Nicht mal die Feuerwehr blieb verschont

Schwere Unwetter im Schwabenland

Hochdorf/Metzingen/Reutlingen (BW) ­– Im vielen schwäbischen Ortschaften kam es in der Nacht zu Montag zu schweren Unwettern. Diese setzten viele Gebäude unter Wasser, eine Sturzflut machte selbst vor der Feuerwehr nicht halt. So wurde auch das Feuerwehrhaus der FF Hochdorf im Landkreis Esslingen überschwemmt.

Der Ort Hochdorf wurde durch das Unwetters überflutet. Unter anderem stand auch das Feuerwehrhaus unter Wasser. Foto: 7aktuell.de/ Adomat

Eine Sturzflut brach am späten Abend über den Ort in der Metropolregion Stuttgart herein. Straßen wurden mit Schutt und Geröll überschwemmt und mussten mit der Hilfe von Radladern wieder frei geräumt werden. Auch setzten die Fluten viele  Tiefgaragen unter Wasser.

Das Unwetter traf außerdem am Abend neben dem Flughafen Stuttgart auch die Ortschaften Metzingen und Reutlingen. Hier wurden ebenfalls  Tiefgaragen und Straßen überflutet.

Die Feuerwehr der Stadt Reutlingen meldete 140 wetterbedinge Einsätze. Diese wurden im Lage- und Führungszentrum der Feuerwache vom Führungsstab der Feuerwehr unter Leitung des Feuerwehrkommandanten koordiniert. Ebenso wurde der Verwaltungsstab der Stadt Reutlingen unter Leitung von Bürgermeister Kreher alarmiert. Der Verwaltungsstab organisierte die Unterstützung der städtischen Ämter vor Ort, um die Schäden für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu minimieren.

Der Scheibengipfeltunnel musste wegen eines Erdrutsch am Nordportal nahe des Reutlinger Ortsteils Soldelfingen voll gesperrt werden. Am Tunneleingang spülten Wassermassen kurzfristig Erde und Geröll auf die Fahrbahn, die mit einem Radlader beseitigt wurden.

Feuerwehr vor Tunnel
Der Scheibengipfeltunnel konnte dank der Feuerwehr Reutlingen schnell wieder freigegeben werden. Foto: 7aktuell/ Hald

In Metzingen stieg der Spiegel des Auchterbachs so schnell an, dass er laut Meldungen des Einsatzleiters Hartmut Holder der FF Metzingen mit einer Menge von 50 Liter pro Quadratmeter über die Ufer trat. Die Feuerwehr musste in angrenzenden Straßen etliche vollgelaufene Keller auspumpen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren: