Aus fünf mach zwei: Zusammenlegung von Standorten

Ingoldingen (BW) – Der Rat der Gemeinde Ingoldingen (Kreis Biberach) habe am Freitag die Zusammenlegung von fünf Feuerwehr-Standorten in der Gemeinde beschlossen, berichtet die “Schwäbische Zeitung”. Künftig sollten nur noch zwei Standorte erhalten werden. Der Gemeinderat folge damit der Empfehlung eines in Auftrag gegeben Bedarfsplans, der die Zusammenlegung der Feuerwehren unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet. Einzelne Ratsmitglieder, wie auch die Feuerwehrangehörigen, sehen neben dem wirtschaftlichen Aspekt aber auch einen kulturellen und sozialen Mehrwert, den die Wehren in ihren Ortschaften erfüllten und der somit verloren gehen würde.

Artikel “Drei Feuerwehren müssen dicht machen” (Schwäbische Zeitung, 24.04.2015)

Symbolfoto_Patzelt
Feuerwehr-Standort. Symbolfoto: Patzelt

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Ein Kommentar zu “Aus fünf mach zwei: Zusammenlegung von Standorten”
  1. Erik Robin

    Hat denn den Verantwortlichen noch niemand gesagt,
    daß wirtschaftliche Erwägungen bei der Frage nach der Unterhaltung einer Ortsfeuerwehr bestenfalls zweitrangig zu betrachten sind?

    Erste Priorität kann doch wohl einzig und allein die Einhaltung der definierten
    Schutzziele haben.

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