Waldbrandgefahr sinkt – doch wieso?

Offenbach (HE) – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag für einige Gebiete bereits die höchste Warnstufe vor Waldbrandgefahr ausgerufen. In den nächsten Tagen soll es warm und sonnig bleiben – die Lage entspannt sich allerdings wieder, zeigt zumindest die Prognosegrafik des DWD. Doch wieso?

Waldbrand bei Verden. Foto: Michael KlöpperEin Feuer im Wald kann sich dieser Tage schnell ausbreiten. So standen Donnerstag in Wiedensee (Kreis Bayreuth) rund 600 Quadratmeter Wald in Flammen. Doch schon Montag gilt im Großteil Deutschlands “nur” die dritthöchste Warnstufe, trotz Sonnenschein und hoher Temperaturen. Wie der Wetterdienst erklärt, liegt das daran, dass westliche Luftmassen feuchter sind als die Ostströmungen. Außerdem kann sich das Feuer bei schwachem Wind nicht so schnell ausbreiten.

Daher nehme die Waldbrandgefahr auch übers Wochenende voraussichtlich ab. Was aber nicht bedeutet, dass keine Waldbrände mehr entstehen können. Zum einen ist das Risiko mit Warnstufe drei nach wie vor hoch. Außerdem zeigt der Index nur das meteorologische Potential für Waldbrände an – also wie sehr das Wetter einen Waldbrand begünstigt.

Nicht berücksichtigt ist im Waldbrand-Gefahrenindex das Risiko von Flächenbränden. Auf Flächen, etwa mit abgestorbener Grasfläche oder trockenem Laub, besteht bundesweit in den nächsten Tagen eine hohe Brandgefahr. (Foto: Michael Klöpper)

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