Zwei Tote bei Bränden

Freiburg (BW), Hannover – Bei zwei Bränden in Freiburg und in Hannover sind in der letzten Nacht zwei Männer ums Leben gekommen. Zunächst starb ein Familienvater am späten Donnerstagabend bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der südlichsten deutschen Großstadt. Bei einem Brand in einem Männerwohnheim in der niedersächsischen Landeshauptstadt kam am frühen Morgen ein gehbehinderter Mann ums Leben.

Um 23.56 Uhr gingen bei der Feuerwehrleitstelle Freiburg mehrere Notrufe ein. Der Grund: Feuer in einem vierstöckigen Wohngebäude. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen einige Hausbewohner an ihren Fenstern sowie auf den Balkonen und riefen um Hilfe. Die Feuerwehr rettete 24 Personen über Leitern und mit Fluchthauben durchs Treppenhaus. Für einen 46-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er starb an einer Rauchgasvergiftung. Seine zehnjährige Tochter musste schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Brand war vermutlich im Keller des Neun-Parteien-Hauses ausgebrochen. Kriminaltechniker und Sachverständige haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Rund 60 Kräfte von Berufs- und freiwilliger Feuerwehr waren im Einsatz.

Gegen 5.20 Uhr musste die Hannoveraner Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in einem Männerwohnheim ausrücken. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, brannte die Wohnung eines 45-Jährigen bereits in voller Ausdehnung. Zwei Trupps gingen sofort zur Menschenrettung vor, konnten den Mann auch aus der Wohnung bringen. Aber der Notarzt stellte nur noch seinen Tod fest. Die Einsatzkräfte retteten zwei weitere Personen aus dem Gebäude.

Etwa 25 Kräfte waren im Einsatz. Nach Angaben der Polizei beträgt der Schaden zirka 20.000 Euro. Die Brandursache wird noch ermittelt.

Ein Kommentar zu “Zwei Tote bei Bränden”
  1. Christian Patzelt

    Den Brand in Freiburg legte ein 15-Jähriger. Er wollte “einen richtigen Feuerwehreinsatz aus der Nähe erleben”. Das gab die Polizei Freiburg bekannt.
    Der Teenager muss dennoch vorerst nicht ins Gefängnis. Er wurde nach der Vernehmung auf freien Fuß gesetzt. Zum chutz des Jungen, müsse dieser nicht zurück ins Elternhaus. Die zuständigen Behörden bemühen sich, ihn anderorts unterzubringen.

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