Rauchmelder können Leben retten

Rauchmeldertag: Urlaubszeit ist Fehlalarmzeit

Berlin –  Am Freitag, den 13. Juli ist zum zweiten Mal in diesem Jahr bundesweiter Rauchmeldertag. Die Initiative “Rauchmelder retten Leben” stellt an diesem Datum die Verbraucheraufklärung in den Mittelpunkt. Sie informiert dieses mal besonders zu dem Thema „Urlaubszeit – und wie sich Fehlalarme bei Rauchmeldern verhindern lassen“  und stellt Feuerwehren umfangreiches Informationsmaterial zur Verwendung in Print, Radio und online zur Verfügung.

Bevor es in den Urlaub geht, sollten alle Feuermelder in der Wohnung kontrolliert werden. Symbolfoto: Feuerwehr-Magazin/ Patzelt

“Trotz bundesweiter Rauchmelderpflicht wissen viele Verbraucher nicht genau, wie Rauchmelder funktionieren, und dass diese im Ernstfall rechtzeitig vor gefährlichem Brandrauch warnen”, erklärt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). “Wir rufen die Feuerwehren daher auf, sich am Rauchmeldertag zu beteiligen und die Bevölkerung zu informieren.”

Urlaubszeit ist Fehlalarmzeit

In der Urlaubszeit kommt es vermehrt zu Feuerwehreinsätzen durch Fehlalarme bei Rauchmeldern. Der Grund: Hausbewohner fahren in den Urlaub und während ihrer Abwesenheit entleert sich die Batterie eines Rauchmelders, der daraufhin zu piepen beginnt. Dies veranlasst oft Nachbarn dazu, einen Notruf abzusetzen, denn viele Menschen kennen den Unterschied zwischen Alarm- und Warnton eines Rauchmelders nicht. Deshalb ist es wichtig, die unterschiedlichen Signale unterscheiden zu können.

Beispiele für Alarm- und Batteriewarntöne von Rauchmeldern finden sich auf der Website der Initiative “Rauchmelder retten Leben”.

Wer gleich auf Nummer sicher gehen will, installiert Rauchmelder mit dem Qualitätszeichen Q. Diese verfügen über eine fest eingebaute Langzeitbatterie, die zehn Jahre hält und generell weniger Falschalarme durch äußere Einflüsse oder technische Ursachen produziert. Außerdem ist es Empfehlenswert einen Schlüssel vor dem Urlaub bei einem Nachbarn zu lassen, der bei einem Fehlalarm den Rauchmelder abstellen oder eine Wartungsfirma benachrichtigen kann.

Rauchmelder retten leben

“Für die meisten Verbraucher ist der Rauchmelder ein unbekanntes Gerät an der Decke”, meint Christian Rudolph, Vorsitzender von “Rauchmelder retten Leben”. “Nach der Installation sind die wichtigsten Informationen über die Funktionen des Rauchmelders oft nicht mehr präsent. Kein Wunder also, dass viele eine regelmäßige Pflege der Geräte gar nicht auf ihrem Radar haben. Diese ist aber essentiell, denn ein Rauchmelder kann im Brandfall nur einwandfrei funktionieren, wenn er nicht verschmutzt oder seine Batterie nicht leer ist. Daher ist die jährliche Kontrolle zwingend erforderlich. Das wissen viele leider nicht.”

Daneben möchte “Rauchmelder retten Leben” verstärkt über das Verhalten im Brandfall aufklären. Unklar ist immer noch vielen Verbrauchern, welche Brandgefahren in der Wohnung bestehen und wie Sie sich im Falle eines Brandes verhalten sollen.

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