Ziegler: Mitarbeiter danken für Solidarität

Giengen/Brenz (BW) – Zwei Wochen nach der Insolvenzanmeldung und eine Woche nach der Demonstration und anschließender Kundgebung vor dem Rathaus in Giengen hat sich der Betriebsrat von Ziegler im Namen der gesamten Belegschaft für die Unterstützung und die “erlebte Solidarität” bedankt. Jochen Brachert, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender: “Es hat uns allen unheimlich gut getan, dass uns so viele Menschen unterstützen”.

Demo von Ziegler-Mitarbeitern in Giengen. Foto: IGM“Der Dank der Belegschaft”, so der Betriebsratsvorsitzende Hermann Ruf, “gilt aber nicht nur den Vertretern der Politik, sondern auch den vielen Feuerwehren aus dem Landkreis die mit Delegationen vor Ort waren, und insbesondere den vielen Kolleginnen und Kollegen aus anderen Betrieben.”

Nachdem der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Bruno Kübler auf der Betriebsversammlung vergangenen Woche bestätigt hat, dass sich die Familie Ziegler, wie gefordert, aus der Geschäftsleitung zurückgezogen hat, ist der Weg nach Ansicht der IG Metall nun frei um das Unternehmen “gut und zügig aus der Insolvenz zu führen und damit verbunden möglichst viele Arbeitsplätze in Giengen zu erhalten.”

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Damit die Belegschaft sich auf ihre Arbeit konzentrieren kann, wird der ehemalige Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Heidenheim, Rudi Neidlein, den Betriebsrat und die Belegschaft in den nächsten Monaten in dem laufenden Insolvenzverfahren betreuen und begleiten. “Damit ist sichergestellt das alle offene Fragen der Kollegen beantwortet und die Interessen der Belegschaft im Insolvenzverfahren nicht zu kurz kommen“, sagte Ralf Willeck von der IG Metall.

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