Diebstahl-Verdacht: Feuerwehrfrau suspendiert

Arnstein (ST) – Nach dem Verschwinden einer rund 400 Euro teuren Handlampe während einer Übung hat die Stadt Arnstein (Kreis Mansfeld-Südharz) ein weibliches Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Arnstedt vorläufig vom Dienst suspendiert. Das berichtet die “Mitteldeutsche Zeitung”. Kameraden wollen die Lampe nach der Übung im Spind der Kameradin gesehen haben, später sei das Gerät verschwunden gewesen. Die Feuerwehrleute würden eine Zusammenarbeit mit der Betroffenen verweigern, heißt es in dem Artikel.

Artikel: “Stadt Arnstein suspendiert Feuerwehrfrau” (Mitteldeutsche Zeitung, 28. Mai 2014)

Ähnliche Artikel zum Thema:

Kommentare zu diesem Artikel

  1. So kann man auch ungewünschte Kollegen loswerden. Bin mal gespannt, was aus der Sache wird. Hoffe das Feuerwehr-Magazin bleibt an der Geschichte dran.

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Man kann denjenigen auch das Zeug in den Spind stellen……. (Mobbing)

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Klingt für mich auch eigenartig. Was wollte die Kollegin denn mit einer Handlampe?
    Hat sie diese vielleicht nur irgendwo stehen sehen und mitgenommen. Oder gibt es hier interne Unstimmigkeiten und man versucht auf diese Art jemanden loszuwerden.

    Auf diesen Kommentar antworten
  4. ohje, das scheint mehr nach Mobbing zu klingen. Wenn sich da einige Feuerwehrleute mal rechtlich nicht zu weit aus dem Fenster wagen. Und was ist mit der Kommune los, suspendieren ohne weitere Aufklärung??

    Auf diesen Kommentar antworten
  5. Modernes Mobbing ist sowas! Ich hoffe die Kameradin wird wieder in Dienst gestellt+der wahre Dieb/Mobber fliegt raus!

    Auf diesen Kommentar antworten
  6. Mega Schlagzeile. Alles ungeprüft, noch nichts ausermittelt dennoch erst mal jemanden an den Pranger stellen. Tolle Gesellschaft…

    Auf diesen Kommentar antworten
  7. So kann man sich von ungeliebten Kameraden trennen 🙁 Hoffentlich findet man den wahren Täter schnell! Der sollte dann namentlich genannt werden und die Feuerwehrfrau damit rehabilitiert werden. Eine offizielle Entschuldigung ist dann auch mehr als angebracht!

    Auf diesen Kommentar antworten
  8. So kann man sich von ungeliebten Kameraden trennen 🙁 Hoffentlich findet man den wahren Täter schnell! Der sollte dann namentlich genannt werden und die Feuerwehrfrau damit rehabilitiert werden. Eine offizielle Entschuldigung ist dann auch mehr als angebracht!

    Auf diesen Kommentar antworten
  9. Ich hoffe ihr bleibt da dran. Mich würde mal interessieren was die kamaradin dazu sagt? Aber was für eine Kameradschaft ist das bitteschön? Bei uns wäre das intern geregelt worden und nicht mit Anzeige bei der Pol.. Selbst wenn sie es gewesen wäre, hätten die kamaraden sie ja direkt darauf ansprechen können und die Lampe An sich nehmen können dann wäre sie ja nicht weg. Aber so wie man diese Geschichte liest, scheint das wohl dass die männlichen kamaraden wohl nicht mit ner Frau in der Wehr klarkommen. Wenn das so ist wäre das sehr schwach und diese kamaraden gehören suspendiert

    Auf diesen Kommentar antworten
  10. Ich hoffe ihr bleibt da dran. Mich würde mal interessieren was die kamaradin dazu sagt? Aber was für eine Kameradschaft ist das bitteschön? Bei uns wäre das intern geregelt worden und nicht mit Anzeige bei der Pol.. Selbst wenn sie es gewesen wäre, hätten die kamaraden sie ja direkt darauf ansprechen können und die Lampe An sich nehmen können dann wäre sie ja nicht weg. Aber so wie man diese Geschichte liest, scheint das wohl dass die männlichen kamaraden wohl nicht mit ner Frau in der Wehr klarkommen. Wenn das so ist wäre das sehr schwach und diese kamaraden gehören suspendiert

    Auf diesen Kommentar antworten
  11. Also wenn man die Lampe sieht und sein Maul nicht aufbekommt ist in meinen Augen mitschuldig! !!

    Auf diesen Kommentar antworten
  12. Also wenn man die Lampe sieht und sein Maul nicht aufbekommt ist in meinen Augen mitschuldig! !!

    Auf diesen Kommentar antworten
  13. Ohhhh eine Feuerwehr mit zu vielen Mitgliedern ….. Wie machen die das wenn Man schon in der Position ist Leute gehen zu lassen haben die zu viele ? Das stinkt gewaltig ….

    Auf diesen Kommentar antworten
  14. Dem kann ich mich nur an schließen(Mobbing). Auch wenn die Unschuld bewiesen wird, wird die Kameradin bestimmt keine grosse Lust haben dort weiter zu arbeiten.
    Scheiss Kameraden in der Wehr

    Auf diesen Kommentar antworten
  15. Ich seh der sache so ins auge bin momentan auch ad und sehe des so der komandan steht nicht zum schwächsten glied wir sind alle nur so stark.
    Naja noch zu dem thema lampe im spinnt hallo nach einer übung fliegen sehr viele in der fahrzeughalle rum auch besucher und dan einfach zu sagen sie wars is echt das letzte

    Auf diesen Kommentar antworten
  16. Ich frage mich wie das ausgegangen wäre wenn ein Feuerwehr MANN die Lampe in seinem Spind gehabt hätte

    Auf diesen Kommentar antworten
  17. Die Polizei sollte die Fingerabdrücke und ne DNA Probe nehmen,evtl auch einen Lügendetektor verwenden,dann wird der oder die Täter schon ermittelt werden!

    Auf diesen Kommentar antworten
  18. Schon komisch wieso man sie nicht gleich drauf angesprochen hat wenn einige “Kameraden” sie doch angeblich dort gesichtet haben. Wenn eine Handlampe fehlt und ich diese dann im Spind von jemanden sehe, spreche ich sie gleich drauf an oder nehme mir die Lampe und verstaue sie da wo sie hingehört. Jetzt wird jede Mitarbeit mit der Kameradin verweigert, dass kann man machen wenn klar geklärt ist das es sich um den Dieb handelt und nicht weil man einen Verdacht hat!!

    Auf diesen Kommentar antworten
  19. Uih ich hab ja schon viel erlebt wenn es darum ging Kameradinnen loszuwerden aber das ist ja der Hammer!!!! Kameradin kopf hoch, nicht alle sind so!!!

    Auf diesen Kommentar antworten
  20. Also ohne witzig viele Leute sollen einfach mal den Mund halten bis nicht richtig (also für doofe zu 100% geklärt ist) ist dieser Kameradin nichts vorzuwerfen

    Auf diesen Kommentar antworten
  21. Wenn die Lampe noch im Gerätehaus/Spint ist,sehe ich da kein Zappzarapp!

    Auf diesen Kommentar antworten
  22. Allein schon der Satz eine zusammen Arbeit würde sie verweigern unglaublich

    Auf diesen Kommentar antworten
  23. tönt nicht ganz sauber.. stellt eher die FFW Arnsted in unschönes Licht

    Auf diesen Kommentar antworten
  24. Das würde und wird es bei uns nicht geben, da klären wir daß intern.
    Aber mal blöd gefragt: Was bring die Handlampe ohne Ladegerät? Und daß ist nicht billig.
    Das stinkt gewaltig.

    Auf diesen Kommentar antworten
  25. Ich finde ein solches Vorgehen mehr als seltsam!Die Kameradin sollte sich einen Rechtsanwalt nehmen! Auch wenn der Diebstahl sich aufklären sollte, stehen mit Mobbing und Verleumdung/übler Nachrede/Falscher Verdächtigung gleich mehrere weitere Straftaten im Raum.

    Ich wünsche der betreffenden Kameradin viel Glück!

    Die “Kameradenschweinen”, welche sie gesehen haben wollen, sollten suspendiert werden und dem Einheitsführer lege ich nahe, zurückzutreten! In einer Wehr, in der solche Vorgehensweisen herrschen, würde ich keinen Dienst tun!

    Komisch auch das Verhalten der Stadt!

    Hier einmal ein Ausschnitt aus der Rubrik “Feuerwehr-Wissen” der Zeitschrift “Feuerwehr-Retten Löschen Bergen”:
    Suspendierung eines Mitgliedes der Freiwilligen Feuerwehr

    Wenn der Ortsbrandmeister und der stellvertretende Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr die Suspendierung eines Feuerwehrmannes vom Einsatzdienst anordnen, handelt es sich um einen Verwaltungsakt, so dass der Betroffene deshalb Widerspruch erheben kann.

    Er kann auch eine einstweilige Anordnung fordern, wenn die Voraussetzungen dafür da sind, damit also erreichen, dass die getroffene Entscheidung zunächst nicht wirksam wird.
    In dem konkreten Fall war die mitgliedschaftliche Rechtsstellung des Feuerwehr-mannes in der Freiwilligen Feuerwehr in umfassender Weise betroffen. Aufgrund der Suspendierung wurde er seitens des Ortskommandos nicht nur von Einsätzen der Feuerwehr, sondern auch von sämtlichen übrigen Veranstaltungen einschließlich des Übungsbetriebs ausgeschlossen.

    Von rechtlicher Bedeutung war, dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr auch dann, wenn sie nicht in ein Ehrenbeamtenverhältnis berufen worden sind, in einem besonderen öffentlich-rechtlichen Rechtsverhältnis zu ihrer Gemeinde stehen. Die Weisungen und Befehle, die im Rahmen dieses Rechtsverhältnisses ergehen und sich auf den Dienst beziehen, stellen zwar grundsätzlich keine gerichtlich überprüfbaren Verwaltungsakte dar. Etwas anderes muss jedoch dann gelten, wenn in Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr durch eine Anordnung in wesentlicher Weise in seiner mitgliedschaftlichen Rechts- und Pflichtenstellung betroffen wird. Diese Stellung wird durch die Hauptpflicht der Teilnahme an Brandbekämpfung- und Hilfeleistungseinsätzen einerseits und am Ausbildungsdienst anderer-seits gleichermaßen geprägt. Dementsprechend liegt ein wesentlicher Eingriff und mithin eine Maßnahme in Form eines Verwaltungsaktes nicht erst im Falle eines Ausschlusses aus der Freiwilligen Feuerwehr, sondern bereits dann vor, wenn ein Mitglied von der Ausübung einer seiner beiden Hauptpflichten für einen beachtlichen Zeitraum entbunden wird.

    Nach diesen Maßstäben war der Feuerwehrmann auch dann, wenn sich die ihm gegenüber verfügte Suspendierung vielleicht nur auf den Einsatzdienst beziehen sollte, in seiner mitgliedschaftlichen Rechts- und Pflichtenstellung derart erheblich betroffen, dass die Suspendierung ein Verwaltungsakt war. Diese Auffassung hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg im Beschluss vom 25.1.2001 – 11 M 4402/00 -vertreten.

    Leider kenne ich den Hintergrund des hier angesprochenen Falles nicht, wollte damit auch nur aufzeigen, welche Rechte und Pflichten aus einer Suspendiereung hervorgehen können.

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren: