Unzufriedene Feuerwehrleute demonstrieren

Marl (NW) – Kein Ausgleich für Überstunden, keine Beförderungen – den Feuerwehrleuten in Marl (Kreis Recklinghausen) reicht es. Am Donnerstagmittag gingen die Einsatzkräfte auf die Straße – und demonstrierten vor dem Rathaus.

Unterstützung bekamen sie von Vertretern der Gewerkschaft Verdi aus Hagen und Köln. Die Hauptforderung der Feuerwehrleute besteht darin, dass die zwischen 2002 und 2006 angefallenen Überstunden ausbezahlt werden. Teilweise haben sich 1.000 Stunden pro Feuerwehrmann angesammelt. Das Bundesverwaltungsgericht hatte unlängst geurteilt, dass die Stunden entsprechend vergütet werden müssen. Außerdem protestieren die Kräfte gegen den seit langer Zeit bestehenden Beförderungsstopp für die Beamten der Wache.

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Bürgermeister Werner Arndt sprach den Leuten auf dem Rathausplatz sein Verständnis für die Forderungen aus, ihm seien aber durch den Kreis die Hände gebunden. Es werde nach einer Lösung gesucht. Die Vertreter von Verdi klärten ihn auf, dass andere Städte in vergleichbarer finanzieller Position schon Lösungen gefunden hätten. Es wurden weitere Gespräche vereinbart. Zum Abschluss ihrer Demo zogen die Wehrleute zu Beginn einer Ratssitzung in den Sitzungssaal des Rathauses um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen.

Bludau
Demonstration der Feuerwehr Marl: Bei der Mahnwache werden die Überstunden symbolisch als Sarg "zu Grabe getragen". Foto: Bludau
Ein Kommentar zu “Unzufriedene Feuerwehrleute demonstrieren”
  1. Marler Löschknecht

    Und was passiert weiter in Marl? Offenbar nichts… Armes Deutschland!!!

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