführung keine anderen probleme hat.
    Na Ja so kennt man die Führungen eben.

  20. Manfred

    Habe mir gerade die Bilder angeschaut und wenn es keiner geschrieben hätte wüste man es garnicht das es aus der gleichen Löschzug kommt,man hätte es reuig genehmigen können.
    Bei uns in Bayern gibt es einige Wehren die ihre Kassen damit aufstocken mit den Verkauf ihres Kalender

  21. “Das ist doch wieder typisches Beamten gehabe, naja unsere Politiker und Beamten werden es noch schaffen das das freiwillig vor den freiwilligen Feuerwehren verschwindet und keiner mehr was machen will. Als Bürgermeister wäre ich doch stolz das meine Feuerwehr so jemanden hat.”
    Nur gut, dass Du nicht Bürgermeister bist! Anscheinend könnte bei Dir jeder machen, was er will.

  22. kann diese prüden stadtbeanten nicht verstehen.
    was ist den schon dabei wenn für einen kalender erotische
    (keinen kompl.Nachtfotos) gemacht werden.
    es gibt doch nicht nur den dienstlichen Alltag bei den feuerwehren,oder, bei uns jedenfalls nicht.
    Nur schade das wir nur 2 Frauen in der Feuerwehr haben. Wer will schon Feuerwehrmänner auf dem Kalender.

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