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Feuerwehr Hamburg: Europas größtes Löschboot! Und: Umbau eines Seenot-Rettungskreuzers.
Übung vor Helgoland

Seenotübung unter Extrembedingungen

Helgoland (SH) – Vor der deutschen Hochseeinsel Helgoland (Kreis Pinneberg) haben deutsche und dänische Seenotretter gemeinsam 3 Tage lang die Rettung Schiffbrüchiger geübt. Mehr als 70 Personen und acht Schiffe nahmen an den Übungen teil. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Quickborn und der Rettungsdienste Kappeln und Helgoland dienten als Statisten und stellten Verletzte dar.

3 Meter hoch schlagen die Wellen. Mitten in der tosenden Nordsee werden mehrere Schiffbrüchige vermisst. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger (DGzRS) macht sich mit seinen Seenotrettungskreuzern (SRK) und Seenotrettungsbooten (SRB) klar zum Auslaufen. Aus Dänemark kommt Unterstützung. Der Küstenrettungsdienst (Kystredningstjenesten) schickt die Schiffe “Niels Iversen” aus Esbjerg, “Speditøren” aus Hvide Sand und “Manø” aus Struer mit rein ehrenamtlichen Besatzungen in den Auslandseinsatz.

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Drei solche Übungsszenarien übten die Seenotretter vom vergangenen Donnerstag bis Samstag. Der Startschuss dieser Übungstage fiel aber bereits schon im Mai. Im SAR-Simulator (SAR = Search and Rescue, Suche und Rettung) der DGzRS in Bremen wurden die Teilnehmer theoretisch auf die Übungen vorbereitet.

Bei den Übungen ging es neben der Suche und Rettung auch um die Koordination der Suchaktion. Daher wurde der Einsatzleiter vor Ort bei jeder Übung ausgetauscht. Diese Aufgabe übernahmen die Schiffseinheiten im Wechsel. Die teilnehmenden deutschen SRK “Minden” von List auf Sylt, “Hermann Rudolf Meyer” aus Bremerhaven, “Vormann Steffens”, derzeit auf Helgoland stationiert, und “Bernhard Gruben” von Norderney sind mit hauptamtlichen Kräften, das SRB “Horst Heiner Kneten” von Hörnum auf Sylt ist mit Freiwilligen besetzt.

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Jeder Übung folgte eine intensive Nachbesprechung. Der heftige Seegang forderte von den Teilnehmern fiel Kraft und Aufmerksamkeit. Besonders die Statisten, die längere Zeit in einer zu suchenden Rettungsinsel ausharren mussten, waren dieser Belastung ausgesetzt. Mitglieder der FF Quickborn und der Rettungsdienste aus Kappeln und von Helgoland hatten sich als Verletztendarsteller zur Verfügung gestellt. Kräfte der Hamburger Feuerwehrakademie übernahmen die realistische Unfalldarstellung.

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