BF Potsdam: zehn neue Stellen

Potsdam – Viele Berufsfeuerwehren klagen über Einsparungen beim Personal. Dass es auch anders geht, zeigt sich jetzt in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam. Hier hat die Politik der Berufsfeuerwehr für 2013 zehn zusätzliche Stellen zugesagt. Das berichtet die “Märkische Allgemeine”. So sollen die Beamten entlastet und die Überstunden reduziert werden.

Artikel: “Zehn neue Stellen bei der Feuerwehr” (Märkische Allgemeine, 27. Dezember 2012)

4 Kommentare zu “BF Potsdam: zehn neue Stellen”
  1. Feuerwehrmann

    “Dass es auch anders geht, zeigt sich jetzt in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam”
    Anders geht es bestimmt, aber nicht in Potsdam.
    Wenn wir 80% der Schichten unterbesetzt fahren und die Kollegen der Stadt Potsdam 320 Stunden im Jahr schenken müssen, damit Sie weiter 24hDienste fahren dürfen, ja da wurde es jetzt mal Zeit Personal einzustellen.
    Von den gestiegenen Einsatzzahlen die eigentlich noch mehr Personal verlangen mal abgesehen.
    Ja bei der BF Potsdam spart man auf Kosten der Sicherheit und der Gesundheit der Kollegen.
    In diesem Sinne Guten Rutsch ins neue Jahr.

  2. Klaus Tröger

    Hallo Leute,
    natürlich geht bei der Potsdamer Berufsfeuerwehr alles anders. Die Mitteilung, dass zehn neue Stellen geschaffen werden, suggeriert der Bevölkerung, dass die dann eingestellten sofort den Dienst antreten können. Dem ist beileibe nicht so, da ja fertig ausgebildete Feuerwehrmänner nicht auf den Bäumen wachsen und die Ausbildungszeit ca. 3 Jahre dauert. Und zum Teil werden Abgänge mit diesen Stellen aufgefüllt.Darüber hinaus wehrt sich die Stadt Potsdam mit allen Mitteln eine EU konforme Arbeitszeit einzuführen. Kollegen die diese Arbeitszeit einfordern, sind seit dem 01.01.13 zwangsweise in den Tagesdienst versetzt worden. Aus diesem Grunde haben sich 90% der Mitarbeiter für den 24h Stundendienst in einer 52 Stunden Woche entschieden. Dabei fallen 16 Stuinden pro Mitarbeiter der Stadtkasse zu, weil man daraus einfach eine Regelarbeitszeit gemacht hat. Nun war die Angst vor Nachteilen riesen groß. Wie öftere Fahrten zur Dienststelle, keine Schichtzulagen wie es den bereits angesprochenen Kollegen die sich Eu-konform entschieden haben gerade ergeht.
    Die Stadt rühmt sich mit gestiegenen Einwohnerzahlen. Anstieg durch Eingemeindung oder Zuzug von 120000 1990 auf fast 160000 Einwohnern heute. Nichts hat sich am Personalschlüssel ( 1990 )bis jetzt getan. Da sind die nun angekündigten 10 Stellen ein kleiner Tropfen ins große Feuer.

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