Spektakulärer Unfall: Auto stürzt ab

Wiesbaden – Bei einem spektakulären Verkehrsunfall sind am Donnerstag in Wiesbaden drei Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Ein Fahrzeug stürzte dabei knapp fünf Meter tief in eine Unterführung und blieb auf dem Dach liegen.

Nach Polizeiangaben waren ein 62-jähriger Autofahrer und eine 21-jährige Autofahrerin auf der zweispurigen New York-Straße unterwegs. Nach Aussagen eines Beteiligten fuhr plötzlich ein 70-Jähriger ohne die Vorfahrt zu beachten auf die Straße ein. Dabei prallte der Honda des 70-Jährigen zunächst gegen den Wagen des 62-Jährigen und anschließend gegen den Pkw der 21-Jährigen. Das Fahrzeug der Frau wurde durch die Wucht des Aufpralls zunächst auf die Mittelinsel und anschließend über das Brückengeländer in die Unterführung des Moltkerings geschleudert. Der Pkw stürzte rund fünf Meter in die Tiefe und blieb auf dem Dach liegen.

Die 21-jährige Fahrerin und ihre 19 Jahre alte Beifahrerin wurden dabei schwer verletzt und mussten stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Der 70-jährige Unfallverursacher erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen; der 62-Jährige blieb unverletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Unfall in Wiesbaden: ein Auto ist dabei mehrere Meter tief auf den Asphalt einer Unterführung gestürzt. Foto: wiesbaden112.de
13 Kommentare zu “Spektakulärer Unfall: Auto stürzt ab”
  1. Christoph

    Ganz ehrlich meint ihr nicht, wenn man mit 21 zum ersten Mal ein Auto fährt, dass man da nicht auch rumprobiert und die Grenzen austestet? Was anderes tut man doch im Alter von 18-20 auch nicht. Ich glaube wohl kaum, dass man das Problem mit einem Führerschein ab 21 lösen oder zumindest in den Griff bekommen kann. Viel wichtiger ist es den Leuten einen verantwortungsvollen Umgang mit einem PKW bei zubringen und das möglichst früh in Form von begleiteten Fahren!

    Die meisten Unfälle werden bei den jüngeren Fahrern so weit ich weiß durch Selbstüberschätzung oder unangepasste Geschwindigkeit verursacht. Da fehlt schlicht weg die Erfahrung. Also da ansetzen. Den Leuten die Erfahrung geben bevor sie alleine in den Verkehr dürfen.

    Ältere Verkehrsteilnehmer haben vllt die Erfahrung aber nicht mehr die physische und psychische Eignung ein Kraftfahrzeug zu führen. Da fehlt es dann mal an Reaktionsfähigkeit oder Sehkraft. Da muss man dann auch ansetzen. Denn Fakt ist! Sie stellen immernoch ein Risiko da und zwar ein erheblich größeres als Fahrer zwischen 25-50 oder so

  2. Ich sehe das genauso wie Jannes. Mir ist ein 73-jähriger mit 160 Sachen hinten drauf gefahren im Stauende. Ergo Schädel-Hirn-Trauma Stufe 3. Davon hab ich immer noch was. Wer hat den “Idioten” mit den schlechten Reaktionen auf die Straße, respektive auf die Menschheit losgelassen?

  3. Die 60 jährigen gehören statistisch gesehen zu einer sehr sicheren Fahrgruppe. Dieses trifft für das Alter von Jannes nicht zu! Führerschrein sollte man vielleicht erst ab 30 machen?

  4. Was lernen wir daraus ? Das Brückengeländer an sicherheitsrelevanten Stellen so einen Aufprall aushalten müssen und überprüft gehören.

    Ansonsten sind an 100 Unfällen fünf Rentner beteiligt, aber fünfzig 18-20 Jährige, also hört mal mit diesem “alte sollen kein Auto fahren” Unsinn auf. Führerschein ab 21 würde wesentlich mehr Sicherheit bringen.

  5. Jannes, ich gebe Dir uneingeschränkt recht. Ich bin für eine jährliche Überprüfung aller relevanten Fähigkeiten (Sichtfeld, Sehschärfe, Reaktionstest) für Autofahrer Ü60. UND: Ich hoffe, die beiden Frauen sind nicht allzu schlimm verletzt. Den Schock werden sie möglicherweise nie verkraften.

  6. Mir haben schon genug Egozentriker die Vorfahrt genommen. Und da waren alle Altersklassen vertreten. Vielleicht war der Unfallverursacher auch nur einer von den Ärschen, die Vorfahrt vom Kaufpreis des Autos abhängig machen?!

  7. …ich bin noch keine 60 und muß trotzdem als Aushilfsfahrer auch alle 5 Jahre zum Check, damit ich meinen LKW-Schein weitere 5 Jahre behalten darf. Ist zwar bisweilen ein bischen lästig, aber ich find das mittlerweile absolut o.k. Somit wird das altersschwache, sture, egoistische und verbohrte Gesindel zwangsläufig aussortiert, und ich habe selber die Gewissheit, daß bei mir alles o.k. ist.

  8. Robert der Gesegnete

    Könnt Ihr alle nicht richtig lesen??? Der 70 jährige hat den Ufall verursacht. Um die 60 ist man nocht recht fit zum Auto lenken. Aber ab 70 Jahre setzt teilweise die kritische Phase durch ein eingeschränktes Fahrverhalten ein. Schlechtere Konzentration, langsameres Reaktionvermögen und Fehleinschätzungen des fließenden Verkehrs sind die Probleme.

  9. Andre

    Man sollte wie beim LKW Führerschein ab einem gewissen Alter (60J.) die Verkehrstauglichkeit überprüfen, oder die Fahrerlaubniss erlischt automatisch!
    Viele der älteren Leute fühlen sich noch fit, sind es vermutlich aber nicht mehr.

  10. … aber 67 arbeiten müssen, äh dürfen.

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