Vorbildlicher Einsatz: Ersthelferin ausgezeichnet

Stade (NI) – Die 21-jährige Anna-Lena Schuback aus Grünendeich (Kreis Stade) ist die “Heldin der Straße” des Monats Juli. Goodyear und der Automobilclub von Deutschland zeichneten sie für ihre Heldentat am 22. Mai dieses Jahres aus. Schuback versorgte eine schwer verletzte Motoradfahrerin nach einem Unfall.

Vor einem Bahnübergang bildet sich ein kleiner Stau. Mittendrin steht Anna-Lena Schuback mit ihrem Golf. Als eine 53-jährige Motorradfahrerin drehen will, wird sie von einem entgegenkommenden Pkw-Fahrer übersehen. Es kommt zur Kollision. Das Motorrad stößt gegen den Golf der 21-Jährigen, die Fahrerin schleudert über den Pkw. Schuback reagiert blitzschnell. Sie setzt den Notruf ab und eilt der Motorradfahrerin zu Hilfe. Die 53-Jährige ist ansprechbar, aber schwer verletzt.

Schuback bringt die Patientin in die stabile Seitenlage und beruhigt sie. Einige Momente ist die 21-Jährige auf sich gestellt bis weitere Helfer sie unterstützen. Panische Gaffer schickte Schuback weg. “Mein Verhalten lief in dieser Situation automatisch ab. Ich wusste, dass jede Sekunde zählt”, sagt Anna-Lena Schuback. Das Unfallopfer wird anschließend vom Rettungsdienst ins Stader Elbeklinikum eingeliefert. (Foto: Goodyear / AvD)

30 Kommentare zu “Vorbildlicher Einsatz: Ersthelferin ausgezeichnet”
  1. Solche Leute find ich gut das is die korekte Einstellung

  2. hab auch schon mehr als einmal leuten auf der strasse geholfen als ich privat unterwegs war(so wie viele andere auch) ….ich hab nichtmal s nen”danke” gehört …aber letztendlich trotzdem ne gute aktion

  3. also ich hab bisher weder für meine Übungsdienste, noch für Einsätze “Geld bekommen”. Will ich auch nicht, dafür mach ich es auch ehrenamtlich. Ein einfaches Danke hört man trotzdem relativ selten. Allerdings finde ich diese Auszeichnung super und absolut verdient, denn in solchen Situationen so fachmännisch zu reagieren und zu handeln ist IMHO echt lobenswert!

  4. @jan freiwillige feuerwehrleute bekommen keinen cent für ihren einsatz die machen das ehrenamtlich trotzdem hurt ab vor dem mädel ich habe auch schon sehr oft geholfen sei es privat in Notfällen oder auf der Arbeit ein dankeschön zu bekommen ist heute leider eine ausnahme

  5. André Höfner

    @ Jan-Hendrik Höper: Und was ist mit den ehrenamtlichen Helfern? Wir bekommen weder Geld und sehr selten mal ein Dankeschön, da unsere Arbeit schon als selbstverständlich angesehen wird! Und deshalb: Wenn man keine Ahnung hat… du weißt schon wie es weitegeht 😉

  6. @ Jan-Hendrik Höper: Und was ist mit den ehrenamtlichen Helfern? Wir bekommen weder Geld und sehr selten mal ein Dankeschön, da unsere Arbeit schon als selbstverständlich angesehen wird! Und deshalb: Wenn man keine Ahnung hat… du weißt schon wie es weitegeht 😉

  7. Es gibt “leider” nur noch wenige davon wo so reagieren, aber es gibt sie zum Glück noch! Es kann so schnell etwas passieren, wo man selber dringend Hilfe benötigt, dann…. ist man froh, wenn jemand hilft und nicht nur gafft !

  8. Tobias

    Nein Freiwillige Feuerwehrn z.B bekommen auch keinen müden cent 😛
    abba stimmt schon gibt nicht viele wo so handeln^^

  9. Patrick

    @ Jan-Hendrik Höper
    Das alle dafür Geld bekommen ist nicht so ganz der Fall…

  10. ich kann nachvollziehen von was ihr sprecht…denn ich bin selbst feuerwehrmann..aber seid doch mal ehrlich is es nich auch was besonderes von so einer aktraktiven frau gerettet zu werden;-) ?….weil ich bin der Meinung es gibt auch hübsche Frauen die sich da zu fein für sind also Hut ab für den hübschen Schutzengel;-)

  11. Daniel

    tolle Leistung es gibt zu viele die wegschauen

    allerdings heißt es sie hätte die Motorradfahrerin in die stabile Seitenlage gebracht, schadet grundsätzlich eig. nichts allerdings war die Fahrerin ansprechbar und das Risiko einer Wirbelsäulenverletzung ist bei einem Mopedunfall extrem hoch da sollte man den Patienten nicht noch “unnötig” bewegen

  12. szieasko

    Ich halte so ein preis für sehr sinnvoll weil es dadurch vieleicht sogar die ausgezichnet wurden für ein ehrenamt begeistern könnte ausserem gibt es nur noch sehr wenige meenschen die sovil courage zeigen und nicht nur gaffen

  13. (selbst bei der Freiw. Feuerwehr)
    Von uns als ehrenamtliche Helfer erwartet man (zu Recht), dass wir in solchen Situationen richtig reagieren. In sofern halte ich diese Auszeichnung für eine “Laienhelferin” für zielführend, die Zivilcourage zu fördern und Ängste, Fehler zu machen, abzubauen.
    Es zeigt doch immer wieder, dass Laien einfach zu viel Angst haben, etwas falsch zu machen. Stattdessen machen Sie lieber nichts.
    Ich halte es daher für wichtig, dass europaweit jeder Führerscheininhaber alle zwei Jahre seine Erste-Hilfe-Ausbildung aufzufrischen hat. Geschieht dies nicht, wird die Fahrerlaubnis entzogen.
    Das ist auf jeden Fall besser, als alte KFZ jedes Jahr zum TÜV schicken zu wollen…

  14. Sehr gut Markus bin voll deiner Meinung- Zudem haben wir (ja ich gehöre auch zu den Ehrenamtlichen) bei meiner Aufnahme einen Eid geleistet. Also wird selbstverständlicher Weise auch erwartet, dass ich aufgrund meiner Fähigkeiten in solchen Fällen Hilfe leiste. Im Gegensatz dazu zeigt die Realität ja, dass es bei vielen Menschen ein Zivilcourage mangelt und das muss bekämpft werden. Gerade dafür halte ich diese Auszeichnung für sinnvoll

  15. von mir gibts auch ein großes lob und da auch ich ehrenamtlich tätig bin weiß ich auch das so etwas heute nicht selbstverständlich ist weshalb ich der meinung bin das Sie den preis verdient hat

  16. Trashman

    Wo kann man jemanden für diesem Preis vorschlagen? Wir hatten einen Einsatz, wo ein LKW-Fahrer mit seinem Ladekran ein Fahrzeug angehoben hat, damit wir an die darunter begrabene Fahrerin heran gekommen sind. Der hatte schon sein Fahrzeug aufgestellt und nur auf uns gewartet, weil er wusste, dass wir so da nur schlecht herankommen würden. Der sollte auch ausgezeichnet werden. Es gibt auch Fotos von diesem spektakulären Einsatz als Beweis.

  17. Sören Nücklaus

    Also, ich brauche keine Auszeichnungen. Auch ein “Dankeschön“ muss nicht sein. Wenn meine Patienten das Krankenhaus auf ihren eigenen Beinen wider verlassen können, ist das für mich danke genug. Da könnte ich zu dem Patienten “Danke“ sagen, weil die nämlich die Kraft hatten zu Kämpfen um wieder Gesund zu werden. Denn“, eine Schwerstverletzte Person oder gar ein Toter hinterlassen bis zu 100 trauernde.

  18. Ich bin auch im ehrenamt in mehreren vereinen schon gewesen hauptsachlich im ssd und der feuerwehr und finde den preis sehr sinvoll und auch lobenswert ich hab es auch schon erlebt das ein ehrenamtlicher der es wirklich gelernt hat wie wann zu helfen ist danebenstand und nichts gemacht hat weil er angst hatte wie sieht es dann erst aus wenn mann mal vor drei vier jahren einen achtstundigen erste. hilfe kurs gemacht hat deswegen sollte dieses beherzte eingreifen belohnt werden um zu zeigen jeder kann es und man kann nichts verkehrt machen ich komm aus der selben samtgemeinde und bin sehr stolz auf die leute bei uns in der gegend da ich es noch nie erlebt habe oder gah gesehen das jemand einfach liegen gelassen wird also hoch lebe das schöne alte land und ihre Bürger 🙂

  19. @Janin Joann K: So ne Neiddebatte braucht echt niemand. Schön dass das Mädel geholfen hat und schön dass sie dafür nen Preis bekommen hat. Mehr ist hierzu nicht zu sagen.

  20. Neiddebatten sind hier falsch.
    Wir Feuerwehrleute und Rettungsdienstler sind drauf trainiert und ausgbildet worden und man erwartet es von uns, egal ob Berufswehr oder Ehrenamt.

    Von einer Bürgerin wie Frau Schuback wird das nicht erwartet,
    daher bekommt sie auch mein Lob und Respekt!
    Ein hervoragendes Verhalten, was diese junge Frau gezeigt hat.
    Da können sich einige ein Vorbild dran nehmen!

  21. Na Prima, jetzt bekommt man schon Preise fürs erste hilfe leisten. Gehts noch? völlig überflüssig, denn jeder hat die pflicht zu helfen. wenn jemand zu einem unfall als erster erscheint, ist es seine FUCKING PFLICHT ZU HELFEN!!! DA SOLLTE SICH JEDER ANGESPROCHEN FÜHLEN DER NUR BLÖD GAFFEN WÜRDE. eine schande in welcher gesellschaft wir leben. Hätte sie ihr eigenes leben für sie riskiert, hätte ich es verstanden.

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