Bagatelleeinsätze nehmen überhand

Düsseldorf (NW) – Der Verband der Feuerwehren in NRW e.V. beklagt die Zunahme der Bagatelleeinsätze bei den Feuerwehren im Lande und fordert eine Entlastung der Einsatzkräfte, besonders bei den Ehrenamtlichen.  Wie “derwesten.de” berichtet, fordert der Geschäftsführer des Verbandes, Christoph Schöneborn, eine Reduzierung der Aufgaben bei der nächsten Gesetzesüberarbeitung. Dem Geschäftsführer nach nehmen die Beseitigung von Ölspuren, Türöffnungen, Transporte von schwergewichtigen Patienten und das “Retten” von Katzen aus Bäumen überhand.

Artikel: “Katzen retten, Türen öffnen – Bagatellen belasten Feuerwehr” (derwesten.de, 29. August 2013)

Kommentare zu diesem Artikel

  1. ich bin selbst bei der feuerwehr und denke das der geschäftsführer ein biscchen überreagiert, die polizei kann und sollte nich auf bäume oder so klettern um katzen zu retten , die haben ja nich ma ne leiter dabei, wir hingegen schon, ich verstehs erhlich geasgt nich deshalb sind wa ja frewilige,wir helfen wo hilfe gebraucht!!

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  2. Ölspuren könnte doch generell die Stadtreinigung übernehmen. Das ist nicht wirklich ein Fall für die Feuerwehr, egal ob beruflich oder ehrenamtlich.

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  3. Nachts um halb vier wenn 2 Mann vom Betriebshof Bereitschaft haben.

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  4. Für Türöffnungen könnte man RTWs mit entsprechendem Material beladen und die Besatzungen entsprechend ausbilden.

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  5. Wenn jeder kleine Einsatzleiter richtig handeln würde, würde nicht eine einzige Ölspur von der FF beseitigt werden. Wir sind für die Gefahrenabwehr zuständig, ergo abstumpfen und verhindern von einfließen in die Umwelt… Abstreuen und FERTIG !!! aufnehmen kann dann die Strassenmeisterei oder wer auch immer… Man übergibt ja schließlich die Einsatzstelle an die Polizei, dafür muss diese nicht besenrein sein, die wissen schon, wer den Dreck beseitigt.

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  6. Türöffnungen verstehe ich ja noch, aber besonders bei Ölspuren oder Tierrettungen ist ein Einsatz gerade von ehrenamtlichen, normal arbeitenden Kräften meistens unnötig

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  7. Ölspur,Katze ok Nottüröffnungen ganz klar Feuerwehr sache

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  8. Das kommt halt auch darauf an welche Feuerwehr es ist auf dem Land wo viele kleine Feuerwehren sind mit 5 Einsätzen im Jahr das sind die Kameraden mal froh wenn sie ausrücken dürfen für so etwas, wir haben ca. 15 Einsätze im Jahr und das auch nur weil wir bäume weg machen und Ölspuren beseitigten usw.

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  9. “Für Türöffnungen könnte man RTWs mit entsprechendem Material beladen und die Besatzungen entsprechend ausbilden.”

    Ironie an:

    Ja, und bei PKW-Bränden könnte man den Abschleppunternehmern Löschanlagen in ihre Fahrzeuge einbauen, RTW`s zukünftig mit Staffelkabine und vor allem Drehleiter ausrüsten, denn die Bevölkerung wird ja immer schwerer (und dann könnte die RTW- Besatzung ja die Patienten auch selber zum Fahrzeug bringen).

    Und dann sollte auch gleich noch ins Gesetz aufgenommen werden, dass die Feuerwehr erst ab einem Feuer im Gebäude kommt,(natürlich dann aber schon ab der Größe eines Zimmerbrandes) denn damit kann dann auch ausgeschlossen werden, dass ein Feuer bis zum Eintreffen der Feuerwehr schon mangels Masse ausgegangen ist.

    Ironie aus!

    Für die Beseitigung von Ölspuren ist (in NRW) orginär der Straßenbaulastträger zuständig, da sollte man dann einfach mal drauf hinweisen.

    In der Ganzen Sache sollte die Feuerwehr (in Person VdF) mal ganz genau schauen, dass sie sich die Daseinsberechtigung nicht in Gänze abgräbt, denn ansonsten verkommen etliche Feuerwehren (gleich welcher Größe) wieder zu Dorfgemeinschaften…

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  10. Tja, solange die Straßenbaulastträger z.B. in Hessen ihre originären Aufgaben ganz einfach auf die Feuerwehren abwälzen dürfen, weil sie nach Feierabend (15.15 Uhr) und am Wochenende einfach keine Rufbereitschaft mehr haben, werden diese Bagatelleinsätze die überwiegend freiwilligen Einsatzkräfte immer mehr belasten. Da muss dringend von ganz oben was unternommen werden!

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  11. Ich bin seit 15 Jahren aktiv in Niedersachen bei einer durchschnittlichen Stützpunkt-Feuerwehr und ich habe noch nie eine Katze vom Baum gerettet, noch nie eine Tür öffnen müssen, noch nie einen Fettsack aus dem Haus tragen müssen und Ölspuren macht neuerdings die Gemeinde mit einem Putzauto weg.

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  12. Ich seh das eigtl. ähnlich wie der Großteil hier.

    Tierrettung kommt doch ganz klar direkt nach der Menschenrettung. Oder hab ich da was falsch verstanden? Also hol ich auch gern einfach ne Katze aus dem Baum. Dafür sind Fahrzeuge wie Drehleitern, die sich oft kaputt stehen doch unter anderem auch da.
    Türöffnung sowieso.
    Was die Ölspuren angeht, kann ich es nicht beurteilen. Da wir höchstens zum Abstreuen bei Unfällen gerufen werden. Bei “normalen” Ölspuren werden wir seit Jahren nichtmehr gerufen, sondern es wird durch eine Externe Firma mit entsprechenden Fahrzeugen beseitigt. (Was auch ganz gut so ist).
    Aber der Rest: Wie Stefan schon sagt: Nehmt euch ruhig selbst die Arbeit weg. Und die ein oder andere BF hat auch nicht soooo viele Einsätze, dass die Einsatzkräfte direkt überlastet sind….

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  13. @V.G. So sehe ich das auch. man muß hier auch ganz klar unterscheiden zwischen Ehrenamt (FF)und Hauptamt (BF).
    Bei letzterem kann der Bürgermeister eben sagen: So viele Einsätze habt ihr nicht, also könnt ihr auch andere Sachen mitmachen.

    Ölspuren sind nur dann eine Sache für die Feuerwehr, wenn es darum gehen schnell eine Ausbreitung zu verhindern. Sauber machen kann dann der Straßenbaulastträger. Wir sind Feuerwehrleute sind Feuerwehrleute und keine Kehrmännchen.
    An die Kameraden in Hessen: Ausbreitung verhindern, Einsatzstelle an Polizei übergeben und Tschüss.
    Die werden dann schon genug Druck aufbauen.

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