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US-Hersteller für Elektrofahrzeuge kommt nicht aus den Schlagzeilen

Tesla in Flammen: Deutscher stirbt bei Unfall in der Schweiz

Tessin (Schweiz) – Ein baden-württembergischer Geschäftsmann war nach Berichten der Schwäbischen Zeitung am Donnerstag mit seinem Tesla-Elektrofahrzeug auf einer Autobahn in der Schweiz unterwegs, als er mit einer Leitplanke kollidierte. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug und fing sofort Feuer.

Auffällig: Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen mit Modellen des US-Elektrofahrzeug-Herstellers Tesla. Symbolfoto: Hegemann

Im Kanton Tessin in der Schweiz kam letzte Woche ein 48-jähriger Mann aus Tettnang ums Leben. Der Unfall ereignete sich vor dem Nordeingang des Monte-Ceneri-Tunnels auf der Schweizer Autobahn A2. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Der Fahrer starb im Fahrzeug.

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Wie die Schwäbische Zeitung schrieb, teilte die Feuerwehr von Bellinzona zunächst über Facebook mit, dass der Lithium-Ionen-Akku des Tesla für den schnellen Brand verantwortlich gewesen sein könnte. Beim Aufprall sei es zu seinem so genannten “thermischen Durchgehen” (“thermal runaway”) gekommen. Dabei entlädt sich die in Batterien gespeicherte Energie blitzartig und es kommt zu einer Explosion. Diese Meldung wurde später von der Facebook-Seite gelöscht. In einem neuen Beitrag zu dem Unfall teilte die Feuerwehr auf Facebook mit, dass der Brand dank der von Tesla online verfügbaren Notfallanleitung sicher gelöscht werden konnte.

Dies ist nicht der erste Unfall, bei dem ein Tesla nach einem Aufprall Feuer fing. Laut Berichten von Focus war am 23. März 2018 in den USA ein Tesla Model X-Fahrer ebenfalls mit einer Leitplanke kollidiert, worauf sein Fahrzeug Feuer fing. Er konnte ins Krankenhaus gebracht werden, erlag dort aber seinen Verletzungen. Bei diesem Unfall soll der Autopilot des Tesla aktiviert gewesen sein. Ermittler der US-Behörde NTSB (National Transportation Safety Board), die für besonders schwerwiegende Unfälle zuständig sind, untersuchen diesen Fall.

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Beim Tesla ist die Batterie geometrisch sehr eng mit einer hohen Zellenzahl bestückt. Der Zellabstand ist folglich hier sehr gering. Daher die hohe Energiekapazität und hohe Reichweite des Teslas. Klingt so weit sehr gut. Entsprechend hoch ist leider die Gefahr bei einem thermischen Effekt (Brand, Expolosion) einer Zelle, das sich der thermische Effekt auf benachbarte Zellen überträgt. Auch Knallfroscheffekt zu nennen. Wollte mir schon einen Tesla kaufen – nach dieser Recherche/Erkenntnis nicht mehr. Mich verwundert, daß dieser Autotyp eine Freigae der Zulassungssstellen bekam. Wie sehen die Crashtests hier aus? Mit 4km/h an die Wand sicher kein Problem. Aber mit 30km/h und mehr?

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