Bundeswehr-FW: Abzug stellt Stadt vor Herausforderungen

Fürstenfeldbruck (BY) – Die Stadt Fürstenfeldbruck will verhindern, dass die Bundeswehr-Feuerwehr des nahegelegenen Fliegerhorstes abgezogen wird, noch bevor das Areal in zivile Hand übergeben wird. Die Schließung der Basis ist für 2019 geplant. Ursprünglich sei die Stationierung der Wehr bis Ende 2015 geplant gewesen. Momentan sieht der Plan des Bundes einen Verbleib bis März 2016 vor. Sollte der Plan weiter bestehen bleiben, sei eine Klage bereits vorbereitet. Allerdings werde gegenwärtig noch das Gespräch mit dem Bund gesucht. Sowohl die Stadt als auch die örtliche Feuerwehr befürchten, nicht genügend Kapazitäten zu haben, sollte das Areal in ihren Verantwortungsbereich wechseln, berichtet der „Merkur“. Beispielsweise bräuchte die Feuerwehr in der Regel mehr als zehn Minuten bis zum Fliegerhorst. Die Einhaltung der Hilfsfrist sei somit gegenwärtig nicht möglich.

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Artikel: “Fursty-Feuerwehr: Klage gegen Bund ist fertig” (14. Oktober 2015, Münchener Merkur)

Feuerwehrausbildungsstätte der Bundeswehr. Foto: Heino Schütte
Feuerwehrausbildungsstätte der Bundeswehr. Foto: Heino Schütte
Ein Kommentar zu “Bundeswehr-FW: Abzug stellt Stadt vor Herausforderungen”
  1. Wer ist denn für den Brandschutz zuständig? Die alten Relikte der Vergangenheit als Flugplatz gerne mitnehmen und dann noch gegen den Bund klagen anstatt seine Aufgaben rechtzeitig zu planen und zu erfüllen.

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