Rauchmelder können Leben retten

Freitag, der 13. Oktober ist bundesweiter Rauchmeldertag

Bremen – Heute, Freitag, der 13 Oktober, ist wieder bundesweiter Rauchmeldertag. Die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) appelliert an alle Haus- und Wohnungseigentümer, die Vorschriften für die Installation von Rauchmeldern ernst zu nehmen.

Symbolfoto: Olaf Preuschoff

Dabei gilt es, auch über die gesetzlichen Vorschriften hinaus aktiv zu sein. “Zwar besteht die Rauchmelderpflicht inzwischen für Neu- und Umbauten in allen Bundesländern – unterschiedlich sind nach wie vor die Bestimmungen für Bestandsbauten”, sagte vfdb-Präsident Dirk Aschenbrenner zum. “Aber auch dort, wo Rauchmelder noch nicht fest vorgeschrieben sind, sollte niemand länger warten.”

Aschenbrenner bedauert, dass es in Sachsen als einzigem Bundesland bislang noch keine Regelung für die Installation von Rauchmeldern in bereits bestehenden Gebäuden gibt. “Jeder Eigentümer von Wohnraum sollte seine Verantwortung ernst nehmen”, sagte der vfdb-Präsident und wies darauf hin, dass jedes Jahr in Deutschland etwa 400 Menschen bei Wohnungsbränden ums Leben kommen. “Die meisten sterben nicht durch Flammen, sondern durch giftige Rauchgase”, betonte Aschenbrenner.

Rauchmelder retten Leben

“Aus der Praxis wissen wir, dass gerade private Eigentümer von Wohnungen und Häusern oft nicht ausreichend über die geltende Rauchmelderpflicht informiert sind. Vielen ist einfach nicht bewusst, dass sie für die Umsetzung verantwortlich sind, ganz gleich, ob sie ihre Immobilie vermieten oder selbst bewohnen”, erklärte Andreas Desczka, Pressesprecher der Feuerwehr Bremen.

Räuchermännchen “Einsatz”

Die Räucherkerle sind 25 cm hoch und – je nach Wunsch – im Dauereinsatz. Handgedrechselt, liebevoll bemalt und mit zahlreichen Accessoires versehen, werden die Figuren im Erzgebirge in Handarbeit einzeln hergestellt.

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“Dabei geht es im Ernstfall um Leben und Tod”, meinte Desczka. “Denn bei einem Brand kann eine Rauchgasvergiftung schon nach 2 Minuten tödlich sein. Es zählt also jede Sekunde. Rauchmelder reagieren sofort auf entstehenden Brandrauch und retten durch ihre lauten Alarmtöne regelmäßig Menschenleben. Dafür müssen sie allerdings einwandfrei funktionieren.”

Tipps zur Wartung und Alarm-Beispieltöne

Wertvolle Tipps zur richtigen Pflege sowie Beispiele für Alarm- und Batteriewarntöne von Rauchmeldern sind auf der Website der Initiative “Rauchmelder retten Leben” abrufbar. Sie helfen, Verbraucher gezielt aufzuklären und verhindern Falschalarme und somit Fehlfahrten der Feuerwehr.

“Manchmal werden wir alarmiert, obwohl es nicht brennt, sondern der Rauchmelder beim Nachbarn einfach nur piept, weil die Batterie leer oder verdreckt ist. Dabei ist es ganz einfach, Alarmtöne von Warntönen oder gar einem Wecker oder einer Tiefkühltruhe zu unterscheiden”, meint Desczka. Er empfiehlt Verbrauchern, die auf der Website hinterlegten Beispieltöne anzuhören. So kann jeder sicher feststellen, ob nur die Rauchmelderbatterie schwach ist und ausgetauscht werden muss oder ob es sich um einen echten Alarm handelt.

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