Wacken: Ruhige Woche für Feuerwehr und Rettungsdienst

Wacken (SH) – Eine insgesamt ruhige Woche erlebten die mehr als 100 Rettungsassistenten der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH), die während des 25. Wacken Open Air-Festivals die extra dafür eingerichtete Rettungswache Wacken besetzt haben und so die rettungsdienstliche Versorgung für mehr als 100.000 Menschen sicherstellten. Auch für die 23 eingesetzten Feuerwehren war es eine entspannte Zeit.

Seit Montag wurden insgesamt 208 Rettungsdienst-Einsätze absolviert, bei denen die Patienten unter fachgerechter Weiterversorgung durch die RKiSH aus dem Sanitätszelt der Rettungsstadt in die umliegenden Kliniken Itzehoe und Heide transportiert wurden. „Wir liegen trotz des warmen Wetters der vergangenen Tage bei den Rettungsdiensteinsätzen gut 30 % unter den Zahlen von 2013“, beschreibt RKiSH-Pressesprecher Christian Mandel die Bilanz der RKiSH. „Hier zeigte sich, dass beispielsweise das vom Veranstalter bereitgestellte Trinkwasser im Infieldbereich sehr gut von den Besuchern angenommen wurde und somit die Zahl der behandlungsbedürftigen Besucher gesunken ist“, so Mandel.

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Ordnungsdienst, Polizei, RKiSH, DRK und Feuerwehr blicken auf ein ruhiges Wacken Open Air-Festival 2014 zurück. Foto: RKiSH

„Die professionelle Zusammenarbeit zwischen den hauptamtlichen Rettungskräften der RKiSH und den ehrenamtlichen Helfern des DRK hat in diesem Jahr wieder hervorragend funktioniert, so dass alle Patienten schnell und fachgerecht versorgt werden konnten“, sagte der Leitende Notarzt W:O:A Dr. Achim Marx. „Allen Einsatzkräften machte jedoch die extreme Wärme und die daraus folgende Staubbelastung zu schaffen.” Der Behandlungsplatz auf dem Festivalgelände wird seit zehn Jahren vom DRK Kaltenkirchen mit einer Vielzahl von ehrenamtlichen Helfern betrieben, die in einem Rund-um-die-Uhr-Betrieb die medizinische Versorgung in dem auf dem Festivalgelände befindlichen Mini-Krankenhaus sicherstellen. „Die überwiegende Zahl der insgesamt knapp 3.400 Patienten hatte eher leichte Verletzungen oder Erkrankungen wie zum Beispiel Verstauchungen, Schnitt- und Platzwunden oder durch die Wärme bedingte Kreislaufprobleme“, erklärt der verantwortliche Notarzt des Behandlungszeltes Dr. Sandu Deunert.

Rund 60 Einsätze für die Feuerwehr

Aus Sicht der Feuerwehr ist das WOA 2014 auch als äußerst ruhig zu bezeichnen. Insgesamt 60-mal rückten die 23 verschiedenen diensthabenden Feuerwehren zu Brandeinsätzen und Hilfeleistungen auf dem Festivalgelände aus. „Die Besucher waren sehr diszipliniert und haben uns insgesamt sehr wenig Arbeit beschert“, beschreibt Gerd Nottelmann als einer der Feuerwehreinsatzleiter die vergangenen Tage. Der Wehrführer der Feuerwehr Wacken, Matthias Venohr, bedankt sich bei allen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und explizit beim Veranstalter für die herausragend gute Zusammenarbeit. „Wir haben alle zusammen die große Aufgabe gut gemeistert und freuen uns schon auf Wacken 2015“, so Wehrführer Venohr. (Text und Foto: RKiSH)

29 Kommentare zu “Wacken: Ruhige Woche für Feuerwehr und Rettungsdienst”
  1. Pascal weil das Fernsehen vielleicht schon genug Panik in Deutschland verbreitet? ich les gerne mal positive Nachrichten und nicht immer nur Negativ. ach was soll ich da groß reden …..

  2. Also ich habe um 3 uhr noch 5 Karten ab bekommen für 2015 und ja da hatten meine Kollegen mal etwas Ruhe als ich noch im Kreis Itzehoe als feuerwehrmann gearbeitet und bei wacken War habe ich nicht viel davon mitbekommen grinsss sein den auch mal gegönnt

  3. Holger John

    Es stimmt, dass es ein Todesopfer gab. Aber das war einewr der direkt aus Wacken kam. Der Mann kam von einer privaten Feier.

  4. Also ich hab auch dort gearbeitet. Und es gab Gratis Wasser. Wir haben vorne im Graben auch welches verteilt. Also nicht einfach wild irgendetwas Unwahres behaupten…

  5. @ melli
    Also mein 0,3l wasser hat das ganze Wochenende egal wo ich war 2€ gekostet und abgesehen davon hat jeder Gast eine 1l Wasserflaschen bekommen wo er sich an jedem duschcamp sowie im infeld kostenlos wasser tanken konnte…

    @ pascal
    Ein toter ist nicht schön aber man sollte nicht vergessen das dieses Ort eine Woche zur ca80.000 EinwohnerStadt wird und wenn ich mir überlege das in der rund 50.000 EinwohnerStadt in der ich wohne jeden tag ca2 Leute sterben finde ich 1.toter in fast eine Woche nich viel.

  6. In deinem Post wird aber dss Gratiswasser nicht erwähnt… Jeder hatte die Möglichkeit sich seine Wasserflasche füllen zu lassen!
    Und nicht wie nach deinem Post zu vermuten dafür bezahlen zu müssen…

  7. @Melli Blohm:
    Also eins kann ich dir sagen, die “Leute” nennen sich bestimmt RTL, NTV, N24 etc…..
    Also ich bin jetzt seit fünf jahren auf dem Wacken Open Air als Sanitäter und davor 6 jahre Privat, sprich 11 jahre.
    Eins kann ich dir sagen,noch nie stieg der Preis für wasser über 3,50€ (zzgl 1 € becherpfand!)!!!
    In dieses Jahr war in jedem Metalbag, die jeder Festival Besucher bekommt, war eine faltbare wiederverwendbare kunststoff Flasche, die an jeder Unfallhilfsstelle/Gastronomiestand auffüllen konntest, Fassungsvermögen 1 Liter!
    Deswegen man sollt nicht alles glauben was man hört, wenn man nicht persöhnlich dort war!!!
    Dem sinne netten abend noch!

  8. Ich kann Oliver Behrens nur bestätigen. Ich war selbst anwesend und konnte mit nur kurzer Wartezeit meinen Trinkbeutel an den Wasserstellen auffüllen. Alles in allen war genug für jeden da…
    @ Melli: An welcher Quelle hättest du denn Arbeiten wollen?

  9. Nein, es waren normale Festival gänger die schon Jahre hingehen.
    Die sagten auch , dass wacken nicht mehr das ist was es mal war. Es geht wohl langsam nicht mehr nur noch um Spaß sondern immer mehr um Profit.
    Es waren zu wenig Wasser stellen und gratis Wasser…

    Aber mir ist es auch egal, ich kann nur sagen was ich von denen hörte

  10. Du hast doch gesagt du arbeitest an der Quelle… So langsam liest es sich wie “ein Bekannter von einem Bekannten hat gesagt…”
    Und klar geht es auch um den Profit….

  11. Naja. Die vielen Wacken-Leute haben dir wohl einen Bähren aufgebunden. Denn Wasser hat definitv keine 6 Euro gekostet und es gab genügend Stellen an denen es Gratiswasser gab… 😉

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