Trotz Asche: Retter gehen in die Luft

München – Trotz drastischer Einschränkungen des Verkehrs im europäischen Luftraum: Die Luftrettung kann in Deutschland auch weiterhin ihre Einsätze fliegen. Dank der niedrigen Flughöhe werden die Helikopter nicht durch die Aschepartikel des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull gefährdet. Zeitweilig waren auch die Hubschrauber am Boden geblieben.

ADAC-Rettungshubschrauber in der Luft. Foto: ADAC“Die Hubschraubereinsätze der ADAC-Luftrettung sind von der Aschewolke derzeit nicht betroffen”, teilte der ADAC in München mit. Die Partikel würden sich aufgrund einer stabilen Luftschichtung in Höhen zwischen 1.800 und 7. 500 Metern bewegen. Die ADAC-Hubschrauber fliegen aktuell bei ihren Einsätzen nicht höher als 300 Meter über dem Boden.

Die Deutsche Rettungsflugwacht hatte Medienberichten zu Folge ihre Flüge zunächst zeitweise eingestellt. Inzwischen fliegen aber auch die DRF-Maschinen wieder Einsätze. 

Rund 60 Prozent der europäischen Flugverbindungen können hingegen derzeit nicht durchgeführt werden. Die Aschewolke des ausgebrochenen Vulkans gefährdet die Sicherheit von Flugzeugen: Triebwerke könnten ausfallen, wenn die Asche angesaugt wird, die Außenhülle der Maschinen beschädigt werden.

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