Produkt: Download Kleine Tüftlereien Teil 2
Download Kleine Tüftlereien Teil 2
In unserer eDossier-Reihe „Kleine Tüftlereien“ stellen wir innovative Ideen vor, die den Feuerwehralltag erleichtern können. Mit Bebilderung zum Nachbau.
Start für Schülerwettbewerb

Heute ist bundesweiter Rauchmeldertag

Münster (NW) – Mit einer großen Aufklärungskampagne unter dem Titel “120 Sekunden, um zu überleben!” macht die Initiative “Rauchmelder retten Leben” auf richtiges Verhalten im Brandfall aufmerksam. Zugleich startet sie zusammen mit dem Gemeinsamen Ausschuss Brandschutzaufklärung/Brandschutzerziehung der vfdb und des DFV einen bundesweiten Schülerwettbewerb. Dem Gewinner winkt ein Preisgeld von 5.000 Euro. Start ist heute Freitag, 13. September 2019, der für dieses Jahr als “Rauchmeldertag” ausgewählt wurde.

Rauchmeldertag
Symbolfoto: Sven Buchenau

“120 Sekunden – das ist die Zeit, die in der Regel bleibt, sich in Sicherheit zu bringen, wenn es brennt und der Rauchmelder alarmiert”, sagt Frieder Kircher, Vorsitzender des Ausschusses. “Die meisten Menschen wissen aber nicht, wie sie sich im Brandfall richtig verhalten und riskieren ihr Leben, weil sie beispielsweise ins verrauchte Treppenhaus laufen. Das Installieren von Rauchmeldern und das richtige Verhalten im Brandfall sind daher lebenswichtig. Dieses Wissen möchten wir mit unserer neuen Kampagne vermitteln.”

Anzeige

Der Wettbewerb richtet sich an Schüler der Klassen 7 bis 10 aller Schulgruppen und Bundesländer. Er soll helfen, das richtige Verhalten im Brandfall zu erlernen und kreativ weiter zu vermitteln. Auf der Webseite 120sek.de finden Lehrer, Schüler und Feuerwehren alle Informationen zum Wettbewerb, dem Preisgeld sowie Arbeitsmaterialien. Der Gewinner wird am 11. Februar 2020, dem Internationalen Notruftag 112, öffentlich bekanntgegeben.

Shop
Schaut doch einfach mal bei unserem neuen Shop vorbei.

Unterdessen bereiten vfdb und DFV in enger Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in Deutschland (AGBF Bund) eine ausführliche Fachempfehlung zum Verhalten im Brandfall vor, die künftig als Richtline für die Brandschutzaufklärung dienen soll. Ziel ist es unter anderem, nach Abstimmung mit den in Deutschland wesentlichen Gremien des Brandschutzes eine einheitliche Fachmeinung zu formulieren, die von allen Ausbildern einheitlich bundesweit vertreten werden kann.

Passend zum Thema:

Die Experten gehen davon aus, dass ein Brand für die Bewohner eines Hauses oder einer Wohnung immer ein außergewöhnliches, überraschendes und erschreckendes Ereignis bedeutet: “Die meisten Menschen haben weder Erfahrung noch Übung im Umgang mit einem Schadenfeuer und wie sie sich unter Brandrauchbelastung richtig verhalten müssen. In der Regel können sie das Risiko für sich selbst und ihre Mitbewohner auch nicht abschätzen. Darüber hinaus ist nur wenigen Betroffenen klar, dass sie die Ausbreitung der Gefahr begrenzen oder verzögern könnten.”

Rauchmeldertag
Symbolfoto: Olaf Preuschoff

Deshalb sollte sich eine kompetenzorientierte Brandschutzaufklärung auf ein Minimum an kurzen und eindeutigen Anweisungen beschränken. Was angemessenes Verhalten im Brand ist, hänge stark von der Wohnsituation der Betroffenen ab. Grundsätzlich sei zwischen Ein- und Mehrfamilienhäusern zu unterscheiden. Dies wird in der geplanten Fachempfehlung berücksichtigt.

Beispiele für Alarm- und Batteriewarntöne von Rauchmeldern finden sich auf der Website der Initiative “Rauchmelder retten Leben”.

[10416]

Produkt: Sonderheft: Verhalten im Innenangriff
Sonderheft: Verhalten im Innenangriff
Aktualisierte Neuauflage +++ das begehrte Ausbildungs-Sonderhefte „Verhalten im Innengriff“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren