Rosenbauer gründet Joint Venture für Hubrettungsbühnen

Leonding (Österreich) – Die Rosenbauer International AG gründet gemeinsam mit dem italienischen Hersteller CTE SpA ein Joint Venture für die Produktion von Hubrettungsbühnen. Die neue Gesellschaft Rosenbauer Rovereto Srl wird sich auf die Entwicklung, Produktion und den Service von Hubrettungsbühnen spezialisieren. Rosenbauer hält 70 Prozent an der neuen Gesellschaft.

Noch enger als bisher kooperieren die Rosenbauer International AG und der italienische Hersteller CTE zukünftig bei dr Produktion von Hubrettungsbühnen für Feuerwehren weltweit. Foto: Rosenbauer
Noch enger als bisher kooperieren die Rosenbauer International AG und der italienische Hersteller CTE zukünftig bei der Produktion von Hubrettungsbühnen für Feuerwehren weltweit. Foto: Rosenbauer

Schon bisher haben Rosenbauer und CTE bei der Bühnenproduktion eng zusammengearbeitet. CTE lieferte die Chassis und Hubelemente, im Werk Karlsruhe (ehemals Metz) erfolgte der Endausbau zu Feuerwehrfahrzeugen. Jährlich rund 20 Hubrettungsbühnen sind so entstanden. Die populärsten Modelle waren bisher die B32 (32 Meter Arbeitshöhe) und die B42 mit 42 Meter Arbeitshöhe. Insgesamt hatte Rosenbauer sieben verschiendene Varianten mit Arbeitshöhen zwischen 32 Metern und 90 Metern im Angebot. “Durch das Joint Venture werden wir die Produktpaltette zukünftig erweitern”, teilte eine Rosenbauer-Sprecherin auf Nachfrage von feuerwehrmagazin.de mit. “Hierbei kommt uns die Modulbauweise der CTE-Produkte entgegen.”

CTE ist ein Tochterunternehmen der CTE Group, einem führenden Hersteller von Bühnen und Kränen für verschiedenste Anwendungen. Mit 30 Mitarbeitern erwirtschaftete das Unternehmen im Feuerwehrbühnengeschäft zuletzt einen Umsatz von rund 10 Millionen Euro.

“Rosenbauer eröffnet sich durch dieses Joint Venture einen zusätzlichen Absatzmarkt für technisch und qualitativ hochwertige Hubrettungsbühnen vorwiegend für den internationalen Markt“, so Dieter Siegel, Vorstandsvorsitzender der Rosenbauer International AG. An der Endfertigung der Fahrzeuge für den deutschsprachigen Markt in Karlsruhe soll sich vorerst nichts ändern.

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