Beim Notruf in der Warteschleife

Lübeck (SH) – Wer über den Notruf 110 die polizeiliche Regionalleitstelle in Lübeck erreichen möchte, muss in manchen Fällen bis zu 120 Sekunden warten, bis der Anruf entgegen genommen wird. Der Grund sei eine zeitweise Überlastung, berichten die “Lübecker Nachrichten” mit Bezug auf Stellungnahmen der Polizei. Technische Probleme gebe es auch mit Anrufen aus Mobilfunknetzen. Seit März diesen Jahres ist die Leitstelle “Südwind” in Betrieb.

Artikel: “Bitte legen Sie nicht auf …” (Lübecker Nachrichten, 06.12.2011)

3 Kommentare zu “Beim Notruf in der Warteschleife”
  1. Thomas K.

    hallo,

    das ist nicht nur in lübeck so. Es kann hin und wieder passieren das man in der sogenannten “Warteschleife” landet. Denn die Damen und Herren in den Leitstellen können ja nich 2 notrufe gleichzeitig annehmen und verarbeiten, denn dann sind fehler quasi vor programiert.

    Ich selbst habe es am Sonntag abend mitbekommen als ich dienstlich den notruf wählen musste das ich für 30 Sek in der “Warteschleife” war.

  2. Das ist mir auch schon passiert. Ich konnte beobachten, wie meine Oma vor unserem Haus ausgeraubt und verletzt wurde. Mein Notruf bei der Polizei endete in einer Warteschleife, nach ca. 1 Minute in der Schleife wurde das Gespräch unterbrochen. Beim erneuten Anruf landete ich wieder in der Warteschleife. Letztendlich rief ich bei der Feuerwehr an, von wo aus ich direkt mit der Polizei verbunden wurde.

    Die Geschichte endete positiv: Mein Vater konnte den Täter nach einer längeren Verfolgung stellen. Die nach 20-25 Minuten (in einer Großstadt!!) eintreffende Polizei musste den Täter nur noch festnehmen.

  3. Notrufprotokoll

    Eine Wartezeit von 10-30 Sekunden sind völlig normal, 120 Sekunden, also 2 Minuten sind völlig inakzeptabel!

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